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Legendenzoff: "Er ist nicht Opfer, sondern Täter": Uli Hoeneß legt im Streit mit Paul Breitner nach

Ende einer Männerfreundschaft: Uli Hoeneß erklärt auf einem Fanklubtreffen, wann und warum er mit seinem langjährigen Kumpel Paul Breitner gebrochen hat. Unterstützung erhält der Bayernboss aus Leverkusen.

Hoeneß und Breitner 2009

Uli Hoeneß hat den meinungsstarken Breitner (r.) zum Vorstandsberater, Scout und Markenbotschafter gemacht

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Der Streit zwischen Paul Breitner und Uli Hoeneß geht in die nächste Runde: Auf einem FC-Bayern-Fanclub-Treffen im oberfränkischen Kersbach ließ Vereinspräsident Uli Hoeneß seinem Ärger über den einstigen Freund Luft: "Dieses Verhältnis ist nicht mehr zu kitten, er hat den Rubikon überschritten", sagte Hoeneß Medienberichten zufolge. Zwar werde Breitner "zum Märtyrer gemacht. Aber er ist nicht Opfer, sondern Täter".

"Ich habe mit Paul Breitner gebrochen"

Hintergrund der Animositäten: Die Führung des FC Bayern hat Breitner bei Heimspielen von der Ehrentribüne der Allianz Arena verbannt, nachdem dieser sich kritisch über Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge geäußert hatte. Schon auf der der Jahreshauptversammlung am Freitag hatte sich Hoeneß unversöhnlich gezeigt: "Ich habe mit Paul Breitner gebrochen, als ich aus dem Gefängnis kam - und das war's für mich."

FCB-Legenden: Uli Hoeneß und Paul Breitner – wie eine Männerfreundschaft zerbrach
Uli Hoeneß (l.) und Paul Breitner beim EM-Finale 1972

Uli Hoeneß und Paul Breitner kennen sich also schon lange, 52 Jahre um genau zu sein. Zu Beginn ihrer Karrieren waren sie enge Freunde, wohnten sogar zusammen in einer WG im Münchner Osten. Den ersten großen Titel mit der Nationalmannschaft holen Hoeneß (l.) und Breitner (daneben) 1972 bei der Europameisterschaft.

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Der langjährige Chef des FCB erläuterte auch, warum sich Breitner aus seiner Sicht falsch verhalten habe: Fast zwei Millionen Euro soll er vom Rekordmeister als Honorare für "15 bis 20 Vorträge vor Sponsoren" bekommen haben. Anfang 2017 dann habe Breitner nach einem Streit mit Karl-Heinz Rummenigge den Vertrag hingeschmissen. Der "unsägliche Auftritt" im Bayerischen Rundfunk habe die Bayern-Führung veranlasst, ihn aus dem Ehrengastbereich im Stadion zu verbannen. "Wenn er ein Problem mit uns hat, soll er uns das selbst sagen - und nicht den Weg über die Presse gehen", wird Hoeneß zitiert.

Breitner versteht vieles nicht

Breitner hatte im Oktober den verbalen Rundumschlag von Präsident Uli Hoeneß und Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge bei einer ungewöhnlichen Pressekonferenz scharf kritisiert. "Ich bin nach wie vor deprimiert, weil ich mir nie vorstellen konnte in 48 Jahren, die ich mit oder am Rande des FC Bayern lebe, dass sich dieser Verein diese Blöße gibt, dass er diese Schwäche zeigt", sagte Breitner im Bayerischen Rundfunk. "Was den Uli angeht: Ich verstehe vieles nicht, was dort passiert ist."

Unterstützung bekommt Hoeneß von Bayer Leverkusens Sport-Geschäftsführer Rudi Völler: "Bei aller Wertschätzung für seine Leistungen als Spieler hat Paul Breitner in den 80er, 90er Jahren als Zeitungskolumnist so viele Leute verletzt - das war mitunter menschenverachtend. Da kann ich Uli durchaus verstehen, wenn er gerade Paul nicht als moralische Instanz akzeptiert", sagte Völler der "Bild am Sonntag".

nik mit DPA

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.