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Fußball-Bundesliga: BVB triumphiert im Derby - Bayern mit trister Nullnummer

Im Erfolgsrausch: Dortmund hat auch im Derby gegen Schalke gewonnen und marschiert weiter Richtung Titelverteidigung. Die Bayern lieferten gegen Mainz nur eine Nullnummer und im Abstiegskampf landeten der HSV und Augsburg wichtige Siege.

Nervenstark, spielstark, kampfstark - Borussia Dortmund stürmt unaufhaltsam zum achten Meistertitel. Auch der Erzrivale FC Schalke konnte die seit nunmehr 25 Bundesliga-Spielen ungeschlagenen Überflieger von Trainer Jürgen Klopp im prestigeträchtigen Revierderby nicht stoppen. Beim 2:1 (1:1) vor 61.673 Zuschauern in der ausverkauften Veltins-Arena gelang dem Titelverteidiger nur drei Tage nach dem 1:0 über den FC Bayern der nächste Big-Point. Die Tore zum hart erkämpfen Sieg erzielten Lukasz Piszczek (17.) und Sebastian Kehl (63.). Auch die frühe Führung (9.) durch Schalkes Jefferson Farfan (9.) brachte den BVB nicht zu Fall.

Durch die kurzfristigen Ausfälle der Abwehrspieler Benedikt Höwedes (Infekt) und Neven Subotic (Wade) waren beide Trainer zu Umstellungen gezwungen. Dieser Umbau bereitete beiden Teams zumindest zu Spielbeginn größere Probleme. Schon nach 33 Sekunden war der BVB der Führung nahe, als der für Kapitän Kehl ins Team gerückte Sven Bender aus zehn Metern freistehend an Lars Unnerstall scheiterte.

Dortmund lässt sich überrumpeln

Auch der BVB, bei dem Mario Götze erstmals seit Dezember wieder im Kader stand, wirkte ungewohnt anfällig und ließ sich gleich bei der ersten Großchance des Gegners überrumpeln. Mit einem fulminanten Schuss von der seitlichen Strafraumgrenze bezwang Farfan Torhüter Roman Weidenfeller und brachte die Schalker mit seinem vierten Saisontreffer in Führung.

Die königsblaue Freude währte aber nur kurz. Bereits acht Minuten später schlug die Borussia in sehenswerter Manier zurück. Aus spitzem Winkel hämmerte Rechtsverteidiger Piszczek den Ball in den Winkel und brachte den wankenden Meister zurück ins Spiel. Der Ausgleich verhalf den Gästen jedoch nicht zurück zu gewohnter Souveränität. In einem umkämpften Derby erwies sich der Erzrivale als unbequemer Gegner, der bei einem Eckenverhältnis von 10:2 dem 2:1 bis zur Pause näher war als der BVB. Doch der Kopfball von Klaas-Jan Huntelaar (42.) nach Flanke von Christian Fuchs ging knapp am Tor vorbei.

BVB schlägt im richtigen Moment zurück

Nach dem Wiederanpfiff erhöhte Schalke den Druck. So schoss Huntelaar (54.) den Ball nach Flanke von Julian Draxler aus kurzer Distanz über das Tor. Die forsche Gangart des Gegners bereitete Dortmund zunehmend Probleme. Entlastungsangriffe blieben lange Mangelware. Und doch schlug der BVB im richtigen Moment eiskalt zu. Nach einer Ecke von Marcel Schmelzer und einer verunglückten Abwehr von Schalkes Christoph Metzelder war der eingewechselte Kehl zur Stelle und drückte den Ball über die Linie. Damit war der Widerstand der Schalker gebrochen: Im Stile eines Meisters brachte der BVB die Führung über die Zeit.

Mit einer tristen Nullnummer hat der FC Bayern München selbst die letzten Zweifel an der deutschen Meisterschaft für Borussia Dortmund ausgeräumt. Wenige Stunden nachdem die Borussia durch ein 2:1 beim FC Schalke 04 zum Titeljubel angesetzt hatte, konnte sich der Rekordmeister am Samstagabend nicht zu einem Sieg gegen den FSV Mainz 05 aufraffen. Die Rheinhessen besiegelten mit dem 0:0 endgültig den Klassenverbleib.

Auch wenn die Bayern nicht die Bestformation ins Rennen geschickt hatten: Der letzte Auftritt vor dem Champions-League-Halbfinale am Dienstag dürfte den Königlichen sicher keine Angst machen.

Nette Worte für Dortmund

Drei Tage nach dem 0:1 in Dortmund gab es von Bayern-Seite schon vor dem Anpfiff ein paar nette Worte an den designierten deutschen Meister. "Sie werden auch verdient deutscher Meister, weil sie eine konstante Saison gespielt haben", sagte Trainer Jupp Heynckes nach dem neuerlichen Erfolg der Borussia am Samstag.

Die Motivationshilfe eines Gelsenkirchener Derbysieges war ausgeblieben - und das sah man dem Auftritt der Münchner im 800. Bundesliga-Heimspiel auch an. Gleich fünf Stammkräfte blieben zudem draußen. Franck Ribéry, Mario Gomez, Toni Kroos, Philipp Lahm und Luiz Gustavo bildeten zusammen mit Jörg Butt und Danijel Pranjic mit gut und gerne 150 Millionen Euro Marktwert die vielleicht teuerste Bank der Bayern-Geschichte.

Auch im Abstiegskampf der Bundesliga bahnen sich die ersten Entscheidungen an. Im 14. Spiel der Rückrunde und der 21. Partie nacheinander gelang Kaiserslautern nicht der ersehnte Sieg. Die Nürnberger Daniel Didavi (43.) und Tomas Pekhart (73.) vergrößerten die Sorgen bei den Pfälzern. Sollte der 1. FC Köln am Sonntag bei Borussia Mönchengladbach einen Punkt holen, wäre der dritte Abstieg von Lautern aus der Bundesliga perfekt.

Kaiserslautern weiter desolat

Mit einem Kraftakt in Leverkusen schöpften die Berliner zumindest neue Hoffnung. Zwar gelang der Hertha auch im vierten Spiel nacheinander kein Sieg. Doch trotz eines 0:2-Rückstands durch André Schürrle (44.) und Stefan Kießling (51.) und einer Roten Karte für Lewan Kobiaschwili (65.) bewies das Team von Otto Rehhagel Moral. Pierre-Michel Lasogga (63.) und Tunay Torun (71./77.) drehten die Partie. Erneut Kießling (84.) verhinderte allerdings einen Erfolg der Berliner, die einen Zähler hinter Köln und dem Relegationsrang 16 liegen. Leverkusen, für die Simon Rolfes per Foulelfmeter an Hertha-Keeper Thomas Kraft (66.) scheiterte, bleibt auf Rang sechs.

Drei Tage nach dem bitteren 0:4 bei 1899 Hoffenheim zeigten sich die Hamburger stark verbessert und gingen durch Heung-Min Son (12.) früh in Führung. Zwar musste der HSV bis kurz vor Schluss zittern, sicherte sich zunächst aber fünf Punkte Vorsprung auf Köln.

Augsburg schlägt Wolfsburg

Ein wichtiger Schritt im Ringen um den Klassenverbleib gelang Augsburg. Nach einem missratenen Befreiungsschlag von Alexander Madlung blockte Torsten Oehrl (13.) mit einem grotesken Pressschlag den Ball zum 1:0 ins Tor der Heimmannschaft. Patrick Helmes (27.) gelang der zwischenzeitliche Ausgleich für Wolfsburg, Sebastian Langkamp (88.) glückte das viel umjubelte 2:1 für Augsburg. Die Schwaben bleiben als 15. mindestens bis zum Ende des 31. Spieltags auf einem Nichtabstiegsrang.

tis/DPA / DPA

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Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.