. .
Politik in Deutschland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
24. September 2011, 18:33 Uhr

Künast und Trittin geben Schwarz-Grün keine Chance

Die Zeit der natürlichen Koalitionspartner schien schon überwunden gewesen zu sein, selbst Schwarz-Grün im Bund wurde nicht mehr ausgeschlossen. Nun aber hat die Grünen-Spitze klar gemacht: Mit der Union wird das so schnell nichts.

Wahl, Berlin, Bundestagswahl, Grüne, Künast, Koalition, CDU, Schwarz-Grün, schwarz-grüne Koalition

Die beiden Grünen-Promis Künast und Trittin würden gerne mit der SPD zusammen sein© Fabian Bimmer/Reuters

Als Konsequenz aus der Berlin-Wahl sollten die Grünen nach Ansicht von Bundestagsfraktionschefin Renate Künast Bündnisse mit der Union kategorisch ausschließen. "Die Option Schwarz-Grün werden wir bei den nächsten Wahlen zumachen müssen", sagte Künast dem "Spiegel". "Berlin hat gezeigt, dass unsere Wählerinnen und Wähler da 150 Prozent Klarheit brauchen."

Künast war als Spitzenkandidatin der Grünen in Berlin eigentlich angetreten, den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) zu besiegen. Im Wahlkampf hatte sie lange Zeit versucht, eine Koalition mit der CDU als Option offenzuhalten. Dies wurde vor allem von der linken Parteibasis als strategischen Fehler kritisiert. Bei der Wahl verfehlten die Grünen dann ihr Ziel deutlich: Sie wurden lediglich drittstärkste Kraft hinter SPD und CDU.

Auch Trittin will klar gegen die CDU wahlkämpfen

In die gleiche Kerbe haut auch Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin. Er will mit einer klaren Kampfansage an Union und FDP das Potenzial seiner Partei künftig möglichst vollständig ausschöpfen. "Ich glaube grundsätzlich nicht, dass Wahlkampflinien oder Wahlkampfstile in relevantem Ausmaß Stimmenwanderungen erklären können", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung"." Künftig müssten die Grünen sagen: "Wir wollen die schwarz-gelben Regierungen rückstandsfrei ablösen."

nik/Reuters
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Sondierungsgespräche nach Wahl in Berlin Rot-Grün traut sich mehr als erwartet

Die rot-grüne Liaison in Berlin könnte noch zur Liebesheirat reifen. Doch sie könnte genauso gut wieder zerbrechen - am Streit über 3,2 Kilometer Autobahn-Beton. Noch ist nichts entschieden. Die CDU kann am Donnerstag ihre Chancen nutzen. mehr...

Grüne Künast im Berliner Wahlkampf Mensch Renate!

Sie kämpft und kämpft und kämpft - und Wowi lächelt von der Plakatwand herab. Renate Künast hat den Berliner Wahlkampf praktisch schon verloren. Auch weil sie nicht so schön lächeln kann. mehr...

 
stern testen, Serie sichern

Jetzt den stern inklusive der aktuellen Gesundheits-Serie testen! Jetzt sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (9/2012)
Joachim Gauck: Einer für uns