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1:0 gegen den Oman Von Boykott keine Spur, aber auch kein Hype: So viele sahen das letzte WM-Testpiel der DFB-Elf

Niclas Füllkrug (l.) erzielte den Siegtreffer gegen den Oman für die DFB-Elf
Niclas Füllkrug (l.) erzielte den Siegtreffer gegen den Oman für die DFB-Elf
© Christian Charisius / DPA
Mit 1:0 hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ihr letztes Vorbereitungsspiel für die WM in Katar gegen den Oman gewonnen – und Millionen schauten zu.

Das WM-Vorbereitungsspiel zwischen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und dem Oman ist im Fernsehen nur auf mäßiges Interesse gestoßen. Den 1:0-Sieg der DFB-Elf verfolgten laut Arbeitsgemeinschaft Videoforschung am frühen Mittwochabend im Schnitt 4,26 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer. Damit erreichte der übertragende Sender RTL nach eigenen Angaben einen Marktanteil von 19,3 Prozent.

Oman gegen Deutschland fand mehr Zuschauer in zweiter Halbzeit

Dabei stieg die Sehbeteiligung von rund 3,7 Millionen in der ersten Halbzeit auf rund 4,8 Millionen im zweiten Durchgang. Von einem TV-Boykott der Spiele rund um die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar oder einem kaum vorhandenen Interesse an dem DFB-Team kann damit nicht die Rede sein – für einen echten Hype sprechen die Zahlen jedoch auch nicht.

In der Vergangenheit erreichten die Nationalspiele mitunter doppelt so hohe Zahlen an Fernsehzuschauerinnen und -zuschauern. Allerdings beginnen die Partien in der Regel auch erst zur TV-Primetime nach 20 Uhr. Die Partie gegen den Oman wurde dagegen schon um 18 Uhr (MESZ) angepfiffen und fand somit zur einschaltschwächeren Vorabendzeit statt.

Deutschland gewann durch ein Tor des Länderspieldebütanten und Stürmers von Werder Bremen Niclas Füllkrug in der 80. Spielminute mit 1:0 gegen den Oman. Die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar beginnt am Sonntagabend mit der Partie des Gastgebers gegen Ecuador (17 Uhr MESZ). Die DFB-Mannschaft ist zum ersten Mal am kommenden Mittwoch gefragt. Um 14 Uhr geht's gegen Japan, ehe am 27. November (Sonntag) um 20 Uhr Spanien und am Donnerstag darauf zur gleichen Uhrzeit Costa Rica in der Gruppenphase auf dem Programm stehen.

Die meisten Spiele des Turniers werden im Wechsel von der ARD und dem ZDF im Free-TV übertragen. Der Telekom-Sender Magenta TV zeigt alle Begegnungen, allerdings nur für zahlende Kunden.

Quellen: Arbeitsgemeinschaft Videoforschung, Nachrichtenagentur DPA

wue

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