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Werder im Abstiegskampf: Eichin gibt Schaaf Rückendeckung

Nach der Niederlage gegen Leverkusen rückt das Horrorszenario Abstieg für Bremen näher. Doch Sportdirektor Thomas Eichin gibt Trainer Thomas Schaaf eine Jobgarantie - vorerst.

Trotz der Niederlage gegen Bayer Leverkusen muss Werder-Coach Thomas Schaaf vorerst nicht um seinen Job bangen. Vor dem Spiel hatten zahlreiche Medien von einem "Endspiel" für Schaaf gesprochen. Nach dem Schlusspfiff in Leverkusen wollte Sportdirektor Thomas Eichin davon nichts wissen und dementierte die Entlassungsgerüchte: "Von uns hat keiner von einem Endspiel gesprochen. Wir haben vor dem Spiel ganz klar gesagt, dass wir mit Thomas Schaaf weitermachen. Etwas anderes gibt es für uns auch momentan nicht. Wir wollen alle zusammen da raus, und ich bin mir sicher, dass wir mit ihm besser da rauskommen als ohne ihn", sagte Eichin dem TV-Sender Sky.

Die Stimmung unter den mitgereisten Werder-Fans war nach Ende der Partie kämpferisch. Noch 30 Minuten nach dem Schlusspfiff feierten die grün-weißen Anhänger Mannschaft und Trainer. Die leidenschaftliche Unterstützung ist bitter nötig. Es war das zehnte sieglose Spiel nacheinander. Bremen steht mit 32 Punkten auf dem 14. Tabellenplatz und liegt nur noch zwei Punkte vor Fortuna Düsseldorf, das im Topspiel gegen Dortmund antrat, und dem FC Augsburg, der mit 3:0-Erfolg gegen Stuttgart wieder einmal zeigte, dass mit ihm im Abstiegskampf zu rechnen ist. Auch Hoffenheim, Vorletzter der Tabelle, gewann gegen Nürnberg mit 2:1 und verkürzte den Abstand auf Bremen auf fünf Punkte.

Am nächsten Spieltag empfängt Werder zu Hause den direkten Konkurrenten Hoffenheim. Gelingt da kein Sieg, wird die Situation noch bedrohlicher. Danach folgt noch ein Heimspiel gegen Frankfurt. Die letzte Partie der Saison bestreitet Bremen in Nürnberg.

Tim Schulze

Wissenscommunity