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Pressestimmen

Bayern besiegen Tottenham mit 7:2: "Das war eine komplette Demütigung. Tottenham wurde von Serge Gnabry zerstört"

Die Bayern feiern einen historischen Europapokal-Sieg gegen Tottenham Hotspur. Mit 7:2 fegte der Münchner Sturm über die Londoner hinweg. Vier Tore gelangen allein Serge Gnabry. So urteilt die internationale Presse über den Kantersieg.

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Es war ein berauschender Abend für den FC Bayern: Mit 7:2 fegte der Münchner Sturm im Champions-League-Gruppenspiel über die Tottenham Hotspurs hinweg. Die erste Halbzeit verlief noch halbwegs ausgeglichen, mit einer 2:1-Führung gingen die Bayern in die Kabine. Nach Wiederanpfiff brachen die Londoner aber komplett zusammen und das Team von Niko Kovac spielte sich in einen Rausch. Das lag nicht zuletzt an einem Spieler: Allein Serge Gnabry erzielte vier Tore, eines schöner als das andere. Robert Lewandowski mit zwei Treffern und Joshua Kimmich mit einem Tor machten die Riege der Münchner Torschützen komplett.

Gnabry twitterte nach der Partie: "North London ist red" (Nordlondon ist rot). Damit meinte der Nationalspieler nicht nur die Bayern-Farben, sondern auch die des Tottenham-Rivalen Arsenal, wo er als Jugendlicher seine Ausbildung absolvierte. Es war noch einmal eine kleine Stichelei vom Spieler des Abends.

Die Presse in Großbritannien ebenso wie die internationalen Blätter fällen ein entsprechendes Urteil. Das Zeugnis für die Londoner fällt vernichtend aus, die Bayern werden entsprechen gewürdigt.

Die britische Presse urteilt:

"The Guardian": "Serge Gnabry erzielt vier Tore bei der brutalen 2:7-Demütigung Tottenhams durch die Bayern (...). Die Stadionuhr zeigte die 55. Minute an, und in den Gesichtern von Tottenhams Verteidigern war die pure Verwirrung zu lesen. Gnabry, der frühere Arsenal-Flügelspieler des FC Bayern München, hatte sie gerade zum zweiten Mal binnen drei Minuten geschreddert. Sie hatten zwar gegen den deutschen Meister gekämpft, lagen zu diesem Zeitpunkt aber bereits mit 1:4 unwiederbringlich hinten. Erstaunlicherweise war dies erst der Beginn des Schmerzes für Trainer Mauricio Pochettino und sein Team an einem Abend, der ernsthafte Fragen zu deren Einstellung aufwarf."

"The Times": "Auf Wiedersehen, Poch? (auf Deutsch) Es ist eines dieser erniedrigenden Ergebnisse und eine dieser beschämenden Leistungen, die Trainer zwingt, entweder über ihre eigene Zukunft nachzudenken oder die Eignung von einigen Anwesenden in der Umkleidekabine für den Kampf zu hinterfragen."

"The Telegraph": "Die Brillanz Bayern Münchens kann nicht die Probleme der von den Deutschen zerstörten Mannschaft Pochettinos verbergen. Es gab einen Zeitpunkt, da hatten die Spurs die Führung übernommen. Am Ende fühlte sich dieser Teil des Abends jedoch an, als gehöre er zu einer anderen Mannschaft in einer anderen Ära, denn die Bayern schienen zum Schluss bei jedem Angriff ein Tor zu erzielen."  

"Daily Mirror": "Das war eine komplette Demütigung. Tottenham wurde von Serge Gnabry zerstört. Seine vernichtenden vier Tore brachten die Fans, die ihren Augen kaum trauen konnten, dazu, ihre Mannschaft auszubuhen. Das Ergebnis sollte Schockwellen durch Tottenhams Kabine schicken, denn es war schrecklich, peinlich und niederschmetternd."

Schlagzeilen der Internationale Presse:

"L'Equipe": "Der FC Bayern erteilt Tottenham eine Lehrstunde." 

"Marca": "Grandiose Bayern! Das macht sieben gegen Tottenham in London. Die Bayern demütigen Tottenham"

"AS": "Die Bayern toben sich gegen die Spurs aus"

"Mundo Deportivo": "Die Bayern demütigen Tottenham mit vier Toren von Gnabry"

tis / DPA

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