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1. Juli 2009, 09:00 Uhr

Bundeswehr soll raus aus Afghanistan

Die Unterstützung der Bevölkerung für den Bundeswehreinsatz in Afghanistan schwindet immer weiter. Mittlerweile wünschen sich mehr als 60 Prozent der Bürger, dass die Bundesregierung ihre Soldaten vom Hindukusch abziehen soll - so viele wie noch nie.

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Im Isaf-Hauptquartier in Kabul weht die deutsche Flagge auf Halbmast© Maurizio Gambarini/DPA

In der Bevölkerung wächst die Abneigung gegen den Bundeswehreinsatz in Afghanistan. In der aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag des stern vertraten 61 Prozent der Befragten die Auffassung, die Bundeswehr solle sich aus dem Land zurückziehen. Nur noch ein Drittel der Deutschen (33 Prozent) ist der Ansicht, die Truppen sollten vor Ort bleiben.

Damit schwindet in der Bevölkerung immer deutlicher der Rückhalt für den Afghanistan-Einsatz. Bei einer Forsa-Umfrage im März 2002 befürwortete noch eine große Mehrheit von 62 Prozent das Engagement am Hindukusch, nur knapp ein Drittel wollte damals einen Abzug der Truppen. Im September 2007 war schon eine Mehrheit von 52 Prozent für einen Rückzug, im September 2008 waren es 59 Prozent. Mit 61 Prozent sind es nun so viele wie nie zuvor.

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Ausgabe 28/2009

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