. .
Panorama-Nachrichten
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
27. Mai 2008, 11:52 Uhr

Städte wegen Flutgefahr evakuiert

In der chinesischen Erdbeben-Provinz Sichuan hat sich die Lage für die Menschen weiter verschärft. Durch das Beben hatten sich Stauseen gebildet, deren Druck die Dämme nicht mehr lange standhalten können. Weitere 80.000 Menschen müssen deshalb in Sicherheit gebracht werden.

Aus der Luft ist zu erkennen, wie durch das Erdbeben aus Flüssen Stauseen geworden sind© Jin Liu/AFP

Wegen der Gefahr einer Überflutung werden in der chinesischen Provinz Sichuan weitere 80.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Das meldet die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Bei dem Beben haben massive Erdrutsche Flussläufe verstopft, hinter denen sich riesige Stauseen gebildet haben. Da die Dämme durchweicht sind und nicht mehr lange halten, könnten die Wassermassen die Städte überfluten.

Besonders bedrohlich ist die Lage am Tangjiashan-See im Norden der Provinz Sichuan. Soldaten brachten schwere Baumaschinen in die Berge, um einen 200 Meter langen Kanal zu graben, über den das Wasser ablaufen soll. Auch Sprengungen wurden vorbereitet, wie die Zeitung "China Daily" auf ihrer Website berichtet. Aus Dörfern und Städten unterhalb des Sees wurden schon Tausende Menschen in Sicherheit gebracht.

Nach Berichten der Nachrichtenagentur Xinhua waren 1800 Soldaten auf dem Weg in die Berge. Der Tangjiashan-See ist dabei nur einer von Dutzenden, die durch Erdrutsche bei dem Beben der Stärke 7,9 entstanden, als Millionen Tonnen Gestein und Erde in den Bergen zu Tal stürzten. Einige Dörfer wurden durch die steigenden Wasserstände schon überflutet.

Die Lage dürfte noch gefährlicher werden, da in den nächsten Tagen in der Region Gewitter erwartet werden. Das ist aber nur ein Vorgeschmack auf den kommenden Sommer, in dem in der Region normalerweise 70 Prozent des jährlichen Regens fallen. Die Gefahr von Dammbrüchen steigt auch durch die weiter anhaltenden Nachbeben, die nach Angaben von Experten noch Monate weiter gehen können. Die Zahl der Toten bei der Erdbebenkatastrophe ist nach amtlichen Angaben inzwischen auf 67.183 gestiegen, 20.790 Menschen wurden noch vermisst.

Audra Ang, AP
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Nach Erdbeben China setzt Ein-Kind-Politik aus

Tausende Eltern haben bei dem schweren Erdbeben in China ihr oft einziges Kind verloren. Die Behörden im Katastrophengebiet wollen deshalb die ansonsten strikte Ein-Kind-Politik lockern. Eltern, die ihr Kind verloren haben, dürfen demnach ein zweites Kind zeugen oder ein anderes adoptieren. mehr...

Erdbeben in China Soldaten sollen Damm sprengen

Nach dem schweren Erdbeben hat sich im Bezirk Beichuan ein großer Stausee gebildet. Behörden fürchten eine Flutwelle, sollte der Damm brechen. Deswegen bereiten Soldaten die Sprengung vor. Die Menschen, die unterhalb des Sees leben, sind in Sicherheit gebracht worden. mehr...

Erdbeben in China Die Dämme drohen zu brechen

Fast zwei Wochen nach dem verheerenden Beben ist die südwestchinesische Provinz Sichuan erneut von einem heftigen Erdstoß erschüttert worden. Mehr als 70.000 Häuser stürzten ein. Heftige Regenfälle und Nachbeben verschärfen die Gefahr, dass Dämme brechen. Dann wären Hunderttausende Menschen bedroht. mehr...

 
stern testen, Serie sichern

Jetzt den stern inklusive der aktuellen Gesundheits-Serie testen! Jetzt sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (8/2012)
Whitney Houston