. .
Panorama-Nachrichten
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
26. April 2009, 12:31 Uhr

Das Dreckloch

Der Salzstock Asse löst sich langsam auf. In ihm liegt nicht nur atomarer Abfall, sondern auch Arsen und Blei. Das "Versuchsendlager" wird zu Deutschlands gefährlichster Deponie. Von Wolfgang Metzner

Asse, Endlager, Deponie

Ein Bergmann misst die Strahlung vor der Kammer 12 in 750 Meter Tiefe. Aus den Räumen treten radioaktive Stoffe wie Cäsium 137 und Kobalt 60 aus© Jörg Sarbach/AP

Man sieht nichts. Man spürt nichts. Man ahnt nicht, was man unter den Füßen hat, wenn man zwischen Buchen und Wiesen die Wanderwege an dem sanften Höhenzug bei Wolfenbüttel hochsteigt. Weit oben, halb versteckt in einer Senke, ein ehrwürdiger Förderturm und alte Backsteingebäude, wie aus einem Industriemuseum. Darunter liegt eine Zeitbombe, die lautlos tickt.

490 Meter rauscht der Förderkorb in dem dunklen Schacht in die Tiefe, zehn Meter pro Sekunde. Am Ziel, im Zwielicht einer Wandnische, bewacht die heilige Barbara, Schutzpatronin der Bergleute, den Eingang zu einer monströsen Unterwelt: 14 Geschosse aus kilometerlangen Tunneln und kirchengroßen Kammern. Irgendwo hier, in verschlossenen, lichtlosen Hohlräumen, verrotten 126.000 Fässer mit radioaktiven Abfällen, während Wasser an Stalaktiten von der Decke tropft.

"Atommüll hätte niemals hier eingelagert werden dürfen", sagt Wolfram König, Präsident des Bundesamts für Strahlenschutz, "jeden Tag fangen wir hier unten zwölf Kubikmeter Wasser auf, die aus dem Deckgebirge einsickern." König, neben dem ein Strahl wie aus einem Badewannenhahn in ein Becken plätschert, ist seit Jahresbeginn für die "Asse II" zuständig, nachdem der frühere Betreiber die Probleme in dem "Versuchsendlager" jahrelang verharmlost und die Flüssigkeit einfach verklappt hatte. Seine Behörde soll jetzt das marode Bergwerk sanieren, und König ist inzwischen sicher, dass er "eines der größten Umweltprobleme Deutschlands" geerbt hat: Das Desaster um das strahlende Dreckloch hat noch dramatischere Dimensionen, als bisher bekannt war (siehe stern Nr. 8/2008). "Keiner kann sagen, ob nicht morgen oder übermorgen unaufhaltbare Wassermengen zutreten", sagt König, "dann könnten ganze Pfeiler und Kammerdecken zusammenbrechen." Und immer wieder kommen neue Skandale um die Altlast ans Licht.

Einzementiertes Arsen

Denn in dem ehemaligen Salzbergwerk sind nicht bloß schwach- und mittelaktive Nuklearabfälle untergebracht worden. In der Asse schlummert auch das Gift Arsen. Als die Bayerische Warenvermittlung landwirtschaftlicher Genossenschaften AG im Jahr 1967 Pflanzenschutzmittel loswerden wollte, fand sie einen willigen Abnehmer in der Münchner Gesellschaft für Strahlenforschung (GSF), damals Betreiber der Atomkippe. Nach kurzem Schriftwechsel - "Wir hoffen, Ihnen damit gedient zu haben" - wurde ein 50-Liter-Fass mit einzementiertem Arsen auf die 750-Meter-Sohle versenkt.

Niemand weiß, wie dicht es heute noch ist. Nach einem internen Inventar von 2003 liegen hier insgesamt 497 Kilogramm Arsen unter der Erde - 0,1 Gramm können für einen Menschen tödlich sein. Dazu kommen weitere hochgiftige Stoffe wie Quecksilber, Cyanide und mehrere Tonnen Blei.

Und auch die radioaktiven Substanzen, die in der Asse landeten, waren keineswegs, wie oft behauptet, bloß harmlose Röntgenabfälle. Irgendwo im Salz ist Plutonium mit einer Halbwertszeit von 24.000 Jahren eingepökelt, vermutlich rund acht Kilo. Viele der rund 1300 mittelaktiven Fässer strahlten so stark, dass sie dicke Abschirmungen brauchten, damit die Arbeiter keine lebensgefährliche Dosis abbekamen. Auf Begleitlisten für Fässer aus Reaktoren in Karlsruhe und Jülich ist sogar von "Kernbrennstoffen" und "Brennelementen" die Rede. Sie wurden offenbar mit ande rem Material so vermischt, dass sie die Aufnahmebedingungen erfüllten. "Alle damals in Betrieb befindlichen Kernkraftwerke haben hierher direkt oder indirekt angeliefert", sagt König, "wir wissen noch nicht, was im Einzelnen hier eingelagert worden ist."

Die Geschichte rekonstruieren

Wie Detektive durchforsten Spezialisten des Bundesamts jetzt alte Unterlagen, um die oft per Hand gekritzelten Angaben zu prüfen. 220 Aktenordner haben sie inzwischen vom Helmholtz-Zentrum München, dem vorherigen Betreiber, erhalten - wenn auch erst nach "langen, langen Diskussionen", wie König klagt. Damit wollen sie die Geschichte der Asse rekonstruieren - eine Geschichte, die von Anfang an voller Lügen und Leichtfertigkeit war.

Lesen Sie auf der zweiten Seite, warum ausgerechnet das Bergwerk Asse als Endlager ausgwählt wurde.

Übernommen aus ... Stern Stern
Ausgabe 17/2009

  zurück
1 2
 
 
KOMMENTARE (7 von 7)
 
aeternitas (27.04.2009, 08:27 Uhr)
Bereits vor ca. 30 Jahren
gab es bei der Asse erste personelle Konsequenzen, als ein junger Ingenieur anmerkte, dass es vielleicht keine so gute Idee sein könnte, da irgendetwas einzulagern. Denn wenn sich das Deckgebirge nur geringfügig anders setzt als gewollt, dann ist die Katastrophe da. Der junge Mann wurde strafversetzt (dazu gab es mal einen Bericht im TV). Er ist jetzt ein "alter" Mann. Und er meinte, er sei nicht glücklich darüber, dass seine Vorhersage eingetroffen ist. Er wäre lieber ein Leben lang im Unrecht gewesen...
Also ist schon seit MINDESTENS 30 Jahren etwas bekannt. Zum Glück ist die Asse ja weit weg von den Reichen und Schönen. Wen kümmert es, wenn die Anwohner (weder reich noch sonst irgendwie wichtig) über Jahre hinweg schleichend vergiftet werden? Also wurde ein Mantel des Schweigens darüber gebreitet. Der Gipfel der Heuchelei ist, dass jetzt alle so überrascht tun! Dabei ist schon lange bekannt, dass es im SALZSTOCK Wasser gibt. Und was passiert? NICHTS. Ich wüsste zwar auch nicht konkret, was jetzt noch bergmännisch machbar wäre, aber ich wette darauf, dass egal was es ist, dass dafür kein Geld da sein wird und statt dessen eine billige Flickschusterei betrieben wird. Welchen Politiker interessieren schon ein paar Leukämiekranke irgendwo in der Provinz, wenn die Atomstromerzeuger ihn fürstlich dafür entlohnen, dass er im Atomstrom eine UMWELTFREUNDLICHE TECHNOLOGIE !!!!!!! sieht.
Man fühlt sich ja gar nicht verar***t....
confused (26.04.2009, 14:53 Uhr)
Alles nicht so schlimm, doch harmlos
laufen wir demnächst eben alle Verstrahlt rum, sprich gibt uns der Planet zurück was wir ihm angetan haben. Irgendwann rächt sich eben alles. Wir wollten es ja so haben, darum, warum die Aufregung. Wenn es gegen Atomkraft etc. ging, hätten eben ALLE auf die Strasse gehen sollen in jeder Stadt,jedem noch so kleinen Ort in D-Land. Aber nein, glaubten ja die meisten den Mund halten zu müssen. Das ist eben das Ergebnis wenn man DEUTSCH denkt nach dem Motto, wieso soll ich was dagegen tun, ich erlebe das alles ja nicht mehr. Pech falsch gedacht Deutschland. Hoffentlich platzt die Bombe da unten.
Eisenbaer (26.04.2009, 14:45 Uhr)
Der deutsche Staat wird noch Geld daran verdienen!!
Zuerst wird natürlich eine Anschubfinanzierung benötigt, die kommt vom Steuerzahler. Dann beim Buddeln des Loches werden die Arbeiter und Angestellten ebenfalls von der Allgemeinheit bezahlt. Aber rings herum um die Baustelle werden neue Städte entstehen, dort werden die Arbeiter und Angestellten leben und mit ihnen zigtausende andere, die nicht von der "Lochbuddel GmbH" bezahlt werden. Es wird quasi ein zweites "Wolfsburg" entstehen.

Und der Erdaushub wird zu Hügeln verarbeitet. Das andernfalls in die Grube laufende Wasser wird umgeleitet und das in die Grube einlaufende Wasser wird ebenfalls umgepumpt und in künstlich in die neu erstandene Hügellandschaft eingebettete Seen umgeleitet.

Hier wird sich eine Freizeit- und Urlaubslandschaft entwickeln, die voll auf die Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen kann, weil frisch und frei nach deren Wünschen angelegt. Aus aller Welt werden Urlauber "Zum Großen Loch" jetten und nach einer kurzen Besichtigung noch ein paar Tage Welnessurlaub anhängen.

Ein El Dorado wird entstehen. Vielleicht noch ein paar Glücksspielautomaten und selbst die Amis werden uns die Bude einrennen. Was dagegen haben schon Las Vegas oder Palm Springs zu setzen? Denn wir werden "Das Loch" haben. Was haben die Briten dagegen zu setzen? Loch Ness etwa? Nessie ist ein Molch gegenüber unserem Monster, das in dem Loch da unten schlummert!!

Goldene Zeiten, Leute! Goldene Zeiten stehen bevor!!

Und der Staat wird sich eine goldene Nase verdienen...
hannes_schinder (26.04.2009, 14:05 Uhr)
Wer soll den ganzen Mist
eigentlich bezahlen?
Eisenbaer (26.04.2009, 14:00 Uhr)
Was soll denn bloß die ganze Aufregung?
Dann buddeln wir eben mal kurz einen 500 Meter tiefen trichterförmigen Kegel in die Landschaft und holen den Atommüll aus dem Salzstock zurück. Und mit jedem Meter Tiefe und Abraum wird sich automatisch der Druck auf das Lager verringern. Die ersten 400 Meter können noch mit von Menschen bedienten Maschinen abgebaut werden, danach ist der Einsatz mannloser Robotmaschinen zu erwägen.

Und das Tollste an der Sache: In der jetzigen Depression hätte uns gar nichts besseres passieren können! Hier werden Unmengen an Baumaschinen gebraucht, die wir zurzeit nicht am Weltmarkt loswerden und die hier ein adäquates Einsatzfeld finden werden. Zigtausende Arbeitsplätze in dem Maschinenbau, bei Grubenarbeitern und -steigern, im Bau- und im Transportgewerbe können auf diese Art über Jahrzehnte gesichert werden.

Auch auch Kollege Steinbrück und seine NachfolgerInnen profitieren: sie brauchen sich über Jahrzehnte hinweg keine Gedanken machen, "wohin mit den überschüssigen Steuermilliarden"?

Das wird mal wieder ein richtig kühnes Projekt. Und apropos "kühn": ich wüsste dafür sogar einen herausragenden Projektleiter, einen Mann der sich geradezu aufdrängt. Bei dem gestandenen Mannsbild passt sogar der Name. Nomen est Omen. Und das beste daran: Er arbeitet völlig umsonst, will kein Gehalt und keinen Lohn, oder andere monitäre Unterstützung. Bringt sogar seine eigenen Butterbrote als Pausenbrot mit...

Und mit ihm kommen seine engsten Mitarbeiter aus den vergangenen Jahrzehnten und helfen tatkräftig zu den gleichen Konditionen mit.

Und alles wird gut.

Man wird ja doch mal träumen dürfen.
Joe67 (26.04.2009, 13:54 Uhr)
Wer war verantwortlich?
Bürgerinitiativen gegen die gefährliche Endlagerung gibt es nicht erst seit gestern. Generationen von Umweltministern und Gerichten haben die Betreiber von Asse gedeckt. Ich glaube kaum, dass sie alle nicht gewusst haben, dass hier ein illegales Endlager unter vorgetäuschten Tatsachen betrieben wurde. Schließlich haben die Bürgerinitiativen genug Material präsentiert.
Eine dieser Umweltministerinnen war Frau Merkel. Sie ist zumindest moralisch verantwortlich, denn sie hat sich massiv gegen den Stopp der illegalen Endlagerung in Asse eingesetzt. Es wäre daher an der Zeit, dass Frau Merkel hier die Initiative ergreifen würde und
a) die Sarnierung von Asse vorantreiben
b) die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen
c) die Profiteure durch eine Sondersteuer an der Sanierung beteiligen würde. Diese Sondersteuer könnte auf alle in Deutschland eingesetzten Brennelemente erhoben werden. Schließlich haben die Kernkraftwerksbetreiber genau hierfür hohe Rückstellungen gebildet.
Stattdessen versucht Frau Merkel das Problem bis nach der Wahl auszusitzen - hoffentlich gelingt ihr dies nicht.
Spiegel Online bleiben Sie an dem Thema dran und recherchieren Sie die Hintergründe!
Hans_Juergen (26.04.2009, 13:48 Uhr)
und was machen die herrschenden?
planen munter die weitere nutzung und evtl ausweitung der atomenergie.
wollen nun gorleben als endlager nutzen.
wikipedia über gorleben:
"Konkrete geologische Aufschlussbohrungen, die zum Zweck der Erkundung zwischen 1979 und 1999 durchgeführt wurden, ergaben dann tatsächlich bereits zu Beginn der 1980er-Jahre, dass eine Eignung des Gorleben-Rambower Salzstocks unter anderem wegen eines instabilen Deckgebirges und wegen Grundwasserkontakts anzuzweifeln ist. So liegt die „Gorlebener Rinne“, eine bis zu 320 Meter tiefe eiszeitliche Schmelzwasserrinne aus sandig-kiesigem, grundwasserführendem Material, genau über dem tektonisch nach oben aufgewölbten Hut des Salzstocks. Das dort ursprünglich vermutete Deckgebirge aus mehreren hundert Meter mächtigen oligozänen Tonschichten, das – im Sinne der Definition eines „Mehrbarrierensystems“ durch das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) – eine Mindestvoraussetzung für eine mögliche Eignung des Salzstocks als Endlager wäre, ist in diesem Bereich so nicht vorhanden. Von unten sind diese Schichten durch den vertikal aufsteigenden Salzstock-Diapir und von oben durch eiszeitliche Abtragungen und Auffüllungen zerstört worden.
Auch wurde festgestellt, dass salzführendes Grundwasser sich sowohl seitlich als auch vertikal vom Salzstock in Richtung Oberfläche bewegt, so dass bei Kontakt mit hochradioaktivem Material eine Verstrahlung der Biosphäre die Folge wäre. Bei Grundwasserkontakt mit dem Steinsalz muss zudem mit Subrosionen, also der Bildung von Hohlräumen durch Salzablaugung gerechnet werden. In der Folge kann es zum Einsturz des Deckgebirges bis hin zur Bildung von Dolinen an der Erdoberfläche kommen. Für solche Vorgänge gibt es zahlreiche Beispiele über Salzstöcken in ganz Norddeutschland. Dazu zählt auch eine zehn Kilometer lange, tiefe Einbruchrinne über dem nordöstlichen Teil der Gorleben-Rambower Salzstruktur selbst; dort haben sich beispielsweise der 175 Hektar große Rudower See sowie der inzwischen überwiegend vermoorte Rambower See (siehe Rambower Moor) gebildet.[2] [3]
Bei Standortvergleichen nach hydrogeologischen und geologischen Kriterien wurde Gorleben unter mehreren Salzstöcken als der am wenigsten geeignete eingestuft. Trotz dieser Erkenntnisse ist die weitere Erkundung, die von Kritikern als verdeckter Ausbau des Endlagers betrachtet wird, seit dem 1. Oktober 2000 lediglich ausgesetzt. "
gedanken drüber ob noch wer diese cdu-fdpatommafia wählen will überlass ich mal jedem selbst...
MEHR ZUM ARTIKEL
Norddeutschland Lichterkette gegen Atommüll

15.000 Menschen haben in einer 52 Kilometer langen Lichterkette für mehr Transparenz bei der Atommüllentsorgung demonstriert. Die Kette reichte von Salzgitter über das umstrittene Lager Asse nach Braunschweig. mehr...

Atommülllager Asse "Eines der größten Umweltprobleme"

Deutliche Worte des Bundesamtes für Strahlenschutz: Der Präsident der Behörde, Wolfram König, hat besorgte Bürger in Niedersachsen über die aktuelle Lage im Atommüllager Asse informiert. Dabei nannte König das ehemalige Bergwerk "ein schwer einsturzgefährdetes Haus". mehr...

Atommülllager Asse Rätselhafte Fässer in einsturzgefährdeter Kammer

In einer einsturzgefährdeten Kammer des Atommülllagers Asse sind Behälter entdeckt worden, die unbekannte radioaktive Stoffe enthalten sollen. Zunächst wollen Experten jedoch den Teil des Lagers vor dem Einsturz bewahren und sich dann um die Behälter kümmern. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe