HOME

SensoPro-Trainer : So funktioniert das coole Fitnessgerät aus "Die Höhle der Löwen"

Vom Spitzensportler bis zur Oma - der SensoPro-Trainer, der Dienstagabend in "Die Höhle der Löwen" vorgestellt wird, ist ein Fitnessgerät für jeden. Erfinder Kaspar Schmocker erklärt, wie das Gerät funktioniert - und warum Pep Guardiolas Spieler darauf trainieren.

SensoPro Trainer

Jochen Schweizer demonstriert am SensoPro-Trainer in "Die Höhle der Löwen" seinen Fitnesszustand. Kaspar Schmocker, Jan Urfer und Florian Kuchen (stehend von links) sind beeindruckt, auch wenn das Gerät eigentlich gar nicht für Klimmzüge gedacht ist...

In der Theorie hat Kaspar Schmocker den SensoPro-Trainer schon im zweiten Semesters seines Sportstudiums erfunden. Der 27-jährige Schweizer, der selbst auf hohem Niveau die Hockeyvariante Unihockey spielt, überlegte sich: Wie sähe mein ideales Fitnessgerät aus? Ein Gerät, mit dem man gleichzeitig Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination trainieren kann. Das vom Spitzensportler bis zur Oma jeder benutzen kann.

Er tüftelte und tüftelte und brachte seine Skizzen schließlich seinem Onkel. Der kannte jemand mit einer Stahlbaufirma, die sich auf Schweißarbeiten versteht. Kurz darauf war der erste Prototyp des SensoPro-Trainers fertig. Und Schmocker konnte seine Erfindung selbst testen. "Es war fast schon ein Wunder, dass sich da keiner verletzt hat, so viele Teile, wie uns am Anfang um die Ohren geflogen sind", sagt Schmocker über die ersten Tests. "Mit der Zeit haben wir dann die richtige Balance hinbekommen." Jetzt ist das Produkt sicher. 

100 SensoPro-Trainer sind verkauft

Seit drei Jahren ist der SensoPro-Trainer nun am Markt. Rund 100 Geräte haben Schmocker und seine Mitstreiter verkauft - die meisten an Schweizer Physiotherapiepraxen, außerdem an Fitnessstudios und Hotels mit Fitnessangebot. Das Workout dauert gerade einmal zehn Minuten. "Mit dem SensoPro-Trainer kann man in sehr kurzer Zeit sehr effizient trainieren", sagt Schmocker. Der Grund: "Das Federsystem ermöglicht intensives Training, ohne dass die Gelenke zu stark belastet werden." Auch für ältere Menschen und Reha-Patienten soll das Gerät ideal sein.

Einzelne Exemplare des SensoPro-Trainers haben sogar den Weg in den Profifußball gefunden: Der FC Basel, der FC Zürich, der FC Brügge aus Belgien, die russische Mannschaft aus Krasnodar und sogar Pep Guardiolas Manchester City haben ein Exemplar erworben, berichtet Schmocker. Citys Physio-Abteilung war bei einer Messe auf das Gerät aufmerksam geworden und stellte sich eines in die Luxus-Fitnessabteilung der Profifußballer.

Für den Privatanwender ist der SensoPro-Trainer dagegen nicht wirklich geeignet. Dagegen sprechen nicht nur die sperrigen Ausmaße, sondern auch der Preis: Ein SensoPro-Trainer kostet 14.000 Euro.

"Die Höhle der Löwen": Mehr Infos zu Erfindungen und Gründern der aktuellen Staffel gibt's hier

Themen in diesem Artikel