Kambodscha

Artikel zu: Kambodscha

Kem Sokha

Kambodschas Staatschef begnadigt inhaftierten Oppositionsführer

Der amtierende kambodschanische Staatschef Hun Sen hat den wegen Hochverrats inhaftierten Oppositionsführer Kem Sokha begnadigt. Das gab Hun Sen am Montag in Onlinenetzwerken bekannt, wo er auch den von ihm unterzeichneten Erlass veröffentlichte. Kem Sokha war 2023 in einem laut Menschenrechtsaktivisten politisch motivierten Prozess zu 27 Jahren Haft verurteilt worden, nachdem er bereits 2017 festgenommen worden war. Er hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen.
Geistervertreibung

Geistervertreibung

Ein Mann mit dunkler Gesichtsbemalung und Federkrone nimmt auf dem Rücken eines Pferdes an einem Umzug anlässlich des traditionellen "Pring Ka-Ek"-Fests in der gleichnamigen Gemeinde am Stadtrand von Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh teil.
Kambodschas König Norodom Sihamoni

Kambodschas König Sihamoni hat Prostatakrebs - Behandlung in Peking geplant

Der kambodschanische König Norodom Sihamoni ist an Prostatakrebs erkrankt. Die Diagnose sei von Ärzten in Peking gestellt worden, teilte der 72-Jährige am Freitag in einer offiziellen Erklärung mit. Er werde für eine Behandlung vorerst in der chinesischen Hauptstadt bleiben. Sihamoni war bereits vor mehr als einem Monat nach Peking gereist. Die Ärzte hätten ihm angeraten, bis zu zwei Monate im Krankenhaus zu bleiben, erklärte er nun. 
Anutin Charnvirakul (r) und Yodchanan Wongsawat (l)

Wahlsieger in Thailand plant Koalition mit Partei von Ex-Regierungschef Thaksin

Knapp eine Woche nach der Parlamentswahl in Thailand zeichnet sich eine Koalition der konservativen bisherigen Regierungspartei mit der Partei des inhaftierten Ex-Regierungschefs Thaksin Shinawatra ab. "Auch wenn das Wahlergebnis noch nicht offiziell bestätigt ist, sind wir uns einig, dass die Peu-Thai-Partei uns in einer Koalition unterstützen wird", sagte der amtierende Regierungschef Anutin Charnvirakul am Freitag. Seine pro-monarchistische und militärnahe Bhumjaithai-Partei hatte die Wahl deutlich gewonnen. 
Anutin Charnvirakul am Montag in Bangkok

Nach Wahlsieg: Thailändischer Regierungschef bereitet sich auf Koalitionsverhandlungen vor

Nach dem überraschend deutlichen Sieg seiner Partei bei der Parlamentswahl in Thailand bereitet sich der bisherige konservative Regierungschef Anutin Charnvirakul auf Koalitionsverhandlungen vor. Anutin sagte am Montag vor Journalisten, er sei "sehr stolz" auf das Ergebnis, bei dem seine Partei laut örtlichen Medien auf fast 200 der 500 Sitze kam und die Zahl ihrer Abgeordneten verdoppeln konnte. Der 59-jährige Konservative war auf einer Welle des Nationalismus zum Sieg getragen worden.