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Nach Bundesliga-Saison ist Schluss: Reinhold Beckmann hört bei der "Sportschau" auf

Seit beinahe eineinhalb Jahrzehnten ist er das Gesicht der "Sportschau". Doch für die Zukunft hat Reinhold Beckmann andere Pläne.

Reinhold Beckmann

Reinhold Beckmann hat schon viele Sportsendungen moderiert. Bei der "Sportschau" ist er seit 14 Jahren.

Der Journalist Reinhold Beckmann verabschiedet sich nach 14 Jahren von der ARD-"Sportschau". Zum Ende der laufenden Bundesliga-Saison werde er dort das letzte Mal als Moderator vor der Kamera stehen, sagte ein Sprecher Beckmanns am Donnerstag. Zuerst hatte das "Hamburger Abendblatt" darüber berichtet.

Im Interview mit der Zeitung sagte Beckmann, er trage sich schon seit ein, zwei Jahren mit diesem Gedanken. "Für meine ARD-Reportagereihe bin ich seit Anfang 2014 fast pausenlos unterwegs, war im Nordirak, in Saudi-Arabien und in Jordanien, habe vieles gesehen und gelernt", so der 60-jährige TV-Journalist. "Das sind Erfahrungen, die einen natürlich verändern. Und die einen nachdenken lassen, wo man selbst künftig für sich Schwerpunkte setzen möchte."

Reinhold Beckmann moderiert die "Sportschau" seit 2003

Beckmann sagte, ihn reize, sich intensiv mit Menschen und Themen auseinanderzusetzen. Dafür wolle er sich in Zukunft noch mehr Zeit nehmen. Beckmann war seit 1992 Sportchef beim Privatsender Sat.1 und moderierte dort neue Sportsendungen wie "ran" und "ranissimo". Bei der "Sportschau" ist er seit 2003 im Einsatz. Für die ARD war er lange Zeit (1999-2014) auch als Talkmaster aktiv.

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