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Griff in die Hose: So sieht Löw sein "Handspiel"

Die TV-Bilder sorgten international für Häme und Spott: Joachim Löw griff sich während des Spiels gegen die Ukraine in den Schritt. Jetzt hat der Bundestrainer dazu Stellung genommen.

Joachim Löw während des EM-Auftaktspiels der Deutschen gegen Ukraine

Kein Griff in die Hose mehr: Löw will sich in Zukunft am Spielfeldrand angemessener verhalten

Joachim Löw hat auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen Polen Stellung bezogen zu den TV-Bildern, die zeigen, wie er sich während des Spiels gegen die Ukraine in den Hose greift. Löw war es sichtlich unangenehm, den Vorfall zu kommentieren. Allerdings blieb dem Bundestrainer angesichts des medialen Echos wohl nichts anderes übrig, als wenigstens ein paar Worte über das Thema zu verlieren.

"Die Bilder habe ich dann auch gesehen am nächsten Tag. Natürlich macht man manche Dinge im Unterbewusstsein. Es war mir irgendwie nicht bewusst. Das man so einen ... ja ... ." Aussprechen, was genau die TV-Bilder zeigen, wollte Löw dann doch nicht. 


Löw entschuldigt sich für sein Verhalten

Dennoch entschuldigte sich Löw für sein Verhalten: "Aber es ist passiert und natürlich tut es mir leid. Man ist auch voller Adrenalin und voller Konzentration. Und die Dinge, die dann passieren, die kann man irgendwie gar nicht bewusst wahrnehmen." Und er versprach Besserung: "Von daher versuche ich, mich in irgendeiner Form anders zu verhalten, klar."

Am Ende lächelte Löw wie jemand, der die ganze Angelegenheit für lächerlich hält, gleichwohl aber peinlich berührt ist. Der Unterstützung seiner Mannschaft in der pikanten Affäre kann sich Löw sicher sein. Schon am Dienstag hatte Lukas Podolski, ebenfalls auf der täglichen PK der Nationalelf, über das "Handspiel" gewitzelt und seinen Vorgesetzten verteidigt. "In der Mannschaft ist das kein Thema", sagte der Angreifer. "Ich denke, 80 Prozent von euch und auch ich kraulen sich mal an den Eiern. Von daher ist alles gut."


tis

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