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18. Februar 2010, 11:22 Uhr

Was die Briten mit Ufos und Aliens erleben

Manch britische Angewohnheit gilt hierzulande als etwas spinnert. Wie diese: Regelmäßig gibt das Verteidigungsministerium Akten über Begegnungen mit Außerirdischen und Ufos heraus. Auch diesmal gab es jede Menge skurille Aufeinandertreffen - eines davon beispielsweise über dem Stadion des FC Chelsea.

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Solche Zeichungen sammelt das britische Verteidigungsministerium: Skizze eines Ufo-Sichters© AFP

Sie leuchten, sie sind unheimlich und sie suchen vor allem Großbritannien heim: Ufos. Das Verteidigungsministerium in London hat am Donnerstag erneut Akten über Ufo-Sichtungen und angebliche Begegnungen mit Außerirdischen veröffentlicht. Demnach sind im Königreich in den Jahren von 1994 bis 2000 Hunderte der "nicht identifizierten fliegenden Objekte" gesichtet worden. Ein Zeuge will dabei ein Ufo über dem Stadion des Londoner Fußball-Clubs Chelsea entdeckt haben, ein anderer eines über dem Haus eines ehemaligen Innenministers.

Ein Mann erzählte der Polizei, wie er 1997 einen Hautausschlagbekommen habe, weil ein ungeheuerliches "Lichtrohr" sein Auto umhüllt hatte. Ein anderer Zeuge gab an, im selben Jahr ein blaues Dreieck über seinem Garten erkannt zu haben. Dieses habe auf den Bäumen eine "seidige weiße" Substanz hinterlassen, die er dann in einem Marmeladenglas aufbewahrte. Ein weiterer will ein Ufo in Form einer Toblerone-Schokolade gesehen haben.

Auch Churchill war Ufo-Narr

Ein anderes Dokument zeigt, dass auch der ehemalige Premier Winston Churchill Interesse an fliegenden Untertassen entwickelt hatte. Demnach wies er Mitarbeiter an, ihn über die Objekte aufzuklären. In einer Antwort hieß es, Ufo ließen sich folgendermaßen erklären: Es handle sich entweder um ein meteorologisches Phänomen, um Flugzeuge, optische Täuschung oder schlicht und einfach um einen Scherz.

Die Akten aus dem Ministerium und dem Nationalarchiv enthalten auch Zeichnungen. Die Experten sehen darin Beweise, wie sich die Form von Ufos in den letzten Jahrzehnten verändert hat - gemäß ihrer Darstellung in der Popkultur. Viele Flugobjekte in den jetzigen Dokumenten sind groß, schwarz und dreieckig, während sie in den 40er und 50er Jahren eher wie eine Scheibe oder Untertasse gezeichnet wurden.

Das Ministerium hatte bereits mehrere Akten zu Ufo-Sichtungen publik gemacht. Die jetzige Veröffentlichung ist die fünfte innerhalb eines größeren Projekts.

DPA
 
 
KOMMENTARE (1 von 1)
 
Lena88 (18.02.2010, 12:46 Uhr)
Wenn der eine Zeuge diese seidig-weisse Substanz im Marmeladenglas aufbewahrt, wieso wird die dann nicht untersucht?
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