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Hamburger SV: HSV feuert Labbadia am Telefon - Nachfolger im Anflug

Nach 529 Tagen kam das Aus: HSV-Trainer Labbadia muss gehen. Chef Beiersorfer sieht keine Entwicklung in der Mannschaft. Der neue Mann steht in den Startlöchern.

Bruno Labbadia wurde als Trainer beim HSV gefeuert

Gegen die Bayern durfte Labbadia noch einmal auf der Trainerbank Platz nehmen, obwohl allen klar war, dass er keine Zukunft beim HSV hat

Vor 16 Monaten wollte HSV-Boss Dietmar Beiersdorfer dem Relegation-Retter Bruno Labbadia noch ein Denkmal bauen, nun übermittelte er ihm telefonisch die Beurlaubung. "Bruno hat mir gesagt, dass ich das per Telefon machen könnte. Das habe ich gemacht", entschuldigte sich Beiersdorfer am Sonntag für die ungewöhnliche Umgangsweise. Die Trennung verteidigte er vehement: "Ich bin von unserer Mannschaft hundertprozentig überzeugt, aber nicht davon, dass wir es in dieser Konstellation schaffen. Sonst hätte ich diese Entscheidung heute so nicht getroffen."

Neuer Mann auf der Trainerbank wird aller Voraussicht nach Markus Gisdol. "Es gab Gespräche, aber es gibt noch keinen rechtsgültigen Vertrag", berichtete Beiersdorfer. Die Entscheidung sei in Kürze zu erwarten. Gisdol war von April 2013 bis Oktober 2015 Trainer des Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim. Bernhard Peters, der für den Nachwuchs zuständige Direktor Sport beim HSV, kennt Gisdol aus der gemeinsamen Zeit in Hoffenheim.

Beiersdorfer ist blass und unrasiert

Blass und unrasiert versuchte Beiersdorfer in den Katakomben des Stadions vor rund 30 dichtgedrängt stehenden Journalisten und einem Dutzend TV-Kameras das Aus des 20. Trainers in 19 Jahren beim HSV zu erklären. "Wir haben eine schlechte Entwicklung und uns mehr versprochen", klagte der 52 Jahre alte Franke. Für Labbadia war es nach 2009 bis 2010 das zweite Engagement in Hamburg.

Die Trennung von Labbadia nach 529 Tagen ist aufgrund des seit Monaten anhaltenden HSV-Niedergangs nachvollziehbar. Dass diese nach dem einzigen leidenschaftlichen Saisonspiel des Bundesligisten am Samstag gegen Bayern München (0:1) erfolgte, lässt Beiersdorfer äußerst unglücklich dastehen. "Es wird nie einen optimalen Zeitpunkt für eine Entlassung geben", meinte er. Höchstwahrscheinlich hatte die Entscheidung schon am Vortag festgestanden, doch offenbar traute sich der HSV-Chef wegen der Team-Leistung und der Fan-Sprechchöre auf Labbadia nicht, die unpopuläre Botschaft sofort zu verkünden.

Der HSV ist das schlechteste Team 2016

Fakt ist: Der HSV ist das schlechteste Bundesliga-Team im Jahr 2016. In 22 Partien wurden lediglich fünf Siege und 20 Punkte eingefahren. In der Offensive fehlte ein Konzept, zu harmlos agierte die Mannschaft vor dem gegnerischen Tor und erspielte sich laut Beiersdorfer lediglich sechs Torchancen in vier Partien. "Ich habe nach der jüngsten Transferperiode, nach der langen Vorbereitung und in den bisher absolvierten Bundesligaspielen keine Weiterentwicklung gesehen", monierte der HSV-Boss. Die Vereinsführung sei zu der Erkenntnis gelangt, dass "eine sportliche Trendwende in der aktuellen Konstellation nicht mehr vorstellbar ist".

Gerüchte, dass HSV-Anteilseigner und Investor Klaus-Michael Kühne die Vereinspolitik diktiere, dementierte Beiersdorfer entschieden: "Wir sind selbstbestimmt. Herr Kühne würde sich nie und nimmer anmaßen, in unternehmerische Entscheidungen des HSV einzugreifen." Allein vor dieser Sasion hatte Kühne rund 30 Millionen Euro für Transfers gegeben und sich unter Einbeziehung des Spielerberaters Volker Struth bei den Transfers ein Mitspracherecht einräumen lassen.

Labbadia und der Fall Halilovic

Zu den Neuverpflichtungen gehört auch Alen Halilovic vom FC Barcelona, der von Labbadia nicht mal in den Kader gegen Bayern München berufen wurde. "Ich erwarte von unseren Trainern, dass sie unsere Spieler entwickeln und die Potenziale zum Wohle der Mannschaft erkennen und nutzen", zürnte Beiersdorfer.

tis / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(