Winterspiele Rodler Langenhan auf Goldkurs - Loch weit zurück

Felix Loch patzte im ersten von vier Läufen trotz Startrekord. Foto: Robert Michael/dpa
Felix Loch patzte im ersten von vier Läufen trotz Startrekord. Foto
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Diesen Olympia-Start hat sich Rodel-Mitfavorit Felix Loch bei seinen fünften Winterspielen anders vorgestellt. Auch ein Startrekord hilft dem Bayern nicht. Besser macht es der Weltmeister.

Die ersehnte Medaille bei den Winterspielen von Mailand und Cortina ist für Rodler Felix Loch in weite Ferne gerückt. Der Goldfavorit patzte im ersten von vier Läufen schwer und liegt zur Halbzeit der olympischen Rodelrennen nur auf Rang acht. Vor den beiden abschließenden Läufen an diesem Sonntag hat der 36-Jährige aus Berchtesgaden 0,919 Sekunden Rückstand auf seinen führenden Teamkollegen Max Langenhan. 

Trotz Startrekord in 3,497 Sekunden berührte der Weltcup-Gesamtführende Loch oben eine Bande und verlor somit viel Geschwindigkeit. So schüttelte der dreimalige Olympiasieger im Ziel nur den Kopf. Die erhoffte Aufholjagd im zweiten Durchgang blieb aus, sein Rückstand auf die Medaillenränge wuchs weiter an.

Bahnrekorde von Langenhan

Besser machte es Weltmeister Langenhan vom BRC Friedrichroda. Der mit Startnummer eins ins Rennen gegangenen 26-Jährige zauberte gleich einen Bahnrekord ins Eis des neu gebauten Cortina Sliding Centres und verbesserte diese Bestmarke im zweiten Durchgang noch einmal.

Zweiter vor den beiden entscheidenden Läufen am Sonntag ist der Österreicher Jonas Müller, der bislang drei Rennen in dieser Saison gewann. Er hat 0,162 Sekunden Rückstand auf Langenhan. Auf Rang drei folgt der Italiener Dominik Fischnaller, der in Peking vor vier Jahren Bronze holte. Der Chemnitzer Timon Grancagnolo liegt auf Rang neun direkt hinter Loch. 

Wieder Olympia-Pech für Loch

Loch hatte schon 2018 in Pyeongchang Pech in einem olympischen Rennen. Vor dem Finallauf lag er in Führung und patzte dann in Kurve neun und verpasste somit seinen olympischen Gold-Hattrick im Einzel nach seinen Siegen zuvor in Vancouver 2010 und Sotschi 2014. In Peking war er kraftlos Vierter geworden, nachdem ihn eine Corona-Infektion geschwächt hatte. Bei seiner nunmehr fünften Olympia-Teilnahme will er noch einmal eine Medaille mitnehmen, nachdem er in Sotschi damals noch Team-Gold geholt hatte.

dpa

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