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Skandal: McEnroe: Ich war sechs Jahre unwissentlich gedopt

Der frühere Tennis-Star John McEnroe hat zugegeben, früher unwissentlich mit anabolen Steroiden gedopt worden zu sein. "Sechs Jahre lang ist mir, ohne dass ich es bemerkt hätte, eine Art legales Steroid verabreicht worden."

Der frühere Tennis-Star John McEnroe hat zugegeben, früher unwissentlich mit anabolen Steroiden gedopt worden zu sein. "Sechs Jahre lang ist mir, ohne dass ich es bemerkt hätte, eine Art legales Steroid verabreicht worden. So etwas hat man früher Pferden gegeben und dann entschieden, dass die Mittel selbst für Pferde zu stark sind", sagte der 43 Jahre alte Amerikaner dem "Daily Telegraph" in Sydney (Montagausgabe). Wer ihm die Dopingmittel gegeben hatte und warum, wollte der dreimalige Wimbledonsieger nicht sagen.

McEnroe forderte andererseits die Herren-Profi-Vereinigung ATP auf, den positiv auf Nandrolon getesteten Briten Greg Rusedski hart zu bestrafen: "Wir haben viele Probleme im Tennis. Das ist das Letzte, was wir brauchen." Rusedski darf bis zu seiner Anhörung in Montréal am 9. Februar weiter spielen und gewann am Montag sein Erstrundenspiel in Sydney.

Rusedski bestreitet Doping und greift ATP an

Aufschlag-Weltrekordler Greg Rusedski hat alle Dopingvorwürfe abgeschmettert und stattdessen schwere Vorwürfe gegen die Spielervereinigung ATP erhoben. "Ich bin unschuldig. Ich möchte klarstellen, dass ich keine leistungssteigernden Mittel oder irgendwelche Drogen nehme oder sie jemals genommen habe", versicherte der in Kanada geborene und für Großbritannien spielende Tennisprofi am Freitag im australischen Adelaide.

Der 30-Jährige war im Juli 2003 beim ATP-Turnier in Indianapolis positiv auf das anabole Steroid Nandrolon getestet worden. Bei einer Anhörung am 9. Februar in Montréal will Rusedski seine Unschuld beweisen, zuvor darf er bei den Australian Open, dem ersten Grand- Slam-Turnier des Jahres, ab 19. Januar in Melbourne aufschlagen.

Fast beschwörend versicherte der US-Open-Finalist von 1997 (Finalniederlage gegen Patrick Rafter), niemals gedopt zu haben. "Ich erwarte, dass sich meine völlige Unschuld herausstellt." Dazu sei das Verständnis einer "sehr komplexen Situation" notwendig. Dann werde sich alles aufklären.

Rusedski: Mehr als 40 Top-Profis positiv

Deutlicher wurde Rusedski am Freitagabend in einem von seinen Anwälten verlesenen Statement. Darin bezeichnete er den Vorfall als "einen der größten Skandale des Sports". Er sei in einer Zeit positiv getestet worden, als er durch ATP-Trainer mit Mitteln versorgt worden sei. Nach Rusedskis Schilderung seien zuvor mehr als 40 andere Top- Tennisprofis mit ähnlichen Werten positiv getestet worden. Die Ergebnisse seien jedoch von der ATP unterschlagen worden, weil Analysen einen unerklärlichen "gemeinsamen analytischen Fingerabdruck" ergeben hätten.

Von der ATP war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. "Er ist weder schuldig gesprochen noch bestraft worden. Und bis zum Hearing wird es auch keinerlei Sanktionen gegen ihn geben", sagte Paul McNamee, der Turnierdirektor der Australian Open. Auch am Vorbereitungsturnier in der kommenden Woche in Sydney will Rusedski teilnehmen. Der in Montréal geborene Profi wurde im Juni 1995 britischer Staatsbürger und lebt in London. Gemeinsam mit Andy Roddick (USA) hält Rusedski mit 239,7 km/h den inoffiziellen Aufschlag-Weltrekord.

Modedroge Nandrolon

Weit aus dem Fenster lehnte sich der frühere Wimbledonsieger Pat Cash, der Rusedski im Jahr 2001 vorübergehend trainiert hatte. "Ich bin überrascht, aber er ist einer von den Jungs, die vor nichts halt machen würden, um ihre Karriere aufzupolieren", behauptete der Australier. "Er ist sehr, sehr engagiert, und wenn du ständig verletzt bist, ist es sehr verlockend, irgend etwas zu nehmen, was dir auf die Beine hilft." Vielleicht, räumte Cash jedoch ein, habe er es "unabsichtlich" eingenommen.

Die Modedroge Nandrolon sorgte in den vergangenen Jahren auch im Tennis-Zirkus immer wieder für Schlagzeilen. Der Tscheche Petr Korda gewann 1998 die Australian Open und wurde im gleichen Jahr in Wimbledon positiv auf Nandrolon getestet. Ergebnis: Ein Jahr Sperre. Seinen Landsmann Bohdan Ulihrach erwischte es im Oktober 2002 in Moskau; er wurde sogar zwei Jahre von der Tour verbannt - doch die ATP musste ihn im Juli 2003 vom Doping-Vorwurf freisprechen. Die Substanz (Nandrolon) sei vermutlich durch ein Elektrolyt- Ersatzprodukt unbeabsichtigt in den Körper des Spielers gelangt.

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(