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Favoritensterben in Wimbledon: Titelverteidiger Roger Federer scheidet sensationell früh aus

Jetzt hat es auch Roger Federer erwischt. Zwei Tage nach Rafael Nadal scheiterte der siebenfache Wimbledon-Sieger sensationell früh in London. Auch Maria Scharapowa und Andrea Petkovic sind raus.

Wimbledon spielt verrückt! Zwei Tage nach Rafael Nadal scheiterte auch der siebenmalige Champion und Titelverteidiger Roger Federer sensationell früh bei seinem Lieblingsturnier. Gegen den Weltranglisten-116. Sergej Stachowski aus der Ukraine verlor der entthronte Rasenkönig am Mittwoch in der zweiten Runde 7:6 (7:5), 6:7 (5:7), 5:7, 6:7 (5:7). So früh war der 31 Jahre alte Tennisprofi aus der Schweiz bei einem Grand-Slam-Turnier letztmals vor zehn Jahren bei den French Open ausgeschieden.

Doch an einem der turbulentesten Tage in der Wimbledon-Historie erwischte es nun auch Federer. Der Coup von Qualifikant Dustin Brown gegen Lleyton Hewitt und das Aus von Maria Scharapowa, Andrea Petkovic und Julian Reister gerieten zu Randnotizen.

"Ich kann es noch gar nicht glauben, ich habe mein bestes Tennis gespielt. Ich bin unglaublich glücklich", sagte Stachowski. Sofort nach dem abendlichen Erdbeben spuckten die Computer unbarmherzig weitere Statistiken aus: Federers frühestes Wimbledon-Aus seit 2002, Federers erste Niederlage gegen einen Spieler außerhalb der Top 100 seit 2005 in Monte Carlo gegen Richard Gasquet, die früheste Pleite für einen amtierenden Wimbledon-Sieger seit 2002-Champion Lleyton Hewitt ein Jahr später gegen Ivo Karlovic in Runde eins verlor.

Doch viel mehr als die nackten Zahlen schockte die Zuschauer an der Church Road, dass ihr Liebling Federer nun schon tatsächlich wieder abreisen muss. Dabei wollte sich der ehemalige Rasen-Herrscher in diesem Jahr mit seinem achten Titel zum alleinigen Wimbledon-König krönen. Stattdessen musste er wie schon Maria Scharapowa kurz zuvor eine seiner bittersten Pleiten verkraften. Nach genau drei Stunden machte Stachowski den größten Erfolg seiner Karriere perfekt.

"Es ist einfach nur magisch", sagte er nach seinem Abgang vom berühmtesten Centre Court der Welt. Federers Ehefrau Mirka verfolgte das unwirkliche Geschehen mit versteinerten Gesichtszügen. Dabei hatte der Turniertag schon zuvor Schlagzeilen für eine ganze Woche produziert. Sieben Profis - darunter die Weltranglisten-Zweite Victoria Asarenka, Nadal-Bezwinger Steve Darcis oder der an fünf gesetzte Jo-Wilfried Tsonga - gaben auf oder zogen verletzt zurück. So viele wie noch nie an einem Tag bei einem Grand-Slam-Turnier.

Und dann schied auch noch die Weltranglisten-Dritte Scharapowa ebenso aus wie die Darmstädterin Andrea Petkovic. Die viermalige Grand-Slam-Turniersiegerin Scharapowa verlor gegen die portugiesische Qualifikantin Michelle Larcher de Brito 3:6, 4:6. Weitaus mehr Gegenwehr leistete die mit einer Wildcard gestartete Andrea Petkovic. Nach 2:36 Stunden unterlag die Darmstädterin der an Nummer 17 gesetzten Sloane Stephens aus den USA 6:7 (2:7), 6:2, 6:8. Reister verlor gegen den Österreicher Jürgen Melzer in vier Sätzen.

"Ich habe geheult wie ein kleines Mädchen"

Vor dem Scharapowa-Scheitern hatten die Schlagzeilen des Tages allerdings Qualifikant Dustin Brown gehört. "Ich habe geheult wie ein kleines Mädchen", gab der 1,96 Meter große Mann mit den Rastalocken nach seinem beeindruckenden 6:4, 6:4, 6:7 (3:7), 6:2-Erfolg gegen den ehemaligen Wimbledon-Champion Lleyton Hewitt zu.

Zum ersten Mal schaffte es der 28 Jahre alte Tennisprofi aus Winsen/Aller in die dritte Runde eines Grand-Slam-Turniers, zum ersten Mal durfte er auf dem Podium des größten Interviewraums Platz nehmen. Seine Dreadlocks hatte der Deutsch-Jamaikaner mit einer weißen Wollmütze gebändigt, die untertassengroßen Kopfhörer um den Hals gehängt, als er Auskunft geben sollte über diesen denkwürdigen Tag auf dem Center Court 2 im All England Tennis Club.

"Es war ein geiles Match, es ist ein großartiger Tag", sagte der Sohn eines Jamaikaners und einer Deutschen. In den 2:26 Stunden hatte er die Zuschauer zuvor mit seinem eigenwilligen Spielstil, seinen präzisen Aufschlägen, vor allem aber seiner Dynamik und Power begeistert. "Ich habe mir schon während des Spiels gesagt: Dustin, egal, was heute passiert, heute gewinne ich. Heute ist dein Tag", erzählte er später - er sollte Recht behalten.

mad/Wolfgang Müller/DPA / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(