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Fußball-Bundesliga: Van Nistelrooy schießt HSV zum Sieg

Ruud van Nistelrooy hat den HSV im Spitzenspiel gegen Schalke fast im Alleingang zum Sieg geschossen. Sieger des ersten Spieltages waren auch die Aufsteiger. Kaiserslautern gewann gegen Köln, der FC St. Pauli fuhr drei Punkte gegen Freiburg ein. Eine heftige Pleite setzte es für Bremen gegen Hoffenheim.

Im Spitzenspiel zwischen dem Hamburger SV und Schalke 04 haben die Hanseaten einen verdienten 2:1-Sieg davongetragen. Bester Mann auf dem Platz in Hamburg war HSV-Superstar Ruud van Nistelrooy, der beide Tore erzielte. Auf sich aufmerksam gemacht haben die beiden Aufsteiger. Der FC St. Pauli gewann in Freiburg mit 3:1. Der 1. FC Kaiserslautern siegte in Köln mit dem gleichen Ergebnis. Werder Bremen legte daegegen einen kapitalen Fehlstart in die 48. hin. Der Vorjahres-Dritte verlor bei 1899 Hoffenheim mit 1:4. Während sich die Kraichgauer in der Tabelle erst einmal ganz nach oben schossen, war die Niederlage für Werder vor der Champions League-Qualifikation am Dienstag in Genua ein Schock.

Van Nistelrooy war der gefeierte Mann im Hamburger Volkspark. Der Niederländer stand zweimal richtig und traf in der 46. und 83. Minute. Farfán gelang der Schalker Treffer zum zwischenzeitlichen Ausgleich (80.). Die Gäste verloren neben den Punkten auch noch Abwehrspieler Benedikt Höwedes, der in der 60. Minute wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte sah. Seinen Stürmerstar Raúl wechselte Schalke-Coach Felix Magath nach 63 Minuten aus.

Bremen blamiert sich


Vom Schwung des 3:1-Sieges gegen Sampdoria Genua war bei Werder Bremen zum Saisonstart in Hoffenheim nicht mehr viel zu sehen. Zwar gingen die Hanseaten bereits in der 3. Minute durch einen von Torsten Frings verwandelten Handelfmeter in Führung, doch dann übernahm das Team von Ralf Rangnick das Kommando. Demba Ba (20. Minute), der 19- jährige Debütant Peniel Mlapa (36.), Vedad Ibisevic (41.) und Sejad Salihovic (43.) drehten die Partie noch vor der Pause mit vier Toren.

Eine 88-minütige Überzahl nutzte der 1. FC Kaiserslautern bei seinem Bundesliga-Comeback nach vierjähriger Pause zum Erfolg in Köln. Nachdem Kölns Abwehrspieler Youssef Mohamad nach nur 87 Sekunden wegen einer Notbremse die schnellste Rote Karte der Liga- Geschichte gesehen hatte, brachte ein Patzer von Tobias Sippel die Pfälzer in Rückstand. Milivoje Novakovic traf zum 1:0 (8.). Erst in der Schlussphase nutzten die Lauterer ihre numerische Überlegenheit: Srdjan Lakic (70./85.) mit einem Doppelschlag und Ivo Ilicevic (88.) machten den FCK-Erfolg perfekt. Damit muss die "Geißbock-Elf" weiter auf den ersten Liga-Sieg gegen die Lauterer seit 1989 warten.

St. Pauli gewinnt durch späte Tore


Nach der Pokal-Schmach in Chemnitz gewann Neuling St. Pauli durch drei späte Tore noch 3:1 in Freiburg. Fabian Boll (83.), Richard Sukuta-Pasu (89.) und Fin Bartels (90.) machten für die Kiez-Kicker innerhalb von sieben Minuten den ersten Saison-Dreier perfekt. Papiss Cissé hatte die Breisgauer in der 78. Minute in Führung geschossen. Mohammadou Idrissou bewahrte Borussia Mönchengladbach gegen den 1. FC Nürnberg vor einem Ausrutscher. Der Ex-Freiburger (31.) traf zum Ausgleich, nachdem die frech aufspielenden Franken durch Jens Hegelers Kopfball (15.) in Front gegangen waren.

Eine Woche nach der Pokalpleite in Elversberg fand Hannover 96 gegen Eintracht Frankfurt in die Erfolgsspur zurück. Der verdiente 2:1-Sieg dürfte auch die Kritik an Trainer Mirko Slomka vorerst verstummen lassen. Die Führung der Niedersachsen durch Konstantin Rausch (21.) glich Benjamin Köhler nur sechs Minuten später für die Eintracht aus. Doch dann brachte Didier Ya Konan (75.) per Kopf den ersten Dreier für Hannover unter Dach und Fach.

DPA/tis / DPA

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