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Google feiert die Erfinderin von Buetooth und WLAN

Sie erfand neben ihrer Schauspielkarriere die Grundlage für Bluetooth und WLAN, weil Hollywood sie langweilte: Hedy Lamarr. Heute wäre sie 101 Jahre alt geworden. Google gratuliert standesgemäß.

Google feiert Hedy Lamarr mit einem extravaganten Doodle

Google feiert Hedy Lamarr mit einem extravaganten Doodle

Fast anderthalb Minuten lang dauert der kleine animierte Clip, den Google heute hinter seinem Doodle versteckt hält. Und das ist gerade lang genug, um zu vermitteln, wie vielseitig und genial die Frau war, die Google damit ehrt: Hedy Lamarr. Heute wäre sie 101 Jahre alt geworden.

Die erste Bekanntheit erlangte die Österreicherin, geboren am 9. November 1914, als Schauspielerin, doch Zeit ihres Lebens beschäftigte sie sich mit Forschung, da sie intellektuell nicht fordern konnte. Ihre Erfindungen sind die Grundlage jeglicher kabelloser Kommunikation, die heute unseren Alltag bestimmt. Kein Handy, kein Smartphone, keine WLAN- und keine Bluetooth-Erfindung wäre möglich ohne Hedy Lamarr. Sie legte mit ihrer Forschung die Grundlage für die heutige Mobilfunktechnik und für Internetverbindung.

Stern am Walk of Fame und Patenturkunde

Dennoch ist sie vielen Filmfreunden bloß als die "schönste Frau der Welt" bekannt, als die sie in den 1940er Jahren galt. Doch das Google-Doodle zeigt Lamarr nicht bloß als große Schauspielerin, sondern auch als Naturwissenschaftlerin und Technikerin. Denn Lamarr hat nicht nur einen eigenen Stern am Hollywood Walk of Fame, sondern auch das Patent für Frequenzsprungtechnik, die Funksteuerung von Torpedos, und mehrere Preise für ihre Forschungen und Entdeckungen. Einige Preise nahm erst ihr Sohn für sie entgegen, als sie bereits zurückgezogen in ihrer Wahlheimat in den USA lebte.

Obgleich sie ihr Patent bereits 1942 erhielt, wurde erst 40 Jahre später das Potenzial entdeckt, das in der von ihr entwickelten Technologie lag. Erst in den späten 1980er Jahren stellte sich heraus, dass das Verfahren nicht nur zur Kommunikation mit Torpedos, sondern auch bei Telefonen und Funknetzwerken nützlich ist. Bis heute findet Lamarrs Erfindung hier Anwendung. Sie starb im Alter von 85 Jahren am 19. Januar 2000 im US-Bundesstaat Florida.

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