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NBA: Dallas siegt hauchdünn gegen Phoenix Suns

Gelungenes Comeback: Neben Dirk Nowitzki führte der lange Verletzte Josh Howard die Dallas Mavericks zu einem hauchdünnen Sieg über die Phoenix Suns.

Nicht Dirk Nowitzki als erfolgreichster Korbjäger, sondern Josh Howard war der gefeierte Mann bei den Dallas Mavericks nach dem 102:101 im Spitzenspiel gegen die Phoenix Suns. Der 29 Jahre alte Foward gab am Dienstagabend nach einmonatiger Auszeit sein Comeback in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA und führte die Texaner mit zum Zittersieg. "Er ist ein außergewöhnlicher Athlet und unbezahlbar", lobte sein Trainer Rick Carlisle.

Nach den beiden Niederlagen am Wochenende bei den Memphis Grizzlies und gegen die Atlanta Hawks haben die "Mavs" wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden und liegen in der Western Conference mit nun 15 Siegen und 7 Niederlagen vor den punktgleichen Suns. Für den Vize-Meister von 2006 kam Nowitzki zum siebten Mal in dieser Saison auf über 30 Punkte - dieses mal auf 33. "So wie die Dinge gelaufen sind, denke ich, dass wir die beste Strategie hatten", meinte der Superstar aus Würzburg.

Dallas zeigte Schwächephasen


Im American Airlines Center zeigte Dallas jedoch einige Schwächephasen, doch in den entscheidenden Momenten war auch Howard zur Stelle. Der 29-Jährige wirkte viel lebhafter als vor einem Monat, als er nach seiner Knöcheloperation schon einmal ein Comeback versucht hatte. "Er hat sich wesentlich wohler gefühlt und wirkte viel entspannter", sagte sein Kollege Jason Kidd. "So lange weg zu sein, dann zurückzukommen und so zu spielen, das ist ziemlich beeindruckend."

Nach 13 Spielen Auszeit machte Howard 16 Punkte, als die anderen Mavericks-Profis am Ende des dritten und Anfang des vierten Viertels etwas durchhingen. Er übernahm von J.J. Barea den Taktstock und verhalf seinem Team zu einem 88:79-Vorsprung. "Wenn er der wahre Josh Howard ist, dann ist er ein All-Star", lobte Barea den Rückkehrer, der insgesamt 20 Zähler verbuchte. "Er macht den Job für uns alle leichter. Wir kennen seine Talente, deshalb sind wir nicht überrascht." Howard hatte in den vergangenen Wochen eifrig Aufbautraining betrieben. "Die Reha, die ich gemacht habe, die Gewichte und die Übungen haben mich auf mein Comeback vorbereitet", sagte er. "Ich werde weiterarbeiten, um wieder auf 100 Prozent zu kommen."

Nowitzki musste zittern


Trotz den Leistungen Howards' und Nowitzkis musste Dallas am Ende noch zittern, als den Suns in den verbliebenen 48 Sekunden drei Dreier gelangen. Erfolgreichster Werfer bei Phoenix war Steve Nash (27). Ihre nächste Partie bestreiten Nowitzki und Co. am Freitag bei den Miami Heat. Nowitzkis Nationalmannschafts-Kollege Chris Kaman unterlag mit den Los Angeles Clippers zu Hause den Orlando Magic mit 86:97 und machte dabei 16 Punkte.

DPA / DPA

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