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Fußball: Reporterlegende Rudi Michel ist tot

Er gehörte zum deutschen Fußball wie Beckenbauer, Netzer und Overath. Mehr als drei Jahrzehnte lang begleitete Rudi Michel zwischen 1954 und 1988 als Reporter den Weg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Unvergessen sein Kommentar des WM-Finales 1974 zwischen Deutschland und Holland. Jetzt ist der gebürtige Pfälzer im Alter von 87 Jahren gestorben.

Der deutsche Fußball trauert um Reporter-Legende Rudi Michel. Der Sportjournalist, der für die ARD fünf WM-Endspiele live kommentierte, ist am Montag im Alter von 87 Jahren gestorben, wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Dienstag mitteilte. "Rudi Michel war ein herausragender Journalist, darüber hinaus aber auch ein glänzender Botschafter des deutschen Fußballs", sagte DFB- Präsident Theo Zwanziger auf der DFB-Internetseite. Durch seine Reportagen und Bücher, die er speziell über die 54er WM-Mannschaft von Sepp Herberger verfasst hat, bleibe er unvergessen.

Er schilderte das Wembley-Tor

Von 1958 bis 1982 kommentierte Michel - mit Ausnahme der Finals 1970 in Mexiko und 1978 in Argentinien - alle WM-Endspiele im deutschen Fernsehen. Berühmt wurde seine Schilderung von Geoff Hursts Wembley-Tor 1966 - für den Pfälzer die "schwierigste Minute in meiner Reporterlaufbahn".

Durch Reportagen wie diese sei Michel "schon zu Lebzeiten eine Legende geworden", meinte DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach. Michel selbst war vor allem stolz darauf, als junger Reporter zu einem kleinen Team von Journalisten gehört zu haben, die 1954 das "Wunder von Bern" live miterlebt hatten.

"Für unsere Gesellschaft hatte diese WM einen unbeschreiblichen Stellenwert. Das geisterte damals durch alle Gazetten: Wir sind wieder wer! Die Menschen hatten dadurch ein Gemeinschaftserlebnis", sagte Michel einmal. Wie Fritz Walter ist er in Kaiserslautern geboren, und kaum ein anderer Journalist kannte den verstorbenen Kapitän der damaligen Elf so gut. "Der Fritz war mein Freund. Wir hatten einen immerwährenden Gedankenaustausch, nicht nur über Fußball", hatte Michel einst ihre Freundschaft geschildert.

Dabei bedurfte es einer glücklichen Fügung, dass der am 2. August 1921 geborene Michel die Laufbahn als Sportreporter einschlug. "Ich wäre so gerne Nachrichtenredakteur geworden, aber leider war keine Stelle frei", hatte er in einem DPA-Interview zugegeben. So verschlug es ihn 1948 als Radioreporter zum damaligen Südwestfunk (SWF), dessen Sportchef er 1962 wurde. Von 1954 bis zu seiner Pensionierung 1988 war er bei allen Fußball-Weltmeisterschaften dabei. Auch die Tour de France, seine größte Liebe im Sport, begleitete Michel acht Mal. Zudem war er ARD-Teamchef bei den Olympischen Spielen 1972 in München.

Begeistert von der WM 2006

Seine letzte WM, die der Liebhaber klassischer Musik verfolgen konnte, war das Heim-Turnier 2006. Für Michel, der zuletzt als Pensionär mit seiner Ehefrau Ursula in Baden-Baden lebte, ein tolles Erlebnis: "Über diese WM werden wir noch in 20 oder 40 Jahren sprechen. Für mich war das eine Sensation: Der vor Jahrzehnten noch verpönte Fußball hat es geschafft, in der Welt ein positives Deutschlandbild zu entwickeln."

Nicht zuletzt dieser reichhaltige Erfahrungsschatz und seine stets um Sachlichkeit bemühten Kommentare machten ihn zum "Grandseigneur des deutschen Sportjournalismus", wie ihn die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" einmal nannte. DFB- Generalsekretär Niersbach brachte es auf den Punkt: "Rudi war und bleibt ein Vorbild."

DPA/AP / AP / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(