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EM 2016: Fans langweilen sich - Uefa lobt die Spannung

Bislang nur 48 Tore in 26 Spielen: Von der EM 2016 hatten sich Fußballfans sicherlich mehr erhofft. Schuld daran ist in ihren Augen der neue Vorrunden-Modus bei der auf 24 Teams vergrößerten EM. Die Uefa dagegen sieht das ganz anders.

Torwart Yann Sommer lenkt mit beiden Händen einen Ball über die Torlatte

Wieder kein Tor: Torwart Yann Sommer wehrt im Spiel Schweiz-Frankreich einen Torschuss ab. Die Partie endete 0:0

Die umstrittene Aufstockung der Fußball-EM auf 24 Mannschaften und der damit verbundene komplizierte Modus sind aus Sicht der Uefa bisher ein voller Erfolg. Alle Gruppen seien offen, er sei "extrem positiv überrascht", sagte Uefa-Wettbewerbsdirektor Giorgio Marchetti am Montag in Paris. "Was die Spannung des Wettbewerbs angeht, könnte es nicht besser sein."

Von den 24 Teams seien vor den Montagspielen erst vier für das Achtelfinale qualifiziert. "Ich erwarte ähnlich enge Spiele in der K.o-Phase", sagte der Italiener. Trotz gestiegener Spannung verwies der Top-Funktionär darauf, dass bisher "deutlich" weniger Tore als bei den vorangegangenen EM-Turnieren gefallen seien.

Weniger Tore bei der EM 2016

In den bisher 26 Spielen wurden in Frankreich 48 Tore geschossen. Bei der EM 2012 in Polen und der Ukraine seien nach 24 Spielen bereits 60 Tore gefallen, sagte Marchetti. In Österreich und der Schweiz 2008 seien es 57 nach 24 Partien gewesen. 2008 und 2012 hatten jeweils noch 16 Teams am Turnier teilgenommen. Dass in Frankreich bisher deutlich weniger Tore fallen, könnte aus Marchettis Sicht mit der engen Leistungsdichte unter den Teams zusammenhängen.

Außerdem sei es hilfreich für alle Mannschaften, dass auch die vier besten Gruppendritten noch das Achtelfinale erreichen könnten. Das sei "hilfreich für alle Teams, im Wettbewerbsmodus zu bleiben", sagte Marchetti. Ergebnis-Absprachen fürchtet er deswegen keine: "Ich denke, wir sind auf der sicheren Seite, weil viele Mannschaften einen Sieg brauchen."

Keine Änderungen bei Team-Ausschlüssen

Spekulationen über eine notwendige Änderung des Turniermodus' im Falle eines Ausschlusses von Russland oder einem anderen Team lehnte die Europäische Fußball-Union weiter ab. "Wir wollen positiv denken. Und wir denken, wenn Russland und Kroatien sich für die K.o.-Runde qualifizieren sollten, werden sie auch dabei sein. Wir hoffen, es wird zu keinen weiteren Vorfällen kommen", sagte Marchetti.

Die besten Sprüche der EM 2016
Xherdan Shaqiri zum Schweizer "Trikot-Gate" gegen Frankreich

"Ich hoffe, dass Puma keine Pariser macht."

Fußball-Nationalspieler Götze über Kritik

"So ist das im Fußball. Mal ist man der Hund, mal ist man der Baum. Kritik im Fußball gehört zum Geschäft."

Mesut Özil zu den deutschen Offensiv-Problemen beim 0:0 gegen Polen

"Die standen ja mit 20 Mann hinten. Das ist normal, dass man dann seine Schwierigkeiten hat."

Nordire McAuley setzt auf die Romantik des Fußballs

"Das wird ein sehr hartes Spiel gegen Deutschland. Aber manchmal ist Fußball auch ein romantisches Spiel, manchmal kommen die Underdogs durch."

Polens Stürmer Robert Lewandowski über die deutsche Abwehr

"Deutschland hat eine starke Abwehr - einen großartigen Torhüter und zwei sehr gute Verteidiger - aber man kann jede Wand zum Einsturz bringen."

Nordirlands Trainer Michael O'Neill über seine Freizeit und die Sicherheitsvorkehrungen

"Wenn wir joggen, dann kommt die Security mit. Man hat dann so ein präsidiales Gefühl, das hat mir ganz gut gefallen."

Wales-Superstar Gareth Bale auf die Frage, wie viele englische Spieler Platz im walisischen Team hätten

"Keiner!"

Lukas Podolski zu Jogi Löws Griff in die Hose

"80 Prozent von euch haben sich auch schon mal die Eier gekrault. Von daher ist alles gut."

Russlands Stürmer Artjom Dsjuba zu Hooligan-Gewalt

"Bitte lasst uns über Fußball reden. Wir sind nicht bei einer Streetfight-EM, wir wollen Fußball spielen."

Lukas Podolski zu den Hochzeitsgerüchten um Schweinsteiger

"Wenn er mich einlädt, bin ich natürlich dabei. Wenn nicht, bin ich irgendwo in Köln unterwegs."

Nationalspieler Matuidi zu Frankreichs Favoritenstellung

"Wir waren vor dem Spiel gegen Rumänien nicht die Besten, danach sind wir auch nicht die Schlechtesten."

Jogi Löw zur Rettungsaktion von Jérôme Boateng gegen die Ukraine

"Es ist gut, wenn man einen Jérôme Boateng als Nachbarn in der Abwehr hat."

Spaniens Iniesta über die Bedeutung des EM-Auftaktspiels

"Wenn das Turnier vorbei ist, wissen wir, wie wichtig das erste Spiel war."

Schwedens Star Zlatan Ibrahimovic über "langsame" Iren

"Ich bin auch langsam."

Kroatiens Nationaltrainer Ante Cacic über kroatische Fans

"Die kroatischen Fans wissen, wie man ihr Nationalteam unterstützt. Diejenigen, die immer wieder Probleme machen, sind für mich keine Fans. Die nenne ich immer die anti-kroatischen Fans."

Nordirlands Nationaltrainer O'Neill über die Vorbereitung auf Polen

"In Nordirland leben viele Polen, die haben uns bei unserer Recherche geholfen."

Irlands Co-Trainer Roy Keane über die perfekten EM-Bedingungen

"Vielleicht ist mein Bett ein kleines bisschen zu weich."

Albaniens Kapitän Cana zum Ziel seines Team bei der EM

"Wenn ich sagen würde, wir wollen die EM nicht gewinnen, würde ich mir eine einfangen vom Trainer."

Rumäniens Trainer Iordanescu über Auftaktgegner Frankreich

"Das ist eine Mannschaft, die Millionen, hunderte von Millionen wert ist."

Schwedens Stürmerstar Ibrahimovic über seinen Zopf

"Würde mir jemand den Zopf abschneiden, ginge meine Kraft verloren."

Nordirlands Trainer Michael O'Neill über seine Freizeit und die Sicherheitsvorkehrungen

"Wenn wir joggen, dann kommt die Security mit. Man hat dann so ein präsidiales Gefühl, das hat mir ganz gut gefallen."

Nach wiederholten Ausschreitungen und rassistischen Äußerungen einiger Fans droht auch den Kroaten eine harte Strafe durch die Uefa. Am späten Montagnachmittag wollte die Disziplinarkommission darüber entscheiden. Sollte ein Team gestrichen werden, würden alle seine Ergebnisse gestrichen. Wie dann verfahren würde, ist unklar.

tkr/Nils Bastek und Wolfgang Müller / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(