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Fußball-Bundesliga: HSV hält Ingolstadt auf Abstand - Frankfurt tiefer in Krise

Der HSV hat Hertha BSC niedergerungen und einen wichtigen Erfolg im Abstiegskampf gelandet. Eintracht Frankfurt kassierte gegen Freiburg die vierte Niederlage in Folge.

HSV

Hamburgs Albin Ekdal schießt den HSV mit seinem Tor zum Sieg gegen Hertha

Dank des ersten Bundesliga-Tores von Albin Ekdal hat der Hamburger SV im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga einen großen Schritt gemacht. Durch das 1:0 (0:0) gegen Europapokal-Aspirant Hertha BSC schlossen die zuletzt so gebeutelten Norddeutschen nach Punkten zum Nord-Rivalen VfL Wolfsburg auf, der als 15. auf dem ersten Nicht-Abstiegsplatz steht. Ekdal verlängerte mit seinem Treffer in der 77. Minute die Auswärts-Misere der Berliner, die seit fünf Ligaspielen nicht mehr auf fremden Plätzen punkten konnten.

Von Nachwirkungen des 0:8-Debakels in München und dem Pokal-Aus gegen Borussia Mönchengladbach war beim HSV nichts zu sehen. Die Mannschaft von Trainer Markus Gisdol war von Beginn an höchst engagiert und mutig bei der Sache. Gisdol signalisierte vor dem Anpfiff im TV-Sender Sky seine Bereitschaft für einen Verbleib auch im Fall des ersten Abstiegs des Bundesliga-Gründungsmitgliedes. Der Coach ersetzte den verletzten Innenverteidiger Mergim Mavraj durch Gideon Jung, Johan Djourou saß wegen eines Infektes nur auf der Bank.

Hertha bleibt auswärts harmlos

Die auswärts zuletzt harmlosen Berliner forderten die HSV-Defensive im 250. Bundesligaspiel von Hertha-Kapitän Vedad Ibisevic in der ersten Halbzeit nur selten. Stattdessen war die Gäste-Abwehr vor allem in der ersten halben Stunde häufiger gefragt, auch wenn es nur zwei kritische Situationen im Hertha-Strafraum gab.

Nach einem Zweikampf zwischen Marvin Plattenhardt und Aaron Hunt entschied Schiedsrichter Felix Brych nicht auf Elfmeter (15.). Kurz darauf passte Hunt maßgerecht auf Nicolai Müller, der allein vor Hertha-Torwart Rune Jarstein am blitzartig reagieren Norweger scheiterte (19.). Insgesamt versäumten es die Hanseaten in der ersten Hälfte einmal mehr, sich für ihren Aufwand zu belohnen.

Kurz vor der Pause hatte der bereits verwarnte Niklas Stark Glück, dass er nach einem Einsteigen gegen HSV-Stürmer Bobby Wood nicht vorzeitig vom Platz musste. Trainer Pal Dardai nahm Stark kurz nach Beginn der zweiten Hälfte vorsichtshalber vom Feld.Die Hamburger blieben auch nach Wiederbeginn die aktivere Mannschaft, ohne sich aber zunächst zwingende Möglichkeiten zu erarbeiten.

Ekdal erlöst den HSV

Insgesamt verflachte das Niveau zusehends, auch weil von den Berlinern weiterhin offensiv trotz aller Bemühungen kaum etwas zu sehen war. HSV-Torwart René Adler war praktisch nicht gefordert, seine Kollegen konnten sich ihrerseits kaum noch einmal gegen die kompakt stehenden Berliner durchsetzen. Mit einem Schuss von Müller hatte Jarstein diesmal weniger Mühe (64.).

Die erste wirklich gute Hertha-Möglichkeit vergab bei einem Konter Jubilar Ibisevic fahrlässig durch einen ungenauen Pass (67.). Ein von Kyriakos Papadopoulos noch abgefälschter Schuss von Vladimir Darida zischte knapp am Tor vorbei - Adler hätte keine Chance gehabt (75.). Wenig später durften die 44.445 Zuschauer endlich jubeln, als Ekdal nach Zuspiel von Hunt direkt zum insgesamt gerechten Erfolg traf.

Eintracht Frankfurt - SC Freiburg 1:2 (1:1)

Nach der vierten Bundesliga-Niederlage in Serie schwankte Niko Kovac zwischen Ärger und Sarkasmus. "Wenn wir solch einen Eckball abgepfiffen bekommen, müssen wir aufhören", sagte der Trainer von Eintracht Frankfurt nach dem unglücklichen und unnötigen 1:2 (1:1) gegen den SC Freiburg.

Gleich in zwei Szenen fühlten sich die Hessen am Sonntag von Schiedsrichter Günter Perl massiv benachteiligt - und führten die TV-Bilder als deutliche Beweise an. Ein Treffer von Ante Rebic wurde wegen vermeintlicher Behinderung von Freiburgs Torwart Alexander Schwolow durch Mijat Gacinovic nicht anerkannt. Freiburgs Florian Niederlechner stand bei seinem Siegtor klar im Abseits.

Kovac: Haben einen Stempel verpasst bekommen

"Das hat er nicht mit Absicht getan", sagte Kovac über Perl. "Aber ich habe ein bisschen das Gefühl, wir sind Eintracht Frankfurt, haben viele Gelbe und Rote Karten, da pfeifen wir mal dagegen", wetterte der Eintracht-Coach. Sein Team habe in den vergangenen Wochen einen "Stempel" verpasst bekommen. "Ich sage meiner Mannschaft, wir müssen körperlos spielen, weil wir im Fokus sind. Wir dürfen uns vielleicht noch anschauen, mehr dürfen wir nicht", sagte Kovac.

Die Hessen laufen immer mehr Gefahr, eine Europa-League-Teilnahme zu verspielen. Dabei ging man durch Branimir Hrgota schon in der 11.

Minute mit 1:0 in Führung und hatte das Spiel lange Zeit im Griff.
Doch Freiburgs Stürmer Niederlechner erzielte in der 25. und 59.
Minute zwei Tore für den nun selbst im Europa-League-Rennen aufgetauchten Aufsteiger.

Der nächste Gegner heißt Bayern

"Es ist schon ein Wahnsinn, was wir an Rückschlägen wegstecken müssen. Die Mannschaft hat ein gutes Spiel gemacht. Mit so einem Ergebnis ist das natürlich ein Rückschlag", sagte Frankfurts Sportdirektor Bruno Hübner.

Noch zehren die Hessen in der Tabelle von ihrer starken Vorrunde und haben weiter zwei Punkte Vorsprung auf ihre Verfolger aus Köln und jetzt auch Freiburg. Aber selbst die aktuell so starken Gladbacher auf Rang neun sind schon bis auf drei Punkte herangekommen. Am nächsten Wochenende müssen die Frankfurter zudem beim deutschen Meister Bayern München antreten.

Vor 50.000 Zuschauern kam die Eintracht erneut nicht an ihre starken Vorrunden-Leistungen heran. Doch im Gegensatz zur 0:2-Heimniederlage gegen Ingolstadt hatte sie diesmal wenigstens mehr vom Spiel. Nach einem langen Ball von Michael Hector nutzte der anstelle von Torjäger Alexander Meier aufgestellte Hrgota gleich die erste Chance der Partie zur Führung. Nur zwölf Minuten später verpasste Danny Blum per Direktabnahme eine mögliche Vorentscheidung (23.).

Die Defensive funktioniert nicht mehr

Beim überraschenden Ausgleich zeigte sich, dass die Eintracht über keinen eingespielten Defensivblock mehr verfügt. Die Gäste spielten einen eigentlich harmlosen Ball in die Spitze. Da aber Hasebe aus dem Abwehrzentrum herausrückte und Hector seinen Gegenspieler laufen ließ, stand Niederlechner auf einmal allein vor dem Tor. "Wir haben brutal Moral gezeigt. Wir sind einfach eine geile Truppe", sagte der Matchwinner.

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Frankfurt antwortete mit einem Kopfballtor von Rebic (32.), das Perl aber nicht zählen ließ. Gacinovic hatte zuvor Schwolow behindert, meinte der Referee. "Einfach ein reguläres Tor", sagte Hübner. "Das ist eine sehr harte Entscheidung gegen uns, wie es oft in den letzten Spielen war", sagte SGE-Verteidiger Bastian Oczipka. Danach wurde die Partie zu einer hitzigen und hektischen Angelegenheit.

Nach der Pause tat wieder Frankfurt mehr für die Offensive. Chancen kamen dabei aber nicht heraus. Freiburg wartete meist tief in der eigenen Hälfte auf die Angriffe des Gegners und hatte nur wenig Mühe, sie abzuwehren. Bei seinen wenigen Angriffen war der Sport-Club gefährlicher als die Eintracht, der Sieg war deshalb am Ende nicht unverdient. Erst in der Nachspielzeit gab es ein Frankfurter Powerplay: Joker Meier scheiterte an Schwolow. 

tis/Sebastian Stiekel und Andreas Schirmer / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(