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2. März 2007, 11:56 Uhr

Uwe K. noch nicht vernehmungsfähig

Die Ermittlungen gegen den mutmaßlichen Mörder des neunjährigen Mitja laufen auf Hochtouren. Die Auswertung des Spurenmaterials werde aber noch mehrere Wochen dauern, heißt es. Zumal der schwerverletzte Uwe K. noch nicht vernehmungsfähig ist.

Der mutmaßliche Mörder des kleinen Mitja hatte sich in Lepzig vor die S-Bahn geworfen© AP

Gegen den mutmaßlichen Mörder des neunjährigen Mitja soll spätestens bis Jahresende Anklage erhoben werden. Die Ermittlungen zur weiteren Aufklärung des Tatablaufs liefen auf Hochtouren, sagte der Leipziger Staatsanwalt Ricardo Schulz. Die Anklage solle möglichst im nächsten halben Jahr fertig gestellt sein, spätestens aber bis Jahresende.

Der Angeklagte hatte sich bei einer ersten Vernehmung nicht zu den Vorwürfen äußern wollen. Ob er noch einmal vernommen werden sollte, war zunächst noch unklar. Der stellvertretende Chefarzt des Leipziger St. Georg-Klinikums, in dem der schwer verletzte Tatverdächtige liegt, nannte Uwe K. noch nicht vernehmungsfähig. Er sei aber ansprechbar und kooperativ, sagte Arved Weimann dem Sender N24.

Schulz sagte: "Wir wollen den Beschuldigten möglichst schnell vor Gericht bringen, wir müssen aber gleichzeitig sehr gründlich sein." Allein die Auswertung des Spurenmaterials werde mehrere Wochen dauern. Zudem müsse im Fall des 43-jährigen K. voraussichtlich auch ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag gegeben werden. Dem mehrfach vorbestraften Sexualstraftäter wird vorgeworfen, Mitja Ende voriger Woche sexuell missbraucht und ermordet zu haben. Der mutmaßliche Mörder hatte die mehrtägige Flucht vor der Polizei durch einen Selbstmordversuch beendet. Er hatte sich vor eine Straßenbahn geworfen, die ihn mehrere Meter mitschleifte.

Die Klinik wollte im Laufe des Tages mitteilen, wann der Beschuldigte soweit stabil sein könnte, dass die geplante Verlegung in das Haftkrankenhaus in Leipzig möglich ist. Derzeit liegt er auf der Intensivstation des normalen Krankenhauses, wo er abgetrennt von anderen Patienten von mehreren Polizisten rund um die Uhr bewacht wird.

DPA
 
 
KOMMENTARE (3 von 3)
 
wpev (02.03.2007, 20:30 Uhr)
Mördernicht vernehmungsfähig
Worauf man ja bei der vorhandenen DNA Probr getrost verzichten kann, jedenfalls zunächst. Im Beweisfall kann doch alles für den Prozeß anlaufen... Anklage, Verteidigung und Spruch der Geschworenen durch den Richter. Unter Sicherheitsverwahrung bis zum Tod darf es keinen Schuldspruch geben. Und bitte nicht in einer Kita, werte Juristen!
Mule (02.03.2007, 19:25 Uhr)
Die Berichterstattung einfach beenden
Sie sollten einfach nichts mehr schreiben, die Berichterstattung einfach einstellen. Solche Monster benötigen keine Plattform!
Latze (02.03.2007, 18:58 Uhr)
Um Gottes Willen kein neues Gutachten
bitte lasst diese Möchtegernmenschenkenner aussen vor. Lasst diese Bestie von einem Beerdigungsinstitut anstatt von einem Psychologen betreuen. Die "Gutachter" sind Mitschuld am Tode des kleinen Mitjas und sollen jetzt wieder dieses Monster begutachten? Für was? Von denen wurde er schon 5 mal laufen gelassen!Das Geld für dieses (u. noch viele andere)teure "Gutachten" sollte man besser einem Kinderheim vermachen. Dieses Schwein kommt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nach 10 Jahren wieder heraus und bringt nochmal jemanden um! Solch kranke Gehirne sind nicht Therapiebar!!Man muß mittlerweile richtige Angst vor Gutachtern, Psychologen und unserem Rechtsystem haben. So, und jetzt haben unsere lieben "Gutmenschen und Friede euch allen Futzis" wieder das Wort und können unserem herzensguten Herrn Uwe K. die Stange halten.
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