HOME

Bundesliga im stern-Check: Hertha-Fans blamieren sich mit schwulenfeindlichem Plakat

Die Bayern regieren weiter die Liga, nur ein Selfie sorgt für Gesprächstoff. RB Leipzig gibt sich offiziell als Aufsteiger, ist aber längst ein Spitzenteam - und Berliner Ultras haben einen dämlichen Humor.

Screenshot 11Freunde

"Lieber eine Mutter als zwei Väter!": Berliner Ultras wollen sich über eien Kölner Gruppe lustig machen, schießen aber nur ein Eigentor

So liefen die Spiele

Hier finden Sie alle Spiele im Überblick.

Dieses Tor sollten Sie (noch mal) sehen

RasenBallsport Leipzig schwingt sich zu einer ernstzunehmenden Macht in der Bundesliga auf. Das liegt auch an einem Spieler wie Naby Deco Keïta, der gegen Bremen zwei Tore zum 3:1-Sieg beisteuerte. Der erste Treffer zum 1:0 zeigte seine ganze Klasse. Der 21-Jährige aus Guinea schnappte sich fast am Mittelkreis den Ball und lief mit viel Tempo und Technik durch die Reihen der Bremer, umkurvte Torhüter Felix Wiedwald und schob den Ball über die Linie. Sicher, es war ein wenig Glück dabei, als Keïta den Ball abspielen wollte und der ihm wieder zurück auf den Fuß sprang. Doch er dribbelte einfach weiter und jubelte am Ende. Leipzig ist mit 18 Punkten Tabellenzweiter, nur zwei Punkte hinter den Bayern. Die Sachsen sind jetzt offizieller erster Bayernjäger.

Gewinner des Tages

Rechtzeitig vor der Mutter aller Derbys kommt Schalke langsam in Fahrt. Durch den Sieg gegen Mainz kletterte das Team von Markus Weinzierl auf den 14. Tabellenplatz. Nach fünf Niederlagen in Folge zu Beginn der Saison gab es jetzt zwei Siege und ein Unentschieden. Bester Spieler war Spielmacher Nabil Bentaleb, ausgeliehen von Tottenham Hotspur, der zwei Tore erzielte. Nach dem Pokal-Spiel unter Woche der gegen Nürnberg wartet Dortmund. Für viele Fans beider Klubs ist es das Spiel des Jahres, wichtiger als alles andere.

Verlierer des Tages

Roger Schmidt soll neben dem Spielfeld ein ganz netter Kerl sein. Auch von seiner Kompetenz als Fußball-Fachmann wird im Allgemeinen nur in höchsten Tönen gesprochen. Doch manchmal ist der Mann mit seinen Gefühlen überfordert. Als er im Februar im Spiel gegen Dortmund vom Schiedsrichter auf die Tribüne verwiesen wurde, weigerte sich Schmidt zu gehen. Seine Zickerei führte zu einer Spielunterbrechung - das hatte es so bisher nicht gegeben in der Bundesliga. Jetzt also die nächste Entgleisung. Nach einem Foul seines Spielers Wendell gegen Niklas Süle beschimpfte Schmidt den Hoffenheimer Kollegen Julian Nagelsmann wüst: "Leck mich doch am Arsch, was willst du denn. Das ist doch gar nichts. Was willst du Spinner? Setz dich auf deinen Platz." Und später: "Halt doch einfach die Schnauze!“ Die Verbannung auf die Tribüne folgte prompt. Jetzt muss Schmidt wieder mit einer Sperre rechnen, die drei oder vier Spiele betragen wird. Der Mann schadet sich selbst und dem Team. Das ist das  Problem, auch wenn die Leverkusener den Fall herunterspielen.

Aufreger des Tages

Hertha-Fans haben während des Spiels gegen den 1. FC Köln ein Banner mit einem schwulenfeindlichen Spruch gezeigt: "Lieber eine Mutter als zwei Väter!" war darauf zu lesen. Das Banner stammte von der Ultra-Gruppe Harlekins und war an die Kölner Ultras Wilde Horde 96 gerichtet. Es war laut "Bild"-Zeitung eine Replik auf einen früheren Spruch der Kölner, die sich über "zwölf Väter und eine Mutter lustig" gemacht hatten. Es ging um Kinder-Nachwuchs bei den Berlinern, den diese auf ihrer Homepage vermeldet hatten. Das ist eben Ultra-Humor. Leider kommt der nicht so richtig rüber. Der Klub reagierte souverän, indem er folgenden Tweet schrieb:


Bild des Tages

Das wurde aber auch Zeit: Bayern-Profi Douglas Costa hat uns endlich den Selfie-Jubel beschert. Nach seinem Treffer zum 2:0 gegen Gladbach eilte der Angreifer zur Tribüne und machte mit zwei Freunden ein Selfie mit rausgestreckter Zunge. Mats Hummels gestand danach: "Für mich wäre das nichts". So ein Quatsch, mach dich locker. Lässiger reagierte Trainer Carlo Ancelotti: "Das nächste Mal kann er mir Bescheid sagen - dann machen wir ein Foto zusammen ... "

Bayern-Profi Douglas Costa schießt nach seinem Tor gegen Gladbach ein Selfie mit Freunden

Darf Douglas Costas das? Ein Selfie mit Freunden nach dem Tor gegen Gladbach? Ja, das darf er


Wissenscommunity

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?