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Doping-Ticker: Ullrich will nicht Stellung beziehen

Nach den Dopingbeichten seiner einstigen Rad- Kollegen vom Team Telekom wird Jan Ullrich vorerst definitiv keine Stellung zu den aktuellen Vorkommnissen beziehen. Der stern.de-Liveticker füttert sie mit aktuellen Informationen vom Tage.

- 19.00 Uhr -

Jan Ullrich wird sich nicht äußern

Nach den Dopingbeichten seiner einstigen Rad- Kollegen vom Team Telekom wird Jan Ullrich vorerst definitiv keine Stellung zu den aktuellen Vorkommnissen beziehen. "Es gibt für Jan keinen Grund, sich öffentlich zu äußern", wird sein Manager Wolfgang Strohband am Freitag auf Ullrichs Internseite "janullrich.de" zitiert. Meldungen, nach denen Ullrich zu den aktuellen Ereignissen Stellung beziehen wird, seien falsch. Zuvor hatten sich widersprechende Strohband-Zitate in zwei Medien für Verwirrung gesorgt.

- 17.50 Uhr -

Auch Ullrich will Stellung beziehen

Nach den spektakulären Dopingbeichten seiner einstigen Berufskollegen vom Team Telekom wird Jan Ullrich nach einem Bericht der Zeitung "Welt" über seine sportliche Vergangenheit reden. Das kündigte Ullrichs Manager Wolfgang Strohband an. "Auch Jan wird Stellung beziehen. Wann und in welcher Form, ob durch eine Pressekonferenz oder durch eine Mitteilung über seiner Homepage ist noch offen", sagte Strohband der "Welt" (Samstag). Er habe sich mit Deutschlands einzigem Tour-de-France-Sieger über die Dopingoffenbarungen seiner früheren Teamkollegen intensiv ausgetauscht. Details über die Inhalte ihrer Gespräche wollte Strohband nicht preisgebe

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- 16.50 Uhr -

Ullrich: Erneut Widerspruch gegen Überstellung von Beweismitteln

Der unter Doping- und Betrugsverdacht stehende Ex-Radprofi Jan Ullrich hat über seine Anwälte erneut Widerspruch gegen die Überstellung von Beweismitteln an die deutsche Justiz eingelegt. "Der Einspruch ist jetzt bei uns eingegangen", sagte die Bonner Staatsanwältin Monika Ziegenberg der "Süddeutschen Zeitung" (Samstag-Ausgabe). Nachdem ein Schweizer Gericht dem Rechtshilfeersuchen der ermittelnden Bonner Staatsanwaltschaft stattgegeben hatte, nutzten die Ullrich-Anwälte die Berufungs-Frist bis spätestens diesen Samstag.

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- 14.50 Uhr -

Heile Giro-Welt statt Dopingbeichte - "Sie sollten besser still sein"

In Deutschland ist die Omertá durchbrochen, beim Giro d'Italia und bei der Katalonienrundfahrt verschanzt sich die Radsportszene weiter verzweifelt hinter dem mafiösen Schweigegelübde. Die erschütternden Dopinggeständnisse der ehemaligen Telekom-Profis sorgen für Unmut. Der genervte Giro-Spitzenreiter Danilo di Luca beschimpfte die bereuenden Dopingsünder Erik Zabel und Rolf Aldag gar als Nestbeschmutzer: "Ich verstehe nicht, wieso die Epo-Doping gestehen. Das scheint in Mode zu kommen. Sie sollten besser still sein, anstatt über alte Dinge zu sprechen, die elf Jahre zurückliegen", sagte der 31-Jährige.

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- 13.31 Uhr -

Stuttgart hält an Straßenrad-WM fest

Stuttgart hält trotz der Doping-Beichten an der Austragung der Straßenrad-Weltmeisterschaften vom 25. bis 30. September fest. "Für den Radsport sind diese Geständnisse wie auch das frühere Gestammel von Jan Ullrich eine Katastrophe", sagte Sportbürgermeisterin Susanne Eisenmann (CDU) am Freitag. "Das ist eine Entwicklung, die einen fassungslos macht. Die WM werden wir aber nicht zurückgeben." Man habe nun die Chance, "in vier Monaten eine WM des Neuanfangs zu präsentieren. Das setzt aber voraus, dass es im Radsport einen Selbstreinigungsprozess gibt, der mit Nachdruck vorangetrieben wird", erklärte die Chefin des Organisationskomitees. "Es gibt natürlich einige schwarze Schafe. Aber man darf auch weiterhin nicht alle Sportler in einen Topf werfen."

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- 13.25 Uhr -

Vierer-Krisengipfel über Zabels Zukunft am Wochenende

Die sportliche Zukunft Erik Zabels entscheidet sich am Wochenende bei einem "Krisengipfel" in Bremen. Der geständige Topsprinter, Team-Direktor Gianluigi Stanga (Italien), Team-Manager Gerry van Gerwen (Niederlande) und Martin Michel, der Vorstand des Marketing-Vertriebes des Sponsors Nordmilch werden sich an einen Tisch setzen. Nach dem Geständnis von Zabel und seinem ehemaligen Team-Kollegen und jetzigen T-Mobile Teamchef Rolf Aldag am Donnerstag hatte sich van Gerwen mit dem Weltverband UCI und der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA kurzgeschlossen. Die von Zabel für 1996 zugegebenen Verfehlungen ("Ich habe eine Woche EPO probiert") seien nach der Acht-Jahres-Regel der WADA verjährt, erklärte der Team-Manager.

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- 12.30 Uhr -

Zabel bei "Nacht von Hannover" erwünscht

Vorjahressieger Erik Zabel ist auch nach seinem Doping-Geständnis beim Radrennen "Nacht von Hannover" erwünscht. "Nach heutigem Stand der Dinge werden wir an diesem Vertrag auch festhalten", erklärte Organisationschef Reinhard Kramer. "Aber da muss man jetzt natürlich erst einmal die Entwicklung der nächsten Wochen abwarten. Am Ende werden wir uns mit Zabel zusammensetzen und sicherlich ihn entscheiden lassen, ob er zu uns kommen möchte oder nicht."

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- 12 Uhr -

Geständnisse haben Auswirkungen auf Ullrich-Ermittlungen

Die Geständnisse seiner ehemaligen Teamkollegen haben Auswirkungen auf die Ermittlungen der Bonner Staatsanwaltschaft im Fall Jan Ullrich. "Wir haben eine neue Entwicklung, die in die Ermittlungen einfließen muss", sagte Sprecher Jörg Schindler am Freitag dem Nachrichtensender "N24". Die Frage sei, inwiefern die neuen Erkenntnisse be- oder entlastend für den unter Doping- und Betrugsverdacht stehenden Ullrich seien. Sollte sich herausstellen, dass weitere Fahrer und vielleicht auch Ullrich gedopt hätten, sei es belastend für den damaligen Fahrer des Team Telekom. In der Frage der Täuschung seines Ex-Arbeitgebers könne es aber auch entlastend sein, erklärte Schindler.

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- 11.40 Uhr -

Doping-Enthüllungen lockten mehr Zuschauer als Tour-Entscheidung

Die Doping-Bekenntnisse der deutschen Radprofis haben am Donnerstag mehr Fernseh-Zuschauer an den TV-Bildschirm gelockt als die Entscheidung der Tour de France im vergangenen Jahr. Nach Senderangaben verfolgten mehr als 5,5 Millionen Zuschauer bei ARD und ZDF die kurzfristig ins Programm genommenen Sondersendungen über die Geständnisse von Erik Zabel und Ralf Aldag. 2,07 Millionen Menschen (Marktanteil 9,8 Prozent) sahen das ZDF-Spezial um 19.27 Uhr. Der ARD-Brennpunkt um 20.15 Uhr fand dann noch einmal 3,50 Millionen (15,7 Prozent) Interessierte.

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- 11.30 Uhr -

Radrennen in Hamm nach Doping-Geständnissen abgesagt

Nach den Doping-Geständnissen zahlreicher Profi- Radsportler ist im westfälischen Hamm ein für den 3. August geplantes Radrennen abgesagt worden. "Wir wollen damit ein Zeichen gegen Doping setzen", sagte der Organisator der "Hammer City-Night", Michael Erkeling vom Radrennclub Hamm, am Freitag. Er bezweifelte, dass das seit elf Jahren jährlich veranstaltete Rennen schon im kommenden Jahr wieder stattfinde. Die Sponsoren wollen ihre für die Veranstaltung zugesagten Gelder nun dem Jugend- und Amateurradsport zur Verfügung stellen. An der City-Night hatten zuletzt jeweils rund 150 Fahrer teilgenommen. Der Unnaer Erik Zabel war 2006 Zweiter geworden.

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- 11.15 Uhr -

Hartmannbund fordert Dopingverbot in Berufsordnung

Der Hartmannbund hat die Aufnahme eines strikten Dopingverbotes in die Berufsordnung der Ärzte gefordert. "Wir verurteilen Doping. Das ist unethisches ärztliches Handeln", sagte der Bundesvorsitzende Kuno Winn am Freitag in Berlin. Außerdem solle ein Doping-Verbot gesetzlich geregelt werden. "Doping muss im Gesetz genannt werden", sagte Winn. "Wenn es rechtstaatlich zu sanktionieren wäre, hätte ich nichts dagegen." Bislang könnten die Landesärztekammern Doping praktizierenden Medizinern zwar die Approbation entziehen. Klagen diese jedoch vor den Sozialgerichten, schätzten diese den Entzug der Approbation in aller Regel als "unbillige Härte" ein, sagte Winn. Die Ärzte dürften danach meist wieder arbeiten.

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- 10.50 Uhr -

Ex-Trainer fordert Ullrich zum Reden auf: "Erwarte Stellungnahme"

Jan Ullrich ist von seinem ehemaligen Trainer Peter Becker zum Reden aufgefordert worden. "Ich erwarte ganz einfach eine Stellungnahme von Jan, so rum oder so rum", sagte Becker am Freitagmorgen dem Nachrichtensender "N24". Ullrich, der am 26. Februar seinen Rücktritt vom Radsport erklärt hatte, habe ihm immer seine Unschuld versichert. "Wenn er hoch und heilig verspricht, er macht das nicht; verdammt noch mal, kann man denn gar keinem trauen?" fragte Becker. "Was wirklich passiert ist? Der Jan könnte es sagen, wenn er es sagen will."

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- 10.30 Uhr -

Schenk fordert Ablösung von Aldag - "Szene moralisch verrottet"

Die ehemalige Präsidentin des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR), Sylvia Schenk, hat nach den Dopinggeständnissen der ehemaligen Fahrer des Teams Telekom personelle Konsequenzen gefordert. Schenk verlangte am Freitag im Deutschlandradio Kultur die Ablösung von Rolf Aldag als Sportdirektor beim T-Mobile-Team. "Ein notorischer Lügner wie Rolf Aldag, der letztes Jahr den Neuanfang verkündet hat,... kann nicht an führender Position bleiben", sagte sie.

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(