Poolparty bei Mister Dotcom

25. Juni 2012, 16:24 Uhr

Verklagt wegen Urheberrechtsverletzungen? Hausarrest? Davon lässt sich Megaupload-Gründer Kim Schmitz nicht die Laune verderben - und feiert stattdessen mit seinen Twitter-Fans eine feuchtfröhliche Poolparty. Von Christoph Fröhlich

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Lebemann Kim Schmitz (Mitte) mit Freunden und Twitter-Followern bei der Poolparty©

So haben sich die US-Behörden das bestimmt nicht vorgestellt! Erst gerät der Prozess gegen Megaupload-Gründer Kim Schmitz alias Kim Dotcom ins Stocken, jetzt feiert der pfundige Internetmillionär auch noch öffentlichwirksam mit seinen Twitter-Fans. Zwar steht er nach wie vor unter Hausarrest und darf sein Anwesen in Neuseeland nicht verlassen, doch dass hält Mister Dotcom nicht vom Partymachen ab. Seine Devise: Wenn er nicht zu den Fans darf, kommen die halt zu ihm.

Pack die Badehose ein

Gerade einmal fünf Tage ist der gebürtige Deutsche bei dem Kurznachrichtendienst Twitter angemeldet und hat bereits mehr als 36.000 Follower. Am Sonntagnachmittag postete er ein Bild seiner "Mitverschwörer", ehemalige Megaupload-Mitarbeiter, wie sie mit Segways das Dotcom-Anwesen unsicher machen. Der Technikjournalist Ben Gracewood fragte daraufhin: "Fahrt ihr nur mit elektrischen Fahrzeugen durch die Gegend und posiert für Photos? So könnte ich auch leben." Schmitz antwortete daraufhin, Gracewood könne doch auf sein Anwesen kommen und am besten gleich eine Badehose einpacken.

Das ließ der sich nicht zweimal sagen und fuhr gemeinsam mit "Media 7"-Reporter Jose Barbosa und Vaughn Davis zur feuchtfröhlichen Poolsause. Die Spontanfete stand unter dem Motto "Schwimmen bei Kim" und wurde mit Bier und Cupcakes gefeiert, während die Twitter-Gemeinde mit zahlreichen Fotos und Statusmitteilungen auf dem Laufenden gehalten wurde. Mal bekam sie Schmitz im Bademantel zu sehen, ein anderes Mal den riesigen, herzförmigen Pool.

Nach einigen Stunden tauschten die Beteiligten das beheizte Planschbecken gegen einen Platz vor dem Kamin. Bis dahin hatte es der Hashtag "SwimatKims" in Neuseeland bereits unter die angesagtesten Themen geschafft. Ein Trost für alle, die nicht mit dabei waren: Unter der Homepage http://www.swimatkims.co.nz/ werden Fans der Schmitz-Poolparties auf dem Laufenden gehalten. Dort heißt es: "Schwimmen für Internetfreiheit. Demnächst auch in einem Pool in ihrer Nähe." Da dürfte auf die Behörden noch einiges zukommen.

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