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Ausbildungsmarkt: 10 Tipps für Lehrstellenbewerber

Offenbar hat der Aufschwung den Ausbildungsmarkt erreicht: Zum ersten Mal seit sieben Jahren gibt es mehr Lehrstellen als Bewerber. Davon profitieren nun auch jene Jugendliche, die bereits länger auf der Suche sind. stern.de sagt, welches die schlimmsten Fehler der Bewerber sind.

Die deutsche Wirtschaft wird erstmals seit sieben Jahren mehr Lehrstellen anbieten als es Bewerber gibt. Das hat der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Ludwig Georg Braun, in der "Bild"-Zeitung angekündigt. "Die Aussichten für die Jugendlichen bei der Lehrstellensuche sind glänzend. Ende September - zu Beginn des Ausbildungsjahres - wird es, nach jetzigem Stand, erstmals seit 2001 wieder mehr offene Stellen als suchende Jugendliche geben", sagte Braun der Zeitung.

Konjunktur als Ausbildungsmotor

Im vergangenen Jahr hatten rund 626.000 Jugendliche per Ende September eine Lehre begonnen. Grund für den Boom ist laut DIHK vor allem die gute Konjunktur. Dadurch sei der Bedarf an Auszubildenden in den Unternehmen gestiegen. "Vom Aufschwung auf dem Lehrstellenmarkt profitieren besonders die Jugendlichen, die seit längerem einen Ausbildungsplatz suchen", sagte Braun.

Im Januar diesen Jahres hatten den 11.300 noch unversorgten Bewerbern 4200 Angebote für Berufsausbildungsstellen und 19.500 Stellen für Einstiegsqualifizierungen gegenüber gestanden. Im vergangenen Jahr hatten insgesamt rund 626.000 Jugendliche eine Ausbildung begonnen. Bis September waren damals insgesamt 13.013 mehr Verträge abgeschlossen worden als 2006. Das Handwerk hatte einen so hohen Stand an Neuabschlüssen zuletzt vor der Rezessionsphase ab dem Jahr 2000 verzeichnet.

Stellen in technischen Berufen könnten unbesetzt bleiben

Nach Angaben des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) liegt die Zahl der bereits abgeschlossenen Ausbildungsverträge derzeit 6,4 Prozent höher als vor einem Jahr. Allerdings befürchtet Verbandspräsident Otto Kentzler, dass viele Schulabgänger nicht ausreichend qualifiziert sind und vor allem Lehrstellen in technischen Berufen nicht besetzt werden können. "Gesucht werden hier vor allem Schulabgänger mit ordentlichen Noten in Mathematik und Naturwissenschaften. Deshalb müssen wir leider befürchten, dass auch in diesem Jahr Lehrstellen unbesetzt bleiben werden", so Kentzler.

Allerdings müssen ambitionierte Ausbildungssuchende - trotz der vielen freien Stellen - erst einmal die Hürde des Bewerbungsgesprächs meistern. Dabei wiederholen sich nach Aussagen von Personalchefs jedes Jahr die gleichen Fehler - und könenn so doch noch zum Aus bei der gewünschten Stelle führen. stern.de hat nebenstehend die zehn häufigsten Fehler bei der Lehrstellensuche zusammengestellt.

DPA/spi

1. Unvorbereitet sein

Es gibt unzählige Informationen über die 342 Ausbildungsberufe und ihre Anforderungen oder über die verschiedenen Branchen. Zumindest ein paar davon sollten sich Jugendliche beschaffen, bevor sie sich für einen Beruf entscheiden. Auch auf den vielen Ausbildungsmessen (Infos über www.azubitage.de) kann man sich über das Berufsbild - und die späteren Stellen- und Aufstiegschancen informieren. Ebenso wichtig: Informationen über die Branche bzw. den Ausbildungsbetrieb einholen. Nichts ist peinlicher, als im Bewerbungsgespräch Fragen zum zukünftigen Ausbildungsbetrieb nicht beantworten zu können.

2. Auf einen Wunschberuf einschießen

Die meisten Jugendlichen drängeln sich um dieselben zehn Wunschberufe. Und lassen - teils sehr ähnliche Berufe - einfach links liegen. Das wichtigste Kriterium sollte sein, dass der Ausbildungsberuf zu den eigenen Stärken und Schwächen passt. Ohne gute mathematische Vorkenntnisse macht eine Ausbildung zum Kaufmann für Versicherung und Finanzen keinen Sinn. Wer zwei linke Hände hat, sollte seinen Berufswunsch als Stuckateur oder Tischler nochmals überdenken. Doch auch die persönlichen Vorlieben und Abneigungen sollten berücksichtigt werden: Ein Morgenmuffel würde langfristig als Bäcker Probleme bekommen und ein Hotelfachmann muss mit Arbeitszeiten am Wochenende rechnen.

3. Bloß kein Praktikum

Die Pflichtpraktika waren nicht so doll? Als Konsequenz stürzen sich Azubis dann oft in eine Ausbildung, etwa im Büro, ohne jemals in den künftigen Beruf hineingeschnuppert zu haben. Ganz schön gewagt, wenn man bedenkt, dass man diesen Job eigentlich dann den Rest seines Lebens ausüben soll.

4. Nicht selbst entscheiden

Tante Renate findet, dass eine Ausbildung zur Bürokauffrau was Solides sei: "Büros gibt's immer, da findet man immer was", meint sie. Niemand will Tante Renates Meinung antasten, aber die Berufswahl ist eine weitreichende Entscheidung. Jugendliche sollten sich selbst Gedanken machen. Und diese wichtige Entscheidung nicht den Eltern, Verwandten, Freunden oder Beratern überlassen.

5. Für Einwände unzugänglich sein

Jugendliche sollten zwar selbst entscheiden, aber sie sollten natürlich offen für kundige Einwände sein. Es hilft nichts, sich Illusionen hinzugeben: Kfz-Mechaniker und Friseusen gibt es wie Sand am Meer. Mit einer Ausbildung zum Chemikanten oderMechatroniker hat man schon ein sehr viel geringeres Konkurrenzumfeld.

6. Lange herumeiern

Einfach ist die Berufswahl nicht. Aber man sollte sie sich auch nicht unnötig erschweren. Sonst verstreichen gute Gelegenheiten. Und natürlich Zeit. Denn idealerweise bewirbt man sich schon ein Jahr vor Ausbildungsbeginn für die Wunschstelle. Ist das noch vor dem Ende der Schulausbildung, können die letzten beiden Zeugnisse nachgereicht werden. Ein Hinweis darauf sollte allerdings der Bewerbungsmappe beiliegen. Meist teilen die Firmen schon in den Ausschreibung mit, welche Unterlagen vom Bewerber benötigt werden.

7. Einen Bogen um Ämter machen

Bei den Arbeitsagenturen, den Industrie- und Handels-, Handwerks-, Landwirtschafts- und sonstigen Kammern gibt es nützliche Informations- und Beratungsangebote. Jugendliche sollten sie nutzen. Auf den Seiten der Bundesagentur für Arbeit kann sogar gezielt nach freien Ausbildungsplätzen gesucht werden.

8. Bloß nichts mehr lernen wollen

Eine gewisse Schulmüdigkeit ist verständlich. Aber mit oder ohne Ausbildung kommt man ums Weiterlernen nicht herum. Es sei denn, man will lebenslänglich jobben. Deshalb sollte auch die Berufsschule als Chance und nicht als Spaßbremse gesehen werden.

9. In der eigenen Stadt bleiben wollen

Wer vor Ort keine Lehrstelle findet, hat vielleicht im Umland Glück. Oder er bewirbt sich gleich ganz woanders. Die Bereitschaft, zu pendeln oder umzuziehen, hilft enorm. Das gilt besonders für viele Landstriche im Osten. Und nicht vergessen: Es mag zwar schwer sein, sich vorübergehend von Familie und Freunden zu verabschieden - aber andererseits lernen Jugendliche so eine ganz neue Art von Selbstbewusstsein. Außerdem dauert eine Lehre nicht ewig: Meist sollte mit vier Jahren gerechnet werden. Abiturienten können sie oft auf zwei Jahre verkürzen. Die Trennung findet also für einen überschaubaren Zeitraum statt.

10. Nicht nur Wissen zählt

Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass Wissen und Können ausreichend sind. Doch auch noch so tolle Schulnoten bringen nichts, wenn Jugendliche sozial unfähig sind. Es hilft, seinem Gegenüber in die Augen schauen und in vollständigen Sätzen sprechen zu können. Auch die Bereitschaft, Konflikte nicht gleich mit Gewalt, sondern verbal auszutragen, ist eine wesentliche Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit im Team - und für den Auftritt den Kunden gegenüber. Je mehr soziale Kompetenzen ein Bewerber hat, um so besser. Dazu gehört sowohl die langjährige Mitgliedschaft bei den Pfadfindern oder anderen Vereinen, die Mitarbeit in der Kirchengruppe,

Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.