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Cheerleader: Die mit den Puscheln tanzen

Sie bringen das Blut der Fans zum Kochen: Die Cheerleader der American Football League sind in den Arenen für die Stimmung zuständig. Stimmen Sie ab und wählen Sie das schönste Puschel-Bunny!

Wenn sie ihre Puscheln in die Höhe schwingen und sich zu atemberaubenden Akrobatikeinlagen formieren, dann können sie sich der Aufmerksamkeit der Zuschauer sicher sein. Cheerleader - sie sind das Salz in der Suppe fast jeder bedeutenden Sportveranstaltung in den USA. Von New York bis Miami und von Philadelphia bis San Francisco: Vor allem in den Footballstadien bringen die sportlich gebauten Schönheiten das Blut der heißblütigen NFL-Fans zum Kochen. Cheerleading ist definitiv mehr als nur eine hübsche Nebensache.

Und auch in Deutschland erfreuen sich die Ladies mit den bunten Puscheln, die in Wirklichkeit Pompons heißen, immer größerer Beliebtheit. Derzeit gibt es etwa 400 Cheerleader-Teams in der Republik. Um die deutschen Mädels mehr und mehr an den Standard der US-Teams heranzuführen, werden regelmäßig Camps abgehalten. Hier wird unter Anleitung professioneller Trainer intensiv geprobt, gestuntet, getanzt und gelernt. Die Programme bestehen aus einer guten Mischung aus Tanz, Akrobatik und Entertainment.

US-Präsident Bush hat Erfahrung als Cheerleader

Cheerleading im ursprünglichen Sinn bedeutet übrigens nicht etwa den Zuschauern durch tänzerische oder akrobatische Einlagen die Zwangspausen während des Spiels zu verkürzen, sondern die individuellen Anfeuerungsrufe der Fans zu einem gewaltigen Schlachtruf zu koordinieren, der den Gegner "vor Schreck erstarren" lassen soll. Das Wort Cheerleading setzt sich aus "cheer" (Begeisterung, Beifall, Stimmung) und "leading" (anleiten, koordinieren) zusammen, was die Funktion eines Cheerleaders in seiner ursprünglichen Form genau umreißt.

Schenkt man amerikanischen Historikern Glauben, liegt der Ursprung des Cheerleadings in Princeton - und war ein waschechter Männersport. Und jetzt Achtung: Der mit Abstand berühmteste männliche Ex-Cheerleader ist der amtierende US-Präsident George W. Bush, der in seiner Studentenzeit für die Yale University die Puschel in die Höhe stemmte. Mal ehrlich: Da sind uns die Mädels von heute doch lieber, oder?

haf/kbe

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