. .
Politik in Deutschland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
1. Juli 2009, 09:00 Uhr

Bundeswehr soll raus aus Afghanistan

Die Unterstützung der Bevölkerung für den Bundeswehreinsatz in Afghanistan schwindet immer weiter. Mittlerweile wünschen sich mehr als 60 Prozent der Bürger, dass die Bundesregierung ihre Soldaten vom Hindukusch abziehen soll - so viele wie noch nie.

Afghanistan, Bundeswehr, Einsatz, Truppen, Abzug, Forsa, Umfrage

Im Isaf-Hauptquartier in Kabul weht die deutsche Flagge auf Halbmast© Maurizio Gambarini/DPA

In der Bevölkerung wächst die Abneigung gegen den Bundeswehreinsatz in Afghanistan. In der aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag des stern vertraten 61 Prozent der Befragten die Auffassung, die Bundeswehr solle sich aus dem Land zurückziehen. Nur noch ein Drittel der Deutschen (33 Prozent) ist der Ansicht, die Truppen sollten vor Ort bleiben.

Damit schwindet in der Bevölkerung immer deutlicher der Rückhalt für den Afghanistan-Einsatz. Bei einer Forsa-Umfrage im März 2002 befürwortete noch eine große Mehrheit von 62 Prozent das Engagement am Hindukusch, nur knapp ein Drittel wollte damals einen Abzug der Truppen. Im September 2007 war schon eine Mehrheit von 52 Prozent für einen Rückzug, im September 2008 waren es 59 Prozent. Mit 61 Prozent sind es nun so viele wie nie zuvor.

Übernommen aus ... Stern Stern
Ausgabe 28/2009

Lesen Sie mehr im neuen stern

Lesen Sie mehr im neuen stern

 
 
KOMMENTARE (4 von 4)
 
Gisella (02.07.2009, 12:24 Uhr)
und woher
nehmen wir 135000 Soldaten oder die geforderten Gelder??? Was ist die Antwort unserer Frau Merkel darauf??? Und dann noch-erstmal das Land zerstören und dann mit den gleichen Mitteln(für Deuschland) unerschwinglich wieder aufbauen??? schon mal gesehen, wie es hier in Deutschland aussieht?? Marode Straßen, Schulen u.s.w. u.s.f......
utospatz (02.07.2009, 10:59 Uhr)
Wer hat unseren Jungs eigentlich
befohlen rein zu Gehn? Steuerzahler-Sessel Inhaber, die im letzten Weltkrieg noch als Kaulquappe im Mutterleib im Fruchtwasser geschwebt sind! Armes Deutschland! Wirst von einem öffentlich-rechtlich verdummten Volk du gewählt, erfährst immer nur hinterher was dich quält!
starmax (02.07.2009, 10:37 Uhr)
USA verlangen 2 Mrd. Euro von D für Krieg
oder 135.000 deutsche Soldaten in Afghanistan (Quelle: ZEIT)
Ja geht´s denn noch?
Das ist ein weiterer Merkelscher Verrat deutscher Iteressen!
Marsmann (02.07.2009, 07:28 Uhr)
Komisch, Traurig, aber wahr
bei der nächsten Wahl werden sich von den 60% viele wieder anders entscheiden, und das in dieser wichtigen Frage!
MEHR ZUM ARTIKEL
Bundeswehr in Afghanistan Verteidigung am Hindukusch? Was ein Unsinn!

Wieder sind drei deutsche Soldaten am Hindukusch gestorben. Doch in Berlin mag, außer der Linken, keiner offen sagen, dass man die Bundeswehr in einen Krieg geschickt hat. Stattdessen übt man sich in verbaler Schönfärberei. Das muss endlich aufhören, sagt Hans Peter Schütz. mehr...

Angriff oder Unfall? Verwirrung um Tod deutscher Soldaten

Die traurige Nachricht ist eindeutig: In Afghanistan sind drei deutsche Soldaten ums Leben gekommen, nachdem sie mit ihrem "Fuchs"-Panzer in einen Graben gerutscht waren. Unklar ist die Ursache: Während es zunächst hieß, das unglückliche Manöver sei direkte Folge eines Gefechtes mit den Taliban gewesen, geht die Nato von einem Unfall aus. mehr...

Afghanisten Deutschland beteiligt sich an Awacs-Einsatz

Das Bundeskabinett hat den ersten Einsatz von Awacs-Aufklärern in Afghanistan gebilligt und folgt damit einer Bitte der Nato. Rund 100 Soldaten der Bundeswehr werden mit den fliegenden Radarsystemen zur Unterstützung der Isaf-Truppen an den Hindukusch geschickt. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe