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Basketball in der NBA: Nowitzkis Playoff-Fluch bleibt bestehen

Aus der Traum vom ersten NBA-Titel: Dirk Nowitzki und seine Dallas Mavericks sind mal wieder in der ersten Runde der Playoffs ausgeschieden. In Spiel sechs gegen San Antonio stemmte sich Topscorer Nowitzki mit Macht gegen den K.o. in der ersten Runde - doch das war zu wenig.

Für die Dallas Mavericks und ihren deutschen Superstar Dirk Nowitzki sind die Playoffs der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA Geschichte. Die Nummer zwei der Western Conference verlor bei den San Antonio Spurs 87:97 und damit die "Best-of-seven"-Serie insgesamt mit 2:4. Es war das dritte Mal in den vergangenen vier Jahren, dass die "Mavs" bereits in der ersten Runde die Segel streichen mussten.

Derweil zogen die Phoenix Suns dank eines 99:90 bei den Portland Trail Blazers im sechsten Duell der Serie in die nächste Runde ein. Phoenix und San Antonio treffen nun im Halbfinale der Western Conference aufeinander.

Dallas erwischte einen miserablen Start und lag nach dem ersten Viertel bereits mit 8:22 zurück. Bis Mitte des zweiten Spielabschnitts enteilten die Spurs gar auf 22 Punkte. Im dritten Viertel schlug dann die große Zeit Nowitzkis, der 15 seiner insgesamt 33 Punkte markierte und sein Team mit einem Dreier zum ersten und einzigen Mal mit einem Punkt in Führung brachte. Die Entscheidung fiel fünf Minuten vor Spielende, als San Antonio mit sechs Punkten in Folge auf 86:78 davonzog. Neben Nowitzki überzeugte bei den Mavericks Caron Butler mit 25 Punkten, auf Seiten der Spurs war Manu Ginobili mit 26 Zählern bester Schütze.

"Als West-Zweiter in die Playoffs zu gehen war eine gute Ausgangsposition. Leider sind wir auf einen Gegner getroffen, der gerade richtig ins Rollen kam", sagte ein enttäuschter Nowitzki nach der Partie.

In Portland konnten die Blazers zwar Mitte des dritten Viertels nach einer Aufholjagd noch einmal ausgleichen, auf den erneuten Zwischenspurt der Suns auf 84:76 hatten sie dann aber keine Antwort mehr. Jason Richardson führte Phoenix mit 28 Punkten an, bei Portland traf Martell Webster mit 19 Zählern am besten.

SID / SID

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