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Tennisstar: Scharapowas Dopingbeichte erschüttert die Tennis-Welt

Nach ihrer öffentlich inszenierten Dopingbeichte droht Maria Scharapowa der Verlust millionenschwerer Sponsoren - und die Chance auf Olympia-Gold in Rio ist wohl dahin.

Nach ihrer öffentlich inszenierten Dopingbeichte droht Maria Scharapowa der Verlust millionenschwerer Sponsoren - und die Chance auf Olympia-Gold in Rio ist wohl dahin.

Mit ihrer bevorstehenden Sperre handelt die glamouröseste Tennisspielerin der Gegenwart ihrer geliebten Sportart die schwärzeste Stunde seit Jahren ein. Die internationalen Reaktionen auf das Geständnis des russischen Top-Stars fallen verheerend aus.

Ausgerechnet während der Australian Open, als Berichte über Korruption im Tennis für Negativ-Schlagzeilen sorgten, wurde die bestverdienende Sportlerin des Planeten und frühere Nummer eins positiv auf die verbotene Substanz Meldonium getestet. Vom Weltverband ITF ist die Weltranglisten-Siebte suspendiert. Ihr Fall wird nun untersucht, dann über eine mögliche Sperre entschieden.

«Bis zu vier Jahre sind möglich», sagte Scharapowas Anwalt John Haggerty der Zeitung «USA Today» und schob hinterher, dass mildernde Umstände auch zu einer Aufhebung der Suspendierung führen könnten. Seine Mandantin jedenfalls werde mit der ITF kooperieren. Experten rechnen mit einer Sperre von einem Jahr bis zu mehreren Jahren.

«Ich will meine Karriere nicht so beenden. Ich hoffe, dass ich eine weitere Chance bekomme», hatte die 28 Jahre alte Russin am Vortag bei ihrer Pressekonferenz in einem Hotel in Los Angeles gesagt. Doch erst einmal muss die fünfmalige Grand-Slam-Turniersiegerin die Konsequenzen ihres Vergehens akzeptieren. Sie nehme das Meldonium enthaltende Medikament seit zehn Jahren und habe die aktuelle Liste der verbotenen Substanzen nicht gelesen, erläuterte Scharapowa.

Ihre große amerikanische Rivalin Serena Williams befand, die 28-Jährige habe mit ihrem Dopinggeständnis «viel Mut bewiesen». Boris Becker reagierte überrascht. «Immer noch schockiert. Ich kann es nicht glauben», twitterte der Trainer von Novak Djokovic.

«Wie viel lügt sie, wie viel Wahrheit ist dabei? Was esst ihr in Russland?», fragte die rumänische Zeitung «Gazeta Sporturilor». «Was sollen wir von der Nummer 500 in der Weltrangliste erwarten, wenn die reichste Spielerin der Welt die Anti-Doping-Frage dem Zufall überlässt?» Seit Anfang 2016 steht Meldonium auf der Dopingliste. Das leistungssteigernde Mittel wurde schon Biathleten, Radsportlern, Eiskunstläufern, Ringern und Leichtathleten zum Verhängnis.

Ein herber Rückschlag ist das Geständnis Scharapowas auch für das Stuttgarter Damen-Turnier im April und den Namenssponsor Porsche. Man bedauere die aktuellen Nachrichten, teilte der Sportwagenbauer mit. «Bis weitere Details hierzu bekannt sind und wir die Situation analysieren können, haben wir uns entschieden, die geplanten Aktivitäten auszusetzen», hieß es in einer Mitteilung.

Auch der US-Sportartikelhersteller Nike legte den hoch dotierten Sponsoringvertrag vorerst auf Eis. Nike wolle das Ergebnis weiterer Ermittlungen abwarten, bevor über die nächsten Schritte entschieden werden soll. Der Schweizer Uhrenhersteller TAG Heuer erklärte, dass der Ende 2015 ausgelaufene Vertrag nicht verlängert werde.

«Der positive Test ist eine Katastrophe fürs Tennis. Jetzt ist einer der größten Stars des Sports der Geschichte gesperrt und für immer befleckt», schrieb die britische Zeitung «Daily Mail».

Meldonium wird unter dem Markennamen Mildronat als Herzmedikament in den baltischen Staaten und in Russland vertrieben; in Deutschland ist es als Arzneimittel nicht zugelassen. Es soll die Durchblutung fördern und somit als Medikament für Angina Pectoris und Herzerkrankungen geeignet sein. Athleten versprechen sich durch die Einnahme der Substanz eine verbesserte Durchblutung und damit eine Steigerung der physischen sowie mentalen Belastungsfähigkeit.

Dass sie wissentlich gedopt haben soll, ist für den russischen Verbandspräsidenten Schamil Tarpischtschew «Blödsinn». Er gehe davon aus, dass sie bei Olympia in Rio spielen werde, sagte er der Agentur Tass. Scharapowa selbst hatte jüngst noch gesagt: «Ein Olympiasieg fehlt noch, ich würde gerne in Rio die Goldmedaille gewinnen.»

dpa

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(