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Vorläufiger WM-Kader: Löw streicht vier Spieler - und holt einen Gladbacher

Joachim Löw hat sein erweitertes WM-Aufgebot bekannt gegeben. Nach dem Polen-Spiel streicht er vier Mann und holt einen Gladbacher. Mit 27 Akteuren will der Bundestrainer ins Trainingslager reisen.

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft reist mit 27 Spielern in ihr WM-Trainingslager nach Südtirol. Bundestrainer Joachim Löw streicht Leon Goretzka, Max Meyer (beide Schalke 04), André Hahn (FC Augsburg) und Marcell Jansen (Hamburger SV) aus dem vorläufigen Aufgebot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für das WM-Trainingslager in Südtirol. Der Gladbacher Mittelfeldspieler Christoph Kramer wurde neu ins Aufgebot berufen.

"Das hat nichts mit der Leistung von André Hahn zu tun, wir waren sehr zufrieden damit, wie er sich präsentiert hat. Die Gründe sind rein positionsbezogen. Im zentralen Mittelfeld haben wir einige Spieler, die zuletzt ein wenig angeschlagen waren oder längere Pausen hinter sich haben", erklärte Löw. "Wir wollen deswegen eine weitere Option mit ins Trainingslager nehmen, um für alle Fälle vorbereitet zu sein. Und Christoph Kramer hat in Training und Spiel einen hervorragenden Eindruck hinterlassen."

Löw lobte die Auftritte von Goretzka und Meyer beim 0:0 gegen Polen und wies auf die Verdienste von Jansen hin. "Ich weiß auch, dass ich mich hundertprozentig auf ihn verlassen kann, falls sich etwas auf seiner Position ergeben sollte."

Das endgültige Aufgebot für die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien mit 23 Spielern muss Löw am 2. Juni bekannt geben.

Der vorläufige Kader im Überblick

Tor
Manuel Neuer, Roman Weidenfeller, Ron-Robert Zieler


Abwehr


Jérome Boateng, Erik Durm, Kevin Großkreutz, Benedikt Höwedes, Mats Hummels, Philipp Lahm, Per Mertesacker, Shkodran Mustafi, Marcel Schmelzer


Mittelfeld


Lars Bender, Julian Draxler, Matthias Ginter, Mario Götze, Sami Khedira, Christoph Krame r, Toni Kroos, Thomas Müller, Mesut Özil, Lukas Podolski , Marco Reus, André Schürrle, Bastian Schweinsteiger


Angriff


Miroslav Klose, Kevin Volland

feh/DPA / DPA

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