Promi-EM-Tipps Vom Mythos der Turniermannschaft


Allen Testpleiten zum Trotz: Die deutsche Prominenz glaubt unverändert an den Erfolg von Rudis Jungs in Portugal. Das Erreichen des Halbfinals hält fast jeder für möglich. Und Sie?

Aller Testspiel-Pleiten zum Trotz: Die deutsche Prominenz oder diejenigen, die sich dafür halten, glauben immer noch fest an die Titelchance von Rudis Jungs in Portugal. Nur Komiker Helge Schneider glaubt an - Polen...

Gerhard Schröder (Bundeskanzler):

"Ich hoffe weiter, dass die starke Turniermannschaft Deutschland, wie wir in Yokohama gesehen haben, ins Endspiel kommt. Damals hat auch keiner geglaubt, dass das erreichbar ist. Meine Favoriten sind Frankreich und Tschechien.»

Otto Schily (Bundesinnenminister):

"Deutschland wird Europameister. Mit diesem Anspruch müssen wir schon in das Turnier gehen. Deutschland sollte die EM nutzen, um schon für die WM 2006 zu werben."

Kurt Beck (Ministerpräsident Rheinland-Pfalz): "Die Deutschen kommen mindestens ins Viertelfinale. Frankreich und Portugal sehe ich in der Favoritenrolle."

Edmund Stoiber (Ministerpräsident Bayern):

"Ich bin optimistisch. Deutsche Mannschaften sind aber oft schon mit wesentlich geringeren Vorschusslorbeeren zu großen Turnieren gefahren und haben sich dann von Spiel zu Spiel bis ins Finale gesteigert. Rudi Völler hat schon bei der WM 2002 bewiesen, wie weit man mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und Kampfgeist kommen kann."

Heide Simonis (Ministerpräsidentin Schleswig-Holstein):

"Mein heißer Favorit auf den Titel ist Portugal. Sie haben ein ganz tolles Team mit hervorragenden Spielern und werden vor heimischem Publikum ganz besonders motiviert sein. Die deutsche Mannschaft kommt bis ins Halbfinale. Bei großen Turnieren können sie sich ja immer steigern."

Wolfgang Böhmer (Ministerpräsident Sachsen-Anhalt): "Die Mannschaft ist aus meiner Sicht gut aufgestellt. Deshalb traue ich ihr zu, dass sie ins Finale kommt. Was dann passiert, wird man sehen."

Walter Scheel (früherer Bundespräsident):

"Ich hoffe, dass das deutsche Team zumindest im Endspiel landet. Es ist aber schwer zu sagen, ich habe die Mannschaft dieses Jahr noch nicht gesehen. Einen Gewinner möchte ich nicht tippen."

Hans-Dietrich Genscher (früherer Bundesaußenminister):

"Deutschland ist mein Titelfavorit. Gerade jetzt, wegen der schlechten Ausgangsposition, kriegen die noch den richtigen Drive. Da wette ich ein Bier mindestens darauf."

Katarina Witt (Eiskunstlauf-Olympiasiegerin):

"Ich traue den deutschen Spielern zu, dass sie sich zusammenraufen und so richtig motiviert sind. Hoffentlich kommen sie weiter, als jetzt alle glauben. Einen Titelfavoriten habe ich nicht."

Michael Groß (Schwimm-Olympiasieger):

"Wenn Deutschland die Vorrunde packt und irgendwie weiterkommt, wäre das für mich ein absoluter Erfolg. Einen Favoritentipp habe ich nicht."

Manfred von Richthofen (Präsident des Deutschen Sportbundes):

"Frankreich gewinnt das Turnier. Deutschland kommt nicht über die erste Runde hinaus."

Thomas Bach (IOC-Vizepräsident): "Da gibt es einen Realitätssinn und eine Hoffnung. Zunächst ist Frankreich der Topfavorit, aber auch die Niederlande sind exzellent. Ich habe aber die Hoffnung, dass Deutschland ins Finale kommt. Ich traue der Mannschaft alles zu, sie könnte sich durchbeißen. Doch bei einer EM ist es schwerer als bei einer WM. Da trifft man schon im Viertelfinale auf schwere Gegner."

Uwe Seeler (Ehrenspielführer der Nationalelf):

"Es gibt einige Favoriten, zu denen ich an erster Stelle Frankreich zähle, dann auch Gastgeber Portugal und Tschechien. Der deutschen Mannschaft traue ich Einiges zu. Wenn die Spieler sich richtig zusammenrotten, werden sie von Spiel zu Spiel besser werden. Das DFB-Team ist immer eine Turniermannschaft gewesen."

Werner Hackmann (Präsident der Deutschen Fußball Liga):

"Frankreich und die Niederlande sind für mich die Favoriten. Die deutsche Mannschaft hat eine schwere Gruppe. Es kommt darauf an, wie sie gegen die Niederlande besteht. Dabei ist nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Art und Weise ausschlaggebend."

Frank Beckenbauer (Präsident des WM-Organisationskomitees 2006):

"Frankreich ist für mich der große Favorit, weil es die beste Mannschaft ist. Wenn Deutschland die Vorrunde übersteht, ist vieles möglich."

Michael Schumacher (Formel-1-Weltmeister):

"Mein Tipp: Unsere Elf erreicht das Halbfinale. Dafür drücke ich den Jungs fest die Daumen. Deutschland ist doch eine Turniermannschaft."

Hartmut Mehdorn (Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG):

"EM-Favorit ist für mich Deutschland und ich drücke der Nationalmannschaft die Daumen. Sie hat alle Chancen. Ein bisschen Glück gehört aber immer dazu. Deutschland kommt mindestens bis unter die letzten Vier."

Günter Grass (Literatur-Nobelpreisträger von 1999):

"Die Portugiesen spielen ausgezeichneten Fußball und sie spielen zu Hause. Die Deutschen, ich meine damit die Fußballer, sind nicht wirklich eine Konkurrenz."

Heino (Schlagersänger):

"Das deutsche Team ist eine Turniermannschaft. Wenn sie die erste Runde übersteht, kann sie durchaus bis ins Endspiel kommen. Und da ist dann alles möglich. Turnierfavorit sind für mich die Niederländer, die derzeit den attraktivsten Fußball spielen."

Jürgen Drews (Schlagersänger):

"Ich bin ein hemmungsloser Optimist und tippe auf Deutschland als Europameister. Wir müssen daran glauben und der Glaube versetzt Berge."

Helge Schneider (Komiker):

"Ich tippe auf Polen."

Dieter Hildebrandt (Kabarettist):

"Ich hoffe, dass die deutsche Mannschaft nichts mit der Europameisterschaft zu tun hat, aber auch, dass sie sich anständig verhält."

Uschi Glas (Schauspielerin):

"Unsere Buben haben gute Chancen, auch als Außenseiter. Natürlich werde ich ihnen die Daumen drücken. Ich wünsche der deutschen Mannschaft, dass sie wieder zur alten Spielstärke kommt, Mut hat und an sich glaubt."


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