HOME

Jan Frodeno und Co.: Mythos Ironman Hawaii: Die wichtigsten Fakten zum Triathlon-Klassiker

Der Ironman auf Hawaii hat selbst nach 40 Jahren nichts an seiner Faszination für die Sportler und Fans verloren. Was macht den Mythos aus, der den Ironman auf Hawaii umgibt? Die wichtigsten Daten und Fakten im Überblick. 

Mythos Ironman Hawaii: Die Gewinner des Ironman 2016

Jan Frodeno (Mitte) könnte als erster Deutscher drei Mal hintereinander den Ironman gewinnen. Den Ironman auf Hawaii begleitet seit Beginn ein Mythos und ist für die Athleten immer etwas Besonderes. 

Jan Frodeno ist auch in diesem Jahr einmal mehr der Favorit auf den Sieg beim berühmtesten Triathlon-Wettbewerb der Welt (Hier erfahren Sie, wo Sie den Ironman Hawaii 2017 im TV verfolgen können). Nach seinen beiden Siegen in den Vorjahren kann er 2017 seinen dritten Sieg in Folge einfahren. Auch "Tagesschau"-Sprecher Thorsten Schröder hat sich in diesem Jahr für die Teilnahme auf dem US-amerikanischen Bundesstaat qualifiziert. 40 Jahre Mythos Ironman auf Hawaii. 

Geburtsstunde des Mythos Ironman Hawaii

Die Idee zum Ironman auf Hawaii hatte der Navy-Commander John Collins 1977. Er wollte einen Schwimm-Wettbewerb, ein Rad-Rennen und einen Marathonlauf in einem Rennen zusammenführen. Bei der Premiere am 18. Februar 1978 starteten auf der Insel Oahu 15 Männer. Sieger wurde der Taxifahrer Gorden Haller. Seine Zeit: 11:46:58 Stunden. Heute sind die besten Männer über dreieinhalb Stunden schneller, die schnellsten Frauen unterbieten Hallers Zeit um weit mehr als zweieinhalb Stunden.

Physische Grenzbelastung für die Atlethen

3,86 Kilometer Schwimmen gegen die Wellen im Ozean, 180,2 Kilometer Radfahren gegen unberechenbare Winde und erdrückende Luftfeuchtigkeit, 42,195 Kilometer Laufen durch Lavafelder bei unerträglicher Hitze: der Ausdauer-Klassiker im Paradies - rund 3700 Kilometer entfernt von der Westküste der USA - treibt die Teilnehmer an ihre physischen und psychischen Grenzen.

Die Favoriten beim Ironman Hawaii 2017

Auch in diesem Jahr gibt es ein buntes Teilnehmerfeld mit vielen Favoriten. Wer sich besonders hohe Chancen auf den Ironman-WM-Titel ausrechnen darf, können sie hier nachlesen:

Die erfolgreichsten Atlethen

Dave Scott und Mark Allen aus den USA sind mit jeweils sechs Siegen die Rekordgewinner bei den Männern. Noch mehr Triumphe feierte Paula Newby-Fraser aus Simbabwe. Sie gewann achtmal. Deutsche Sieger auf dem Alii Drive in Kailua-Kona waren bislang Thomas Hellriegel (1997), Normann Stadler (2004 und 2006), Faris Al-Sultan (2005), Sebastian Kienle (2014) und Frodeno (2015/2016). Deutsche Gewinnerinnen gab es noch nicht.

Die Rekorde

Den Streckenrekord hält der Australier Craig Alexander. 2011 benötigte er 8:03:56 Stunden. Damals war er 38 Jahre alt und der bislang älteste Sieger. Schnellste Frau war die Schweizerin Daniela Ryf, die 2016 8:46:46 Stunden benötigte.

Zwei Bestmarken in den Einzeldisziplinen halten Deutsche: Normann Stadler legte die Radstrecke 2006 in 4:18:23 Stunden zurück. Patrick Lange stürmte bei seinem Debüt 2016 in 2:39:45 Stunden über die Marathonstrecke. Im Schwimmen hält der US-Amerikaner Lars Jorgensen seit 1998 in 46:41 Minuten den Rekord.

Schnellste Frau auf dem Rad war die Schweizerin Karin Thürig, die 2011 4:44:20 Stunden brauchte. Mirinda Carfrae lief 2014 den Marathon in 2:50:27 Stunden und war nur etwas mehr als zehn Minuten langsamer als Lange. Jodi Jackson aus den USA legte 1999 die Schwimmstrecke in 48:43 Minuten zurück. 

Wettkampf auf allen Ebenen: Wäre Sport nicht fairer, wenn alle dopen dürften?
fk / DPA

Wissenscommunity