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Entführungen: Über 40 Ausländer in Irak verschleppt

Seit vergangener Woche haben Aufständische in Irak mindestens 40 Zivilisten aus zwölf Ländern in ihre Gewalt gebracht. Einzelne Geiseln kamen bereits wieder frei, doch auch neue Entführungen sind an der Tagesordnung.

Seit vergangener Woche haben Aufständische in Irak mindestens 40 Zivilisten aus zwölf Ländern in ihre Gewalt gebracht. Sie wollen damit die Besatzungsmächte unter Druck setzen und zum Abzug aus dem Land zwingen. Ein Teil der Geiseln wurde inzwischen wieder auf freien Fuß gesetzt, andere sind immer noch in der Gewalt der Aufständischen. Am Montag und Dienstag wurden neue Geiselnahmen gemeldet.

- Die am Montag in Irak entführten acht Mitarbeiter einer russischen Energiefirma sind wieder auf freiem Fuß, wie die russische Nachrichtenagentur Interfax am Dienstagmittag unter Berufung auf die russische Botschaft in Bagdad mitteilte. Niemand habe sich zu der Tat bekannt, sagte Alexander Jakowenko, ein Sprecher des russischen Außenministeriums. „Nach den vorliegenden Informationen wurden die Menschen wirklich frei gelassen“, sagte ein Botschaftsangestellter. Die drei Russen und fünf Ukrainer arbeiteten für die Firma Interenergoservis und waren aus ihrer Wohnung in Bagdad entführt worden.

Zuvor hatte der arabische Fernsehsender El Dschasira gemeldet, dass am Montag in Bagdad elf Mitarbeiter eines russischen Energiekonzerns entführt worden seien. Der Sender berief sich auf Angaben eines Unternehmenssprechers in Moskau. Bei einer Schießerei im Büro der Firma in Bagdad seien möglicherweise auch zwei irakische Leibwächter getötet worden.

- Der Befehlshaber der US-Truppen in Irak, Ricardo Sanchez, sagte, zwei US-Soldaten und sieben Mitarbeiter des amerikanischen Unternehmens Kellogg, Brown & Root würden nach einem Angriff auf einen Konvoi vermisst.

- Auch drei Tschechen - zwei Fernseh- und ein Radiojournalist - wurden am Montag als vermisst gemeldet.

- Unklar ist der Verbleib eines gebürtigen Syrers mit kanadischem Pass, der für eine internationale Hilfsorganisation arbeitet, und eines Arabers aus Ostjerusalem, der bei der US-Entwicklungshilfeagentur beschäftigt ist. Die beiden wurden am Mittwoch in Nadschaf entführt.

- In Tokio ist die Hoffnung auf eine baldige Freilassung der drei entführten Japaner geschwunden, deren Freilassung bereits für Sonntag erwartet worden war. Ein Regierungssprecher erklärte am Montag in Tokio, frühere Einschätzungen, wonach sich die Entführten in Sicherheit befänden, seien "nun unbestätigt".

Die beiden seit knapp einer Woche vermissten deutschen Sicherheitsbeamten sind nach Angaben der Bundesregierung "mit hoher Wahrscheinlichkeit" nicht mehr am Leben. Eine letzte Bestätigung steht aber noch aus.

- Unterdessen sind einen Tag nach ihrer Verschleppung sieben Chinesen von ihren Entführern wieder freigelassen worden. Die Männer seien "in Sicherheit" und befänden sich an einem geheimen Ort, meldete die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf chinesische Diplomaten und Geschäftsleute in Bagdad. Zwei der Männer seien bei einem Unfall verletzt worden, der Rest sei in guter Verfassung.

- Ebenfalls wieder auf freiem Fuß sind neun Ausländer, die Lastwagen für die Besatzungstruppen gefahren hatten. Nach Berichten von El Dschasira handelte es sich um drei Pakistaner, zwei Türken und jeweils eine Person aus Nepal, Indien und den Philippinen. Die Nationalität des Neunten war zunächst nicht bekannt.

- Sieben koreanische Missionare wurden kurzzeitig verschleppt und schon am vergangenen Donnerstag wieder freigelassen.

Thailand und Neuseeland erwägen Rückzug

Die US-geführte Koalition in Irak gerät infolge der Entführungen und Gefechten mit Aufständischen immer stärker unter Druck. Neuseeland und Thailand erwägen mittlerweile als erste Mitgliedstaaten einen Rückzug ihrer Truppen, wie die Regierungen am Dienstag mitteilten. Sollte die Gewalt in Irak anhalten, erwäge die Regierung einen Abzug ihrer Soldaten, sagte die neuseeländische Ministerpräsidentin Helen Clark. Die nahe der südirakischen Stadt Basra stationierten Ingenieure könnten wegen der anhaltenden Gefechte seit Tagen ihre Quartiere nicht verlassen. Mit Blick auf die verschärfte Sicherheitslage stoppten auch die thailändischen Soldaten ihre Wiederaufbauarbeit nahe Kerbela. Ministerpräsident Thaksin Shinawatra schloss die Entsendung weiterer Soldaten aus, zudem werde überlegt, ob die bereits in Irak stationierten Truppen wie geplant bis September bleiben sollten, hieß es.

Mehrere Explosionen in Bagdad

In Bagdad wurde das Viertel, in dem sich das Hauptquartier der US-Streitkräfte befindet, von einer Serie von Explosionen erschüttert. Berichte über Opfer lagen zunächst nicht vor. Aufständische haben das Gelände des öfteren mit Raketen und Mörsergranaten beschossen.

Angesichts der explosiven Situation in Irak bildeten die US-Fernsehsender ABC, CBS, NBC, CNN und Fox News Channel einen Medienpool für gemeinsame Berichterstattung aus der umkämpften Stadt Falludscha. Nur ein einziges Kamerateam, das in die US-Streitkräfte "eingebettet" werde, solle aus der Stadt berichten, vereinbarten die Sender. Außerdem wolle man Sicherheitsinformationen austauschen und technische Ausrüstung gemeinsam benutzen. NBC-Vizepräsident Bill Wheatley sprach von einem "beispiellosen Maß an Zusammenarbeit" zwischen den Konkurrenten.

AP / AP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(