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Discounter: Warum Aldi Süd seine Eigenmarken aufmotzt

Erst wurden die Filialen aufgehübscht, jetzt verändert Aldi Süd die Eigenmarken. Ein neuer Name, eine neue Verpackung - für Kunden eine Umstellung beim Einkauf. Doch der Schritt ist überfällig.

Aldi Süd überarbeitet die Eigenmarken

Aldi Süd überarbeitet die Eigenmarken

Der Käse kommt von Alpenmark, Tandil macht die Wäsche sauber und unter dem Namen Gartenkrone finden Kunden TK-Gemüse in der Truhe: Der Discounter Aldi Süd hat für die unterschiedlichsten Produktgruppen in den vergangenen Jahrzehnten Namen und Verpackung entworfen. Egal, wie schillernd oder regional die Namen aber auch klingen - dahinter verbirgt sich immer eine Eigenmarke des Discounters.

Lange war das System Discounter ganz einfach: Filialen ohne Schischi und Grundnahrungsmittel für kleines Geld. Doch zunehmend merken die Discounter, dass diese Strategie nicht mehr aufgeht. Also nahmen Aldi, Lidl und Co. Markenprodukte ins Sortiment. Zuletzt steckten sie Milliardenbeträge in den Um- und Ausbau der Filialen. Das Ziel der Aktion: Den Supermärkten nicht das Feld überlassen und vor allem jüngere Käufer ansprechen.

Hausmarken bündeln

Der Plan scheint aufzugehen, die Discounter konnten zuletzt ihre Marktanteile wieder steigern. Aldi Süd geht noch einen Schritt weiter und überarbeitet grundlegend das Eigenmarken-Angebot. Bislang gab es eine ganze Palette an Hausmarken, die vom Toilettenpapier bis zum Joghurt sämtliche Warengruppen des Discounters abdecken. Nun hat Aldi Süd damit begonnen, unter dem Markennamen "täglich Gut" Produkte zu bündeln. Insgesamt 15 Produkte, darunter Aufbackprötchen, TK-Pizza, Kekse und Schokolade, werden derzeit von der Marke angeboten. "Aldi Süd testet die Preiseinstiegsmarke 'täglich Gut' seit Oktober 2017 in den vier Regionalgesellschaften Mülheim, Rheinberg, Geisenfeld und Ebersberg", bestätigt der Discounter gegenüber dem "Supermarktblog". 

Aldi Süd und die neuen Eigenmarken

Der Schritt ist nicht neu. Schon der Konkurrent Penny setzt mit einer einheitlichen Eigenmarke, die schlicht und einfach "Penny" heißt, auf eine Bündelung der Hausmarken. Und auch die großen Supermarktketten wie Rewe oder Edeka, haben ihre hauseigenen Marken unter einem Label gebündelt. So sollen Kunden schneller und einfacher die Basic-Angebote im Regal finden - und auch die preisliche Abgrenzung von den Markenprodukten verstehen können. "Die neue Eigenmarken-Strategie ist auf unser neues Filialkonzept zugeschnitten, das wir aktuell im gesamten Aldi Süd Gebiet ausbauen. In den kommenden Jahren werden alle Filialen komplett umgebaut, um den Konsumentengewohnheiten und Ansprüchen noch besser gerecht zu werden", sagt Sandra Schoofs, Marketingleiterin von Aldi Süd, zur "Wirtschaftswoche". "Die Neuausrichtung der Eigenmarken ist für uns daher ein wichtiger Schritt, mit dem wir uns in Zukunft noch kundenorientierter und zeitgemäßer aufstellen."

Dass auch die Discounter ihren Eigenmarken - und somit ihrem Kerngeschäft - einen neuen Anstrich verpassen, liegt an der mächtigen Markenoffensive der vergangenen Jahre. Aldi und Lidl hatten sich eine regelrechte Preisschlacht geliefert und bei namhaften Produkten im Preis immer wieder unterboten, während zeitgleich immer mehr Markenprodukte ins Sortiment wanderten. mit "täglich Gut" konzentriert sich Aldi Süd nun wieder auf das günstige Segment. 

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Erdnussflips von Aldi Nord

Hinter den Erdnussflips, die es bei Aldi Nord zu kaufen gibt, steckt der Hersteller Funny Frisch, der zu dem Konzern Intersnack gehört.

Neue Verpackung für Discounter-Produkte

Aldi Süd überlässt bei der Neuausrichtigung der Eigenmarken zumindest nichts dem Zufall. Die renommierte Agentur Scholz & Friends soll das Angebot des Discounters neu positionieren. Der Test, der derzeit in den vier Regionalgesellschaften durchgeführt wird, ist nur der Anfang. Klar ist, dass Aldi Süd das Angebot auf das gesamte Gebiet ausweiten will. Und: Sämtliche Lebensmittel-Hausmarken stehen auf dem Prüfstand. So bekommen lohnenswerte Produkte einen neuen Anstrich - aber auch die Streichung von Artikeln ist möglich. "Konsumenten erwarten heutzutage, dass Unternehmen ihre Markenversprechen holistisch, schlüssig und glaubhaft erlebbar machen" sagt Sven Jarck von Scholz & Friends zur "Wirtschaftswoche".

Eine Kassiererin sitzt bei Aldi an der Kasse
kg
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(