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Gehalt im Check: Kurzhaarschnitt, Strähnchen und Dauerwelle: Was verdienen eigentlich Friseure?

Blonde Strähnen, volle Locken oder einfach nur ein praktischer Haarschnitt: Friseure haben ein Händchen für Haare. Doch was verdienen sie in ihrem Job?

Eine Frau beim Friseurbesuch

Waschen, schneiden, föhnen: Was verdienen Friseure eigentlich?

Getty Images

Haaren schneiden oder frisieren, Strähnchen färben, Locken zaubern oder einen praktischen Kurzhaarschnitt verpassen: Im Friseur-Salon bekommen die Kunden einen neuen Look verpasst. Oder der alte wird aufgefrischt. Knapp 81.000 Friseurläden gibt es in Deutschland, rund 145.000 solzialversicherungspflichtig beschäftigte Friseure gab es 2017. Doch was verdient man als Friseur?

Die Ausbildung zum Friseur dauert drei Jahre. Je nach Bundesland variieren die Gehälter in den Lehrjahren, meist bekommen Azubis zwischen 300 und 410 Euro pro Monat im ersten Jahr. Danach steigt das Gehalt auf rund 500 Euro im zweiten Jahr und rund 600 Euro im dritten Lehrjahr. Große Unterschiede gibt es beim Azubi-Gehalt zwischen Osten und Westen. In Sachsen-Anhalt bekamen die Azubis bis 2018 nur 165 Euro pro Monat. Zum August 2018 wurde das Gehalt auf 325 Euro im ersten Lehrjahr angehoben. Ab August 2019 gibt es eine weitere Erhöhung für Azubis im zweiten Jahr. 

Das verdienen Friseure und Friseurinnen

Als Friseur verdient man nach der Ausbildung nicht üppig. Viele Haar-Experten sind auf den Mindestlohn angewiesen. Vor der Einführung dieser Lohnuntergrenze verdienten Friseure mitunter bei einer Vollzeitstelle kaum 1000 Euro brutto im Monat. Durch den aktuellen Mindestlohn von 9,19 Euro pro Stunde kommen Vollzeit-Friseure (37,5 Wochenstunden) auf ein Gehalt von knapp 1400 Euro brutto im Monat. In einigen Regionen (vor allem in Städten) verdienen Friseure etwas besser: 1800 Euro sind monatlich drin. Und: Friseure bekommen von einigen Kunden Trinkgeld. Die Höhe lässt sich allerdings kaum beziffern und ist abhängig von den finanziellen Möglichkeiten der Kunden. Aber rund 100 bis zu 200 Euro sind möglich. Und: Einige Läden bieten ein Provisionsmodell an. Wer also für mehr Umsatz sorgt, wird an dem unternehmerischen Erfolg des Salons beteiligt.

Durch Weiterbildung und Spezialisierung können Friseure das Gehalt erhöhen, auch der Meistertitel bringt mehr Geld. Bis zu 3000 Euro sind dann monatlich möglich. Als Vorbereitung auf den Meister werden Kurse angeboten. Diese dauern rund ein Vierteljahr und werden in Vollzeit angeboten. 

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