Boxen Grippe haut Arthur Abraham um


Der WM-Kampf von Arthur Abraham gegen den Amerikaner Raul Marquez ist geplatzt. Der IBF-Champion aus Berlin musste die Verteidigung seines Gürtels in Bamberg auf den 8. November verschieben. Die Ärzte erteilten ihm wegen eines Infektes Startverbot.

Profi-Boxer Arthur Abraham kann seinen IBF-Weltmeister-Gürtel im Mittelgewicht am Samstagabend in Bamberg nicht verteidigen. Der 28 Jahre alte Berliner musste die Titelverteidigung gegen Pflichtherausforderer Raul Marquez (USA) am Samstagmorgen wegen eines Infektes kurzfristig absagen. "Es tut mir sehr leid, aber die Grippe hat mich über Nacht voll erwischt, so dass es leider nicht geht", sagte Abraham.

Das Duell wird nun am 8. November ebenfalls in Bamberg nachgeholt, wie der Sauerland-Stall am Samstagmittag mitteilte. "Alle Details sind geklärt. Die Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit", sagte Pressesprecher Heiko Mallwitz.

Beim Wiegen am Freitag hatte Abraham das geforderte Gewicht mit 72,5 Kilo gebracht. Aber bereits da gab es deutliche Anzeichen für eine Erkrankung. Nach einer Untersuchung riet Ringarzt Walter Wagner dem Boxer, nicht in den Ring zu steigen. Der Schützling von Ulli Wegner unterzog sich in Erlangen am Samstag dann einer weiteren Untersuchung bei Spezialisten, die ihm anschließend ärztliches Startverbot erteilten.

Abraham verpasste es damit vorerst, sich für einen weiteren Auftritt in Amerika zu empfehlen. Der Boxer aus dem Berliner Sauerland-Stall strebt einen Vereinigungs-Titelkampf mit WBO- und WBC-Weltmeister Kelly Pavlik (USA) an.

DPA DPA

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker