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Der frühere Kommandeur der US-Truppen im Irak nennt den amerikanischen Einsatz dort einen "Alptraum ohne absehbares Ende". In ungewöhnlich scharfer Form geht der General im Ruhestand Ricardo Sanchez auch mit der US-Regierung ins Gericht.
Der Oberkommandierende der US- Truppen im Irak, General Ricardo Sanchez, wird abgelöst. Dies soll aber nichts mit der Misshandlung irakischer Gefangener zu tun haben, so das Pentagon.
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Der amerikanische Befehlshaber im Irak, Ricardo Sanchez, spricht inzwischen Klartext: Krieg nennt er die immer dreisteren Attacken gegen die Besatzungstruppen. Und US-Kommentatoren fragen immer offener: Wie sieht eigentlich Bushs Strategie aus?
Durch ein Zusammenspiel von Hinweisen aus der Bevölkerung, Geheimdienstauswertungen und Verhören von Festgenommenen sei man Saddam immer dichter auf die Fersen gekommen. US-General Ricardo Sanchez zu Details der Festnahme - ein Protokoll.
Bei den Ermittlungen zum Folterskandal in den US-Streitkräften erheben Zeugen schwere Vorwürfe gegen den US-Befehlshaber der Besatzungstruppen in Irak, Generalleutnant Ricardo Sanchez: Er soll bei Misshandlungen dabei gewesen sein.
Die Gefechte der Besatzungstruppen mit irakischen Aufständischen fordern immer mehr Oper. Indes wurden einige ausländische Zivilisten von Milizionären als Geiseln genommen.
Es war ein starkes Symbol der Befreiung, als US-Marines am 9. April 2003 die Statue von Saddam Hussein unter dem Jubel der Iraker von ihrem Sockel stürzten. Ein Jahr später ist die Hoffnung der Bevölkerung mehr als gedämpft.
Seit vergangener Woche haben Aufständische in Irak mindestens 40 Zivilisten aus zwölf Ländern in ihre Gewalt gebracht. Einzelne Geiseln kamen bereits wieder frei, doch auch neue Entführungen sind an der Tagesordnung.
Die US-Armee hat mehr als 300 Häftlinge aus dem Foltergefängnis Abu Ghraib entlassen. Der stellvertretende US-Verteidigungsminister Paul Wolfowitz räumte unterdessen einen Verstoß gegen die Genfer Konvention bei der Behandlung der Gefangenen ein.
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