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Tour de France: Petacchi ist nicht zu stoppen

Die Sprinter-Konkurrenz ist für Alessandro Petacchi bei der 90. Tour de France nur ein Spielball. Der Italiener feiert bereits seinen vierten Etappensieg und sicherte sich das Grüne Trikot des Punktbesten.

Die Sprinter-Konkurrenz ist für Alessandro Petacchi bei der 90. Tour de France nur ein Spielball. Am Freitag feierte der unwiderstehliche Italiener, der von seiner Teamleitung erst zum Tour-Start überredet werden musste, bereits seinen vierten diesjährigen Etappensieg und sicherte sich das Grüne Trikot des Punktbesten. Im Ziel des 6. Tagesabschnitts in Lyon, wo vor 100 Jahren die erste Tour-Etappe der Geschichte endete, konnte Petacchi nach 230 km schon mehrere Meter vor dem Ziel die Arme hochreißen. Erik Zabel (Unna) hatte mit der Entscheidung nichts zu tun. Er war ohne größere gesundheitliche Folgen sechs Kilometer vor dem Ziel gestürzt und rollte sieben Minuten nach Petacchi über die Linie.

Gelbes Trikot verteidigt

Das Gelbe Trikot verteidigte zum zweiten Mal der Kolumbianer Victor Hugo Pena aus Lance Armstrongs US-Postal-Mannschaft. Im Gesamtklassement gab es keinen Veränderungen. «Ich bin froh, das ich das heute bei der irren Hitze überstanden habe. Jetzt geht es endlich in die Berge», sagte Jan Ullrich, dessen Team-Kollege Fabrizio Guidi (Italien) hinter Petacchi und dem Australier Baden Cooke Rang 3 erreicht hatte. «Eigentlich war ich heute ziemlich kaputt. Meine Team-Kollegen haben mir unheimlich geholfen», sagte Petacchi.

Zabel nur leicht verletzt

Zabel rutschte in einer Kurve sechs Kilometer vor dem Ziel aus, zog sich Schürfwunden zu und hatte mit dem Ausgang des Rennens nichts mehr zu tun. Zusammen mit dem deutschen Meister war der Träger des Grünen Trikots, Robbie McEwen (Australien), zu Fall gekommen. Kurz danach gab es in den verwinkelten Ziel-Passagen in Lyon einen weiteren Sturz im den Ausreißern Stuart O’Grady (Australien) und Anthony Geslin (Frankreich) nachjagenden Feld. Die beiden Pechvögel waren nach einer 199 Km langen Flucht erst einen Kilometer vor dem Ziel gestellt worden.

Der Zeitpunkt der Attacke des Duos war nicht schlecht gewählt. Die Teams der Top-Fahrer hatten kein großes Interesse, das Rennen besonders schnell zu machen, weil es bereits in den kommenden drei Tagen bei der Tour um alles gehen könnte. Der vierfache Tour-Sieger Lance Armstrong (USA), sein wichtigster Helfer in den Bergen, Roberto Heras (Spanien), Jan Ullrich, Joseba Beloki (Spanien), Santiago Botero (Kolumbien) und Giro-Gewinner Gilberto Simoni (Italien) hatten schon am Freitag nur noch die Berge im Kopf. Aber die enorme Hitze und der wellige Kurs der zweitlängsten Tour-Etappe raubte den beiden Ausreißern doch noch die Kraft, obwohl ihr Maximal-Vorsprung 18:05 Minuten betragen hatte.

"Der Berg ruft"

«Da kann es schon um den Gesamtsieg gehen. Wir sind alle gespannt», sagte Bianchi-Teamchef Rudy Pevenage vor der ersten Alpenetappe, die am Samstag in Morzine mit einer sieben Kilometer langen Abfahrt endet. Einen Tag später steht die «Königsetappe» in den Alpen mit der Bergankunft in der Ski-Station L’Alpe D’Huez bevor, wo Armstrong 2001 gewann. Schon am Freitag war der 1850 m hohe Berg von campierenden Tour-Fans bevölkert.

Sieben Kilometer vor dem heutigen Ziel auf der Avenue Jean Jaurés erinnerte ein Denkmal an die Stelle, an der die erste Tour-Etappe am 2. Juli 1903 endete. Den Sieg feierte vor 100 Jahren nach fast 18 Stunden der spätere Gesamtsieger Maurice Garin (Frankreich). Die Tour-Fahrer bewältigten damals den Weg von Paris nach Lyon über 467 km in einem Stück. Deren Nachfolger brauchten dafür sechs Etappen und einen Prolog.

Der Spanier Angel Vicioso war am Morgen in Nevers zum Start wegen einer Handverletzung nicht mehr angetreten. Der Italiener Fabio Baldato, an den Vortagen ebenfalls Opfer von Stürzen, gab während der 6. Etappe auf. Tyler Hamilton (USA), seit Meaux mit einem gebrochenen Schlüsselbein unterwegs, will offensichtlich weiter die Zähne zusammenbeißen. Am Freitag war von einer bevorstehenden Aufgabe nicht die Rede.

Andreas Zellmer und Robert Semmler

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(