Zum Beispiel: Domperidon (Domperidon Hexal oder Stada, Motilium), Metoclopramid (Paspertin, Gastrosil, MCP Ratiopharm, MCP AL), Dimenhydrat (Vomex-Zäpfchen)
Diese Medikamente wirken, wenn eine Migräneattacke mit Brechreiz und Übelkeit verbunden ist.
Domperidon ist offiziell für Kinder unter zwölf Jahren nicht zugelassen, dennoch wird es in niedriger Dosierung recht gut vertragen. Kleinkindern und Säuglingen geben Sie besser den Wirkstoff Dimenhydrinat.
Eventuell kann es zu Müdigkeit, Durchfall oder krampfartigen Bauchschmerzen kommen. In seltenen Fällen können Bewegungsstörungen auftreten: Muskelkrämpfe oder unwillkürliche Zuckungen im Gesicht, Hals oder Nacken. Dann sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen.
Migräneleidende müssen eine Viertelstunde vor den Schmerzmitteln ein Medikament gegen Übelkeit nehmen: 20 Milligramm Domperidon oder Metoclopramid.