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Olympia-Botschafter: Promis werben für ihre Stadt

Welche deutsche Stadt wird ins Rennen um die Olympia-Bewerbung 2012 geschickt? Im Kampf um die Spiele steigen auch Prominente Fürsprecher in den Ring. Mit dabei: die Klitschko-Brüder für Hamburg und Muhammad Ali für Leipzig.

Je klangvoller die Namen, je größer die Meriten, desto beliebter sind Prominente als Olympia-Botschafter in den fünf Städten, unter denen das Nationale Olympische Komitee (NOK) am Samstag in München den deutschen Bewerber für die Olympischen Spiele 2012 auswählt. Ob ehemalige oder aktive Spitzensportler, Wirtschaftskapitäne, Politiker oder Kulturschaffende - den Olympia- Planern ist alles recht, was Rang und Namen hat. Der größte Wurf ist dabei wohl Leipzig gelungen. Muhammad Ali bricht eine Lanze für die Sachsenmetropole. «Wer so engagiert ist und so viel tut, der hat auch eine reelle Chance, die Olympischen Spiele auszutragen. Es wäre mir eine Ehre, hier das Olympische Feuer zu entzünden», sagte der frühere Box-Weltmeister.

Auch Politiker verpflichtet

Stuttgart hat sich die Dienste des ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog gesichert. «Ich setze mich für Stuttgart ein, weil die ganze Welt sehen soll, wo die tollen Autos herkommen und Menschen mit humanen und humanistischen Ansprüchen leben», meinte Herzog, der Ex- Außenminister Klaus Kinkel und den früheren Ministerpräsidenten Lothar Späth im Schlepptau hat. Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl will dagegen die deutsche Einheit auch olympisch vollenden. Der Pfälzer ist wie Hans-Dietrich Genscher und Edmund Stoiber für Leipzig. Ex- Arbeitsminister Norbert Blüm indes schwört wie Paul Spiegel, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, auf Düsseldorf.

Udo Lindenberg drückt Leipzig die Daumen

Segel-Bewerber Lübeck, der in Nord-Verbundenheit Hamburg als Olympia-Kandidat unterstützt, bietet in der Heimatstadt von Literatur-Nobelpreisträger Thomas Mann den Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass als prominentesten Fürsprecher auf. Für Düsseldorf auf die Pauke haut der im bayerischen Icking wohnende Musiker Klaus Doldinger. «Da habe ich die wichtigsten Jahre meiner Jugend verbracht. NRW ist prädestiniert für Olympia», sagte der Jazz- und Filmmusiker. Sein Kollege Udo Lindenberg geht fremd. Der im Hamburger Hotel Atlantic wohnende und bekennende Reeperbahn-Fan ignoriert sowohl die Hansestadt als auch seine westfälische Heimat. Udo wirft seinen Hut für Leipzig in den Ring.

Heimat-Patriotismus

Die riesige Schar der Spitzensportler, die sich für Olympia in Deutschland engagiert, verteilt sich paritätisch auf die fünf Bewerber. Geklingelt wird zumeist für die Stadt, in deren Nähe man geboren ist, jetzt wohnt oder aktiv ist bzw. war. Die Werbetrommel rühren unter anderen: Uwe Seeler, Paul Schockemöhle, Sandra Völker und Michael Stich für Hamburg; Harald Schmid, Timo Boll, Cornelia Hanisch und Edgar Itt für Frankfurt/Main; Sven Hannawald, Jürgen Klinsmann, Katja Seizinger und Anja Fichtel für Stuttgart; Heide Ecker-Rosendahl, Heike Henkel, Berti Vogts und Olaf Thon für Düsseldorf; Michael Ballack, Gunda Niemann-Stirnemann, Marc Huster und Marita Koch für Leipzig.

Fremdgegangen wird auch

Einige pfeifen jedoch auf Heimatverbundenheit. Tennis-Wimbledon- Siegerin Serena Williams (USA) engagiert sich für Leipzig. Die vierfache Schwimm-Olympiasiegerin Cornelia Ender-Grummt aus dem sächsischen Plauen hält für Frankfurt die Daumen, Kugelstoß- Olympiasiegerin Astrid Kumbernuss aus Neubrandenburg fühlt sich zu Hamburg hingezogen. An vorderster Spitze der Leipziger Bewerbung vermutet man Weitsprung-Olympiasiegerin Heike Drechsler. Doch die gebürtige Thüringerin macht sich für Stuttgart stark, weil sie seit einiger Zeit in Karlsruhe wohnt. Dort hat auch Box-Weltmeister Sven Ottke seine Bleibe, aber er votiert für Leipzig. «Die Menschen hier brauchen ein Ziel», meint der Doppel-Champion.

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(