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Nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs im März 2009 sind ab kommendem Dienstag erstmals wieder Archivalien im Original öffentlich zugänglich.
Knapp zweieinhalb Jahre nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs ist die Bergung der verschütteten Archivalien beendet.
Der Skandal um Pfusch beim Bau der Kölner U-Bahn weitet sich aus: Nach Zeitungsinformationen besteht der Verdacht auf organisierten Betrug. Offenbar wurden Vermessungsprotokolle für stützende Bauteile systematisch gefälscht.
Der Einsturz des historischen Stadtarchivs in Köln hätte offenbar verhindert werden können, wenn frühzeitig über Grundwasser, das in die dortige U-Bahn-Baustelle eindrungen war, informiert worden wäre. Zwei Menschen verloren ihr Leben - auch, weil der Baudezernent der Stadt offenbar Informationen zurückhielt. Nun soll er gehen.
Beim Bau der U-Bahn in der Nähe des eingestürzten Kölner Stadtarchivs hat es Verstöße von Baufirmen gegen Auflagen der Stadt gegeben. Statt der genehmigten vier Brunnen seien in unmittelbarer Nähe des Archivs 15 Brunnen errichtet worden, so die Kölner Umweltdezernentin.
An der Einsturzstelle des Historischen Stadtarchivs sind die Einsatzkräfte auf eine erste Spur des vermissten Studenten gestoßen. Unter den Trümmern wurden die Jacke und eine Geldbörse von Khalil G. entdeckt. Auch bei der Unglücksursache sind die Ermittler offenbar einen Schritt weiter gekommen.
Noch immer suchen Einsatzkräfte in den Trümmern des Kölner Stadtarchivs nach dem vermissten Design-Studenten Khalil G. Die Suche mit Spezialhunden wurde jetzt auch in den hinteren Bereich der Trümmerwüste ausgedehnt. Inzwischen stößt das Vorgehen der Retter jedoch auf Unmut bei der Bevölkerung.
Noch will es niemand offen aussprechen, doch die Hinweise verdichten sich, dass der nahegelegene Bau einer U-Bahn den Einsturz des Kölner Stadtarchivs verursacht hat. Ein Baustopp kommt für die Verkehrsbetriebe dennoch nicht in Frage: Es bestehe keine Gefahr. Zwei Anwohner werden immer noch vermisst.
32 Jahre hat Manfred Reimer in der Kölner Severinstraße gewohnt. Sohn Florian verbrachte in dem Haus sein gesamtes Leben. Als in unmittelbarer Nachbarschaft das Kölner Stadtarchiv einstürzte, verloren die beiden Männer ihre Heimat, aber nicht ihr Leben. Chronologie eines Totalverlustes.
Vier Wochen nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs hat die Staatsanwaltschaft die Zentrale der Kölner Verkehrs-Betriebe und Baufirmen durchsucht. Bei der Razzia suchten die Strafverfolger nach Unterlagen, die Aufschluss über die Gründe des Unglücks geben.
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