Fußball-WM Schweinsteiger wird weiter geschont


Der Countdown für das zweite Spiel der deutschen Mannschaft läuft. Die Spieler werden nicht müde, vor dem Gegner Serbien zu warnen. Bundestrainer Jogi Löw lässt zur ungewohnten Spielzeit um 13.30 Uhr trainieren. Bastian Schweinsteiger muss noch geschont werden.

Auch das vorletzte Training der deutschen Fußball-Nationalmannschaft vor dem zweiten WM-Gruppenspiel gegen Serbien musste ohne Bastian Schweinsteiger stattfinden. Der Münchner laboriert weiterhin an einem Infekt der oberen Atemwege. Es gehe aber "bergauf" mit dem Mittelfeldspieler, versicherte Co-Trainer Hans-Dieter Flick am Mittwoch in Südafrika. Man mache sich "keine Sorgen", dass Schweinsteiger am Freitag in Port Elizabeth ausfallen könnte. Nach dem umjubelten Auftaktsieg geht der Blick nur nach vorne. "Wir sind für das Spiel gegen Australien genug gelobt worden", betonte Flick, "die Serben sind ein anderes Kaliber."

Nahziel ist, mit einem weiteren Sieg den frühzeitigen Einzug ins Achtelfinale zu schaffen, verdeutlichte Teammanager Oliver Bierhoff: "Was man im Sack hat, hat man im Sack. Wir wollen uns das Zittern im letzten Gruppenspiel gegen Ghana ersparen."

Training zur Mittagszeit

Am Mittwoch wurde extra um die Mittagszeit trainiert, um sich auf die ungewohnte Spielzeit um 13.30 Uhr einzustellen. Bundestrainer Jogi Löw will nichts dem Zufall überlassen. "Wir haben wenig Erfahrung mit der frühen Anstoßzeit". Die Mannschaft brennt darauf, die Auftaktleistung des 4:0-Sieges gegen Australien zu bestätigen: "Wir wollen den zweiten Sieg einfahren", erklärte der Stuttgarter Sami Khedira.

DPA DPA

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