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Super Bowl 2016: Der alte Mann besiegt den jungen Wilden

Die Rollen beim 50. Super Bowl schienen klar verteilt: Die Denver Broncos um Quarterback Peyton Manning waren Außenseiter, Cam Newton und die Carolina Panthers Favoriten. Doch Newton erwischte einen rabenschwarzen Tag.

Cam Newton und Peyton Manning nach dem Super Bowl

Mimte den Rotzlöffel: Cam Newton, Quarterback der Carolina Panthers, nahm zum Beglückwünschen von Super Bowl-Sieger Peyton Manning von den Denvern Broncos nicht einmal den Helm ab

Vier Minuten vor Schluss gab es diese Szene, die so bezeichnend war. Der Quarterback der Carolina Panthers, Cam Newton, kauerte zusammengesunken kurz vor der eigenen Endzone im Gras. Dieser stolze Mann, der sich selbst den Spitznamen "Superman" verliehen hat, war geschlagen. Er, der in den letzten Monaten mit seinem Team alle anderen Mannschaften dominierte hatte. Ausgerechnet im Super Bowl, dem Finale der amerikanischen National Football League (NFL). Mit 10:24 gegen die Denver Broncos, dem absoluten Außenseiter.

Dabei schienen vor dem Kickoff zum 50ten Super Bowl in San Francisco am Sonntagabend die Rollen klar verteilt. Der 26-Jährige Cam Newton dominierte in den letzten Monaten die Liga. Seine Pässe waren präzise, seine Übersicht und sein Spielverständnis überragend. War mal kein Mitspieler anspielbereit, rannte er selber mit dem Ball unter dem Arm los und machte so Punkt um Punkt. Sein Team hatte auf dem Weg in den Super Bowl nicht ein einziges Spiel verloren. Diesem jungen Mann, der einen Touchdown gerne mit einem Tänzchen feiert, gehört die Zukunft, darüber waren sich alle einig. 

Irgendwie hatten sich die Broncos durchgewurschtelt

Peyton Manning dagegen galt als Auslaufmodell. Ein 39-Jähriger, ein alter Mann, gerade in einem Sport wie Football, wo ständig neue junge Wilde nachdrängen. Seine Haare sind längst an Stirn und Hinterkopf licht, um die Augen hat er viele, viele Falten und erst vor ein paar Tagen redete der in einem langen Interview darüber, dass ihm sein Arzt gesagt habe, dass er bald eine neue Hüfte brauche. Sei 1998 spielt er als Quarterback in der NFL. 2006 hatte er mit den Indianapolis Colts bereits einen Super Bowl gewonnen. Dass es die Denver Broncos in diesem Jahr überhaupt ins Finale geschafft hatten, war eine große Überraschung. Allenfalls die Defense, also die Verteidigung, hatte überzeugen können. Aber irgendwie hatte sich das Team durchgewurschtelt.

Deswegen war in den letzten Tagen in den USA viel geunkt worden, dass die Broncos chancenlos seien. Kanonenfutter -  und im Grunde sei nur die Frage, wie hoch sie am Ende verlieren würden.

Rabenschwarzer Tag für Newton

Nun kam aber alles ganz anders. Vielleicht waren es die Nerven, vielleicht war es Überheblichkeit, vielleicht Unerfahrenheit. So genau lässt sich das nicht sagen. Nur eines ist sicher, Cam Newton, der gerade als wertvollster Spieler der Saison ausgezeichnet wurde, erwischte einen rabenschwarzen Tag. Schon nach wenigen Minuten ließ er sich über den Haufen rennen. Der Ball flog ihm im hohen Bogen aus der Hand und landete bei dem Denver Defensive Lineman Malik Jackson. Der trug ihn zum ersten Touchdown des Spieles in die Endzone.

Von diesem Moment an wirkte Newton angeschlagen. Er, der sonst so unglaublich selbstbewusst übers Feld stolzierte, wirkte plötzlich klein.  Die Aura des Unbesiegbaren war weg. Diese Schwäche spürten auch die Angreifer der Denver Broncos. Ein ums andere Mal drangen sie zum 1-Meter-96-Mann vor und rannten ihn über den Haufen. Mit jedem harten Zusammenprall schien es ihm schwerer zu fallen, wieder auf die Beine zu kommen. Seine Körpersprache war früh nicht mehr die eines Siegers. Als er zum ingesamt sechsten Mal an diesem Abend gesackt worden war, saß er danach zusammengesunken und mit Tränen in den Augen auf der Bank.

Super Bowl: Knappes Ergebnis sorgte für Spannung

Nie entwickelte sich ein hochklassiges Spiel zwischen den Broncos und den Panthers. Im Gegenteil, kaum ein Spielzug kam zustande.  Fehlpass reihte sich an Fehlpass. Selbst der Sieger Peyton Manning schaffte nicht einen einzigen Wurf zu einem Touchdown. Die Mehrzahl der Punkte gewann sein Team durch Fieldgoals. Die Spannung bezog das Spiel so vor allem aus dem knappen Ergebnis. Plus der Hoffnung vieler Fans, Cam Newton könnte vielleicht doch noch einen genialen Moment haben und so das Schicksal noch einmal wenden. Daraus wurde am Ende aber nichts.

Cam Newton war in den letzten Monaten nicht nur der überragende Spieler der NFL. Er war sicher auch der umstrittenste. Vor allem, weil er seine Gegner nach Punkten gerne mit seinem tanzenden und ausgelassenen Jubel provozierte. Oder nach einem Sieg auf der Fahne des gegnerischen Teams herumtrampelte. Als Cam am Ende dem Sieger Peyton Manning gegenüber trat, gab er dann auch wieder den verzogenen Rotzlöffel und nahm zum Glückwunsch nicht einmal den Helm ab.

NFL steuert auf tiefe Krise zu

Peyton Manning wird nun vermutlich seine Karriere beenden. Vor einigen Wochen war er von einem Fernsehsender bezichtigt worden, mit Wachtumshormonen gedopt zu haben. Er dementiert das vehement. Dieser Skandal ist für viele Kritiker nur ein weiterer Beleg, dass die NFL auf die tiefste Krise seit ihrem Bestehen zusteuert. Immer wieder haben Spieler in den letzten Jahren Schlagzeilen gemacht, weil sie ihre Frauen, Freundinnen oder sogar Kinder verprügelt hatte.

Derzeit vergeht kaum eine Woche, in der nicht Namen weiterer Spieler bekannt werden, die aufgrund der harten Schläge gegen den Kopf, an schweren strukturellen Veränderungen des Gehirns leiden. Mittlerweile mehren sich die Stimmen von Wissenschaftler und Medizinern, dass die gesteigerte Aggression einzelner im Privatleben eine Folge dieser Schäden sein könne.

CTE könnte die gesamt NFL infrage stellen

Das Leiden, das dahinter stecken soll, heißt chronisch traumatische Enzephalopathie (CTE). CTE führt im weiteren Verlauf zu Gedächtnisverlust und Tod. Erst dann lässt es sich sicher durch Gewebeuntersuchungen belegen, eine Behandlungsmethode gibt es nicht. Bislang gelang der Nachweis von CTE bei verstorbenen Footballprofis wie Mike Webster, Junior Seau, Jovan Belcher und Chris Henry. Zahlreiche weitere ehemalige Profis berichten über Beschwerden, die vermuten lassen, dass sie an CTE leiden. Außerdem gibt wohl auch zahlreiche Spieler, die bereits im Jugendbereich an der krankhaften Veränderung und den Folgen leiden. Denn besonders bei Heranwachsenden sind die betroffenen Gehirnbereich extrem verletzungsanfällig.

Sollte sich dieser Verdacht bestätigen, könnte dies die gesamte NFL und alle anderen Football-Ligen in Frage stellen.

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?