3. April 2013, 11:45 Uhr

Welcher Drahtesel passt zu mir?

Auch wenn es nicht danach aussieht: Der Frühling kommt bestimmt - und dann wird es Zeit, sich das richtige Rad zuzulegen. Doch die Auswahl wird immer größer. Worauf Sie beim Radkauf achten sollten. Von Gernot Kramper

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Sobald die Sonne scheint, ist die Fahrradsaison eröffnet. Dann wird es Zeit, über einen Drahtesel nachzudenken. Ein neues Rad muss nicht unbedingt teuer sein, brauchbare Markenräder gibt es schon für 500 Euro. Ein Neukauf kann sogar vernünftiger sein, als aufwändige Reparaturen an einem alten Rad, das Schäden an Lagern und Lichtanlage aufweist. Wer sparen will, muss sein Glück nicht im Baumarkt suchen. Im Frühjahr werden Vorjahresmodelle auch bei Fachhändlern billiger angeboten. Aber: Rad ist nicht gleich Rad. Damit die Wahl des richtigen Modells nicht zur Qual wird, stellen wir Ihnen die wichtigsten Fahrradtypen vor und erklären, für wen diese geeignet sind.

Für eine vernünftige Auswahl müssen Sie einschätzen, was Sie mit dem Rad machen möchten und können. Die eigene Sportlichkeit wird gern überschätzt. Fitness muss man langsam aufbauen und zwar mit einem Alltagsrad. Echte Sporträder erfordern bereits eine gewisse Kondition. Schon die Haltung basiert darauf, dass Sie auf Ihren Beinen stehen und nicht auf dem Po sitzen. Wer das nicht lange durchhält, beklagt sich schnell über den unbequemen Sattel und den zu flachen Lenker. Obendrein ist ein ausgesprochenes Sportrad nicht unbedingt alltagstauglich.

Typische Alltagsräder für jeden Zweck sind dagegen Trekkingräder oder Cityräder mit ihrem tiefen Einstieg. Trekkingräder sind durchaus auch für längere Radtouren geeignet, Cityräder eher für kurze Entfernungen.

Als Alternative gibt es auch immer mehr Elektroräder. Sie sehen inzwischen sehr viel dynamischer aus, als noch vor einigen Jahren und sind technisch ausgereift. Mit der Hilfe eines Elektromotors kann jeder die Lücke zwischen seinen Tourenwünschen und den eigenen Möglichkeiten schließen. Mit einem leistungsstarken und entsprechend teuren Akku eignen sich diese Räder auch für lange Touren. Reichweiten von bis zu 180 Kilometern sind mit einer Aufladung möglich.

Denken Sie beim Kauf daran: Von jedem Radtypen gibt es zusammengeschusterte Billigangebote und solide Markenräder. Wer sich nur hin und wieder auf das Rad schwingt, für den reicht ein günstiges Modell. Alle, die viel Radfahren wollen, sollten Wert auf Qualität legen.

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