Jede Fettzelle enthält nicht nur einen Öltropfen, der Energie speichert. Fettzellen stecken auch voller Hormone, Boten- und Entzündungsstoffe. Im Körper eines Erwachsenen gibt es zwischen 40 und 120 Milliarden Fettzellen - schon deshalb haben sie einen so großen Einfluss auf unsere Gesundheit.
Wird eine Fettzelle gut gefüttert, kann sie sich derart aufplustern, dass die kleinen Kugeln einen Durchmesser von bis zu einem fünftel Millimeter erreichen und mit bloßen Augen zu sehen sind. Das Problem: Je größer Ihre Fettzellen sind, desto mehr entzündungsfördernde Stoffe wie Zytokine und Adipokine stellen sie her.
Diese können Entzündungen begünstigen - besonders in den Wänden der Adern. Zytokine und Adipokine lassen Ihre Zellen auch schlechter auf Insulin reagieren. Zudem sind sie verantwortlich dafür, dass sich Blutgerinnsel schlechter auflösen. Schwergewichte leiden deswegen häufiger an Erkrankungen wie Arterienverkalkung, Diabetes Typ 2 und Herzinfarkt.
Wenn Sie übergewichtig sind, erhöht sich das Risiko:
Übergewichtige bekommen überdurchschnittlich oft gleichzeitig Diabetes, Bluthochdruck und Fettstoffwechsel-Störungen - Fachleute sprechen dann vom so genannten Metabolischen Syndrom.