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News des Tages: Razzia bei Starkoch Alfons Schuhbeck - Geschäftsräume in München durchsucht

Gasexplosion in Wien +++ Sea Watch 3 steuert trotz Verbots Lampedusa an +++ Polizei geht von Mord an norwegischer Millionärsehefrau aus +++ Streit um regionale Fahrverbote in Österreich geht weiter  +++ Die News des Tages im stern-Ticker.

Razzia bei Alfons Schuhbeck

Ermittler haben die Münchner Geschäftsräume von Starkoch Alfons Schuhbeck durchsucht.

DPA

Die Kurz-Meldungen im Überblick:

  • Razzia in Geschäftsräumen von Alfons Schuhbeck (21.30h)
  • Explosion in Wien - Mehrfamilienhaus teilweise eingestürzt (17.27 Uhr)
  • Sea Watch 3 steuert Lampedusa an (14.45 Uhr) 
  • Polizei glaubt an Mord von norwegischer Millionärsgattin (12.10 Uhr)
  • Zoff um Fahrverbote in Tiro dauert an (10.18 Uhr) 
  • Spanien erwartet Wüstentemperaturen (9.41 Uhr)

Die Nachrichten des Tages: 

+++ 22.33 Uhr: Designierter US-Verteidigungsminister Esper bekennt sich zur Nato +++

Der designierte Pentagon-Chef Mark Esper hat den Nato-Partnern die weitere Unterstützung der USA zugesichert. Seine Nominierung bedeute keine Abkehr vom bisherigen Kurs, sagte Esper beim Treffen der Nato-Verteidigungsminister in Brüssel. Es werde sich "nichts an der Verpflichtung der USA gegenüber der Allianz" ändern. Esper, der frühere Verwaltungschef des US-Heeres, war in der vergangenen Woche von Präsident Donald Trump für das Amt des US-Verteidigungsministers nominiert worden. Esper folgt auf Patrick Shanahan, der den Posten nach dem Rücktritt von Verteidigungsminister Jim Mattis nur kommissarisch ausgeübt hatte. Mattis war im Dezember aus Protest gegen den von Trump angekündigten Truppenabzug aus Syrien und die Reduzierung der Truppen in Afghanistan zurückgetreten. 

+++ 21.35 Uhr: 35-Jähriger in Lebensgefahr nach Hauseinsturz in Wien +++

Nach der Explosion in einem Mehrfamilienhaus mitten in Wien ist ein 35-Jähriger in Lebensgefahr. Wie die Wiener Berufsrettung der österreichischen Nachrichtenagentur APA mitteilte, erlitt der Mann unter anderem Knochenbrüche und schwere innere Verletzungen. Der 35-Jährige sei während der Explosion in seiner Wohnung im stark betroffenen Gebäude an der Ecke von Preßgasse und Schäffergasse gewesen. Die Rettungskräfte gehen derzeit von zwei Schwerverletzten aus, anfangs war noch von vier die Rede. Bei dem zweiten Schwerverletzten handelt es sich demnach um einen 54-Jährigen, der von Glassplittern getroffen wurde und Schnittverletzungen davongetragen hat. Insgesamt hat sich die Zahl der Verletzten am Abend laut APA auf 14 erhöht. Bei der Explosion unweit der Wiener Innenstadt waren zwei Mehrfamilienhäuser über mehrere Stockwerke zum Teil eingestürzt. Die Gebäude werden nach Angaben von Polizei und Feuerwehr nach weiteren möglichen Verschütteten durchsucht.

Heftige Detonation: Explosion lässt Haus mitten in Wien einstürzen - Mann schwebt in Lebensgefahr

+++ 21.30 Uhr: Razzia in Geschäftsräumen von Alfons Schuhbeck +++

Die Staatsanwaltschaft hat die Geschäftsräume von Star-Koch Alfons Schuhbeck, 70, am Platzl in der Münchner Innenstadt durchsucht. Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft München I, Anne Leiding, bestätigte, dass am Vortag eine Razzia stattgefunden habe. Zu den Hintergründen der Durchsuchung sagte Leiding nichts. Laut übereinstimmenden Berichten der "Süddeutschen Zeitung" (SZ), des Bayerischen Rundfunks (BR) und der "Bild"-Zeitung soll es sich um den Verdacht der Steuerhinterziehung handeln. Dementsprechend äußerte sich dem BR zufolge in einer Mitteilung am Abend auch das Marketing-Unternehmen "Heller & Partner" im Namen von Schuhbeck. "Ich kann das weder dementieren, noch bestätigen", sagte die Behördensprecherin. Schuhbeck selbst war zunächst nicht erreichbar. Die "SZ" zitierte ihn mit den Worten: "Ich werde sehr eng und sehr offen mit den Behörden zusammenarbeiten, um alle Vorwürfe zu entkräften."

+++ 19.55 Uhr: Neustart von belgischem Atomreaktor Tihange 2 wieder verschoben +++

Der Neustart des belgischen Atommeilers Tihange 2 nahe der deutschen Grenze ist erneut verschoben worden. Die Inbetriebnahme soll nun erst nächste Woche Sonntag erfolgen, wie eine Sprecherin des Betreibers Engie der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. 

+++ 19.43 Uhr: Bikini-Sonnenbad in einem Park in Venedig kostet Touristin 250 Euro +++

Das Sonnenbad in einem Park in Venedig ist eine Touristin teuer zu stehen gekommen. Die 23-jährige Kanadierin habe sich in den Papadopoli-Gärten unweit des Bahnhofs im Bikini gesonnt und deswegen 250 Euro bezahlen müssen, berichtet die Nachrichtenagentur Ansa. In der Lagunenstadt mit ihrem bedeutenden historischen Zentrum ist es verboten, sich in Badekleidung oder "oberkörperfrei" durch die Stadt zu bewegen, sich an öffentlichen Plätzen aufzuhalten oder mit öffentlichen oder privaten Verkehrsmitteln zu fahren, wie auf der Internetseite der Kommune zu lesen ist.

+++ 18.50 Uhr: Vorschrift in München gelockert: Oben ohne an der Isar +++

Badeoberteil kein Muss - weder für Männer, noch für Frauen: An der Isar in München dürfen sich Frauen oben ohne sonnen. Das hat der Stadtrat einstimmig beschlossen. Ein Dringlichkeitsantrag der CSU-Fraktion zur Änderung der städtischen Badebekleidungsverordnung für den Bereich der Isar wurde ohne Gegenstimme angenommen. Die Verordnung schreibt vor, dass außerhalb ausgewiesener FKK-Flächen Badebekleidung getragen werden muss. Er ließ aber bislang offen, was Badebekleidung bedeutet. Dies soll sich künftig ändern, indem die Verordnung konkret beschreibt, dass "die primären Geschlechtsteile bedeckt" sein müssen. Will heißen: Eine Badehose reicht. Weder Männer noch Frauen müssen demnach Oberteile tragen. 

+++ 18 Uhr: Niederländische Bahn entschädigt Holocaust-Opfer +++

Fast 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges wird die niederländische Bahn Überlebende des Holocaust und deren Angehörige für den Transport in das von Deutschen errichtete Deportationslager Westerbork entschädigen. Die Bahn werde mehrere Millionen Euros dafür zur Verfügung stellen, erklärte Bahn-Chef Roger van Boxtel in Utrecht. 

+++ 17.28 Uhr: Grünes Licht für sechs 5G-Modellregionen +++

Der neue Mobilfunkstandard 5G wird in bundesweit sechs Modellregionen besonders gefördert. Der Haushaltsausschuss des Bundestags gab dafür die notwendigen Gelder in Höhe von insgesamt 44 Millionen Euro frei. Die Modellregionen befinden sich in Hamburg, Aachen und Kaiserslautern sowie in der Lausitz, rund um Braunschweig und Wolfsburg und in der nordbayerischen Region Amberg-Weiden. Die Fördergelder des Bundes sollen dem Beschluss zufolge dazu dienen, dass "die Potenziale von 5G anschaulich und praxisnah entwickelt, erprobt und demonstriert werden". Das Kürzel 5G steht für die fünfte Mobilfunkgeneration. Die Übertragung ist etwa 100 Mal schneller als der aktuelle Standard 4G, auch LTE genannt.

+++ 17.27 Uhr: Explosion in Wien - Mehrfamilienhaus teilweise eingestürzt +++

Bei einer Explosion in Wien sind nach Angaben der Polizei vier Menschen schwer verletzt worden. Ein Sprecher der Einsatzkräfte sprach vor Ort zudem von mehreren Leichtverletzten. Das Gebäude werde derzeit nach weiteren möglicherweise verschütteten Personen durchsucht.

Die Explosion ereignete sich in der Preßgasse unweit der Wiener Innenstadt. "Im Bereich #Pressgasse/Schäffergasse hat sich kurz nach 16:30 Uhr eine Explosion (vermutl. Gasexplosion) ereignet", twitterte die Polizei Wien. "Mehrere Stockwerke von bis zu zwei Mehrparteienhäuser sind zum Teil eingestürzt." Bei Twitter kursierten Videoaufnahmen, die viel Schutt auf der Straße und ein großes Loch in der Fassade des Gebäudes zeigten. Auch die Nachbarhäuser wurden beschädigt, großräumig sind Scheiben zu Bruch gegangen.

Das Gebiet ist weiträumig abgesperrt, die umliegenden Gebäude wurden evakuiert. "Polizei, Rettung & Feuerwehr sind verstärkt vor Ort", hieß es in dem Polizei-Tweet weiter. Eine Gefahr für Menschen in der Umgebung werde ausgeschlossen.

+++ 16.21 Uhr: Merkel will bei Glyphosat-Frage Lösung bis Ende September +++

In der Debatte um den Einsatz des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat rechnet Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit einer gemeinsamen Strategie innerhalb der Bundesregierung bis zum Herbst. Sie glaube, "dass wir spätestens Ende September eine Lösung präsentieren können", sagte Merkel im Bundestag. Es gebe eine "Strategie zum Ausstieg".

"Wir werden dahin kommen, dass es eines Tages keinen Glyphosateinsatz mehr gibt", sagte Merkel. "Man kann die Bauern aber nicht von einem Tag auf den anderen vor eine komplette Veränderung stellen", fügte die Kanzlerin hinzu. Stattdessen müsse ein solcher Prozess "vernünftig" organisiert werden.

+++ 16.18 Uhr: Stephan E. war wahrscheinlich nicht im Frühjahr bei Neonazitreffen  +++

Stephan E., der mutmaßliche Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke, war im Frühjahr wahrscheinlich doch nicht auf einem konspirativen Treffen von Mitgliedern von Neonazi-Organisationen. Das ARD-Magazin "Monitor" hat einen zweiten Gutachter beauftragt, der nun zu dem Ergebnis kam, dass die auf dem Bild abgebildete Person "höchstwahrscheinlich" nicht der Tatverdächtige sei, teilte der Sender in Köln mit.

+++ 16.08 Uhr: In Teilen NRWs wird Trinkwasser knapp +++

In Ostwestfalen kämpfen Wasserversorger mit Trinkwasser-Engpässen. "Wegen der anhaltenden Trockenheit kommt es zu Wasserknappheit", berichtete die Stadt Löhne. Betroffen seien die Städte Löhne, Bad Oeynhausen sowie einige Gemeinden. Bürger sind aufgerufen, auf das Sprengen ihrer Gärten und das Befüllen von Pools mit Trinkwasser zu verzichten. "Auch das Arbeiten mit Hochdruckreinigern muss unterbleiben", heißt es in dem Aufruf der Stadt.


++ 15.46 Uhr: Juni-Rekord für Deutschland gebrochen +++

Nie war es in Deutschland im Juni heißer: Im brandenburgischen Coschen an der deutsch-polnischen Grenze wurde der bisherige Juni-Rekord gebrochen, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach berichtete. Um 14.50 Uhr wurden dort nach vorläufigen Angaben 38,6 Grad gemessen. Der bisherige Rekord für den Monat wurde am 27. und 28. Juni 1947 mit 38,5 Grad im baden-württembergischen Bühlertal aufgestellt.

+++ 15.37 Uhr: Eurofighter-Flugbetrieb beginnt Anfang nächster Woche wieder +++

Nach dem Absturz von zwei Kampfjets des Luftwaffengeschwaders 73 "Steinhoff" in Laage bei Rostock soll der Flugbetrieb dort Anfang kommender Woche wieder aufgenommen werden. Das kündigte die Luftwaffe an.

+++ 15.23 Uhr: Trump will keine Bodentruppen im Fall von US-Angriff auf den Iran einsetzten +++

Donald Trump hat den Einsatz von Bodentruppen im Falle eines Angriffs seines Landes auf den Iran ausgeschlossen. In einem Interview mit dem Sender Fox Business sagte Trump, er wolle keinen Krieg mit dem Iran. Sollte es aber doch dazu kommen, sei sein Land in einer "sehr starken Position", so dass ein solcher Krieg "nicht lange dauern" werde und keinen Einsatz am Boden erfordere.

+++ 14.45 Uhr: Sea-Watch-Rettungsschiff steuert Lampedusa trotz Verbots an +++

Trotz eines Verbots Italiens steuert das Rettungsschiff der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch mit 42 Migranten an Bord die italienische Insel Lampedusa an. "Ich weiß, was ich riskiere, aber die 42 Geretteten sind erschöpft", schrieb die Kapitänin der "Sea-Watch 3", Carola Rackete, am Mittwoch auf Twitter. Am Dienstag war Sea-Watch vor dem Europäischen Gerichtshof damit gescheitert, Italien zur vorläufigen Aufnahme der Migranten zu zwingen.     

+++ 14.34 Uhr: Chamenei: Iran wird sich nicht der "meistgehassten Regierung" beugen +++

 Der Iran wird nach den Worten seines obersten Führers, Ajatollah Ali Chamenei, weder mit den USA verhandeln noch auf irgendwelche Kompromisse eingehen. "Die Forderungen der Amerikaner nach Verhandlungen sind nur ein Trick", sagte Chamenei am Mittwoch nach Angaben seines Webportals . "Diese Verhandlungen haben aber nur ein Ziel: unsere politische Führung zu eliminieren und unsere Waffen wegzunehmen." Dies werde jedoch nicht passieren, sagte Chamenei. Das iranische Volk werde sich "der meistgehassten und böswilligsten Regierung der Welt" niemals beugen. Ajatollah Chamenei hat laut Verfassung das letzte Wort in allen strategischen Belangen des Landes.

+++ 14.26 Uhr: Überlebender Eurofighter-Pilot aus dem Krankenhaus entlassen +++

Nach dem Absturz zweier Eurofighter über der Mecklenburgischen Seenplatte ist der überlebende Pilot aus dem Krankenhaus entlassen worden. Das teilte die Luftwaffe über ihren Twitter-Account mit. Der 51-Jährige hatte sich nach der Kollision der Jets aus seiner Maschine retten können und war mit seinem Fallschirm in einer Baumkrone gelandet. Der Pilot der zweiten Maschine kam ums Leben.

+++ 13.53 Uhr: Hitze verbiegt Gleise der Schmalspurbahn "Molli" an der Ostsee +++

Die Sommerhitze hat die Gleise der Schmalspurbahn "Molli" an der Ostsee verbogen und zu einer mehrstündigen Sperrung der Strecke geführt. Der Verkehr der dampfbetriebenen Bahn wurde am Morgen zwischen den Haltestellen Doberan Rennbahn und Heiligendamm eingestellt, hatte der Landkreis Rostock mitgeteilt. Als Ersatz verkehrten Busse. Arbeiter einer Gleisbaufirma untersuchten den Schaden und trennten den Angaben zufolge kleine Teile aus den Schienen, um sie zu entlasten. Danach konnte die Sperrung aufgehoben werden. Ab dem Mittag fuhren die Bahnen wieder normal, hieß es.

+++ 13.20 Uhr: Kulturhaushalt von Grütters steigt um 3,3 Prozent +++

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) kann im kommenden Jahr wieder zusätzliche Haushaltsmittel einplanen. Der Etat ihres für Kultur und Medien zuständigen Hauses steigt um mehr als 58 Millionen Euro auf gut 1,82 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 3,3 Prozent. Der Gesamthaushalt des Bundes steigt dagegen nur um ein Prozent.

+++ 12.52 Uhr: Im Osten ist es bislang heißer +++

Bei der Jagd nach Hitzerekorden liegt der Osten Deutschlands am Mittwoch bisher vorn. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes war es am Mittag in Genthin im Landkreis Jerichower Land in Sachsen-Anhalt am heißesten: Um 12 Uhr wurden dort 35,9 Grad gemessen. Knapp dahinter lag Potsdam mit 35,8 Grad. Der Temperaturhöchststand wird gegen 16 oder 17 Uhr erwartet.

+++ 12.45 Uhr: Feuerwehren kontrollieren Flammen in Waldbrandgebieten +++

Die Waldbrandlage in Brandenburg bleibt angespannt. In der Lieberoser Heide kämpften die Einsatzkräfte bei großer Hitze auch am Mittwoch weiter gegen die Ausbreitung der Flammen. Über Nacht habe sich das Feuer nicht weiter ausgedehnt und sei unter Kontrolle, sagte der Sprecher des Landkreises, Bernhard Schulz, am Vormittag. "Alle sind erst einmal vorsichtig optimistisch". Nach wie vor brenne es auf einer Fläche von etwa 100 Hektar. Die Gefahr sei der Wind, der auffrischen sollte.

+++ 12.30 Uhr: Söder will "Youtuber-Festival" gründen +++

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder, 52, will ein "Youtuber-Festival" gründen, kündigte er in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" an: "Ich möchte zum Beispiel ab nächstem Jahr gern einen Influencer-Preis ausloben. Das ist eine Form der Kommunikation, die wir stärker beachten müssen. Youtuber sind häufig größere Stars als Filmschauspieler", sagte Söder. Sein Vorschlag ist eine Reaktion auf das kritische Video des Youtuberes Rezo, das sowohl CDU und CSU im Europa-Wahlkampf schwer zu schaffen gemacht hatte. Der CDU-kritische Clip hatte massive Mängel in der politischen Kommunikation besonders mit jüngeren Wählern offenbart. Wie genau diese Veranstaltung ablaufen soll, wollte er nicht verraten, weil sich die Idee "noch im Anfangsstadium" befinde.

+++ 12.10 Uhr: Norwegische Polizei hält entführte norwegische Millionärsgattin für tot +++

Im Fall der verschwundenen Anne-Elisabeth Hagen aus Norwegen, Frau von Multimillionär Tom Hagen, geht die die Polizei mittlerweile davon aus, dass die Frau ermordet wurde. Dies gab die Polizei bei einer Pressekonferenz bekannt, meldet der Sender NRK. Zuvor waren die Beamten davon ausgegangen, dass Anne-Elisabeth Hagen aus "ökonomischen Gründen" entführt worden sei. Hagen gilt seit dem 31. Oktober 2018 als verschwunden. Seitdem gab es kein Lebenszeichen von ihr. Ihr Mann erhielt laut Polizei Lösegeldforderungen. Sie gab außerdem bekannt, dass sie herausfinden konnte, woher das Papier, auf dem eine Lösegeldforderung formuliert wurde, stammt und wo es verkauft wurde. Die Polizei zweifelt aber an der Echtheit des Briefes. 

+++ 11.46 Uhr: Auschwitz Komitee verurteilt Angriff auf Gedenkprojekt +++

Nachdem Unbekannte ein Erinnerungsprojekt für Opfer des Nationalsozialismus in Weimar wiederholt beschädigt haben, hat das Internationale Auschwitz Komitee (IAK) die Attacke verurteilt. "Die Schändungen des Weimarer Gedenk-Projektes an die Todesmärsche vom Lager Buchenwald sind für Auschwitz-Überlebende ein erneuter Beleg dafür, mit welchem Hass und Zerstörungswillen Rechtsextreme und Neonazis in Deutschland in die Gesellschaft dringen", erklärte der geschäftsführende IAK-Vizepräsident Christoph Heubner. Die Rechten versuchten immer öfter, die Erinnerungen an die Verbrechen der Nationalsozialisten aus dem öffentlichen Raum zu entfernen.

+++ 11.39 Uhr: Edeka und Heinz beenden Ketchup-Streit ++++

Rechtzeitig zur Grillsaison haben Deutschlands größter Lebensmittelhändler Edeka und der US-Konzern Kraft Heinz ihren Ketchup-Konflikt beendet. Der Streit sei beigelegt, und Edeka werde wieder mit Ketchup- und Grillsoßen des Marktführers beliefert, sagte ein Edeka-Sprecher. Zuvor hatte die "Lebensmittel Zeitung" darüber berichtet. Details zur Einigung wurden nicht bekannt. Kraft Heinz hatte Ende Januar die Belieferung von Edeka eingestellt, weil sich die Unternehmen nicht auf neue Lieferkonditionen einigen konnten. Der US-Konzern habe Preiserhöhungen durchsetzen wollen, Edeka auf Preissenkungen bestanden, beschrieb damals der Kaufmännische Direktor von Kraft Heinz, Michael Lessmann, den Konflikt.  

+++ 11.26 Uhr: Amnesty kritisiert Fortsetzung der U-Haft für Kavala in Türkei +++

Menschenrechtler haben die Fortsetzung der Untersuchungshaft für den türkischen Intellektuellen Osman Kavala scharf kritisiert. "Es ist unfassbar, dass die Inhaftierung fortgesetzt wird, ohne dass konkrete Beweise vorgelegt wurden", schrieb die Organisation Amnesty International am Mittwoch auf Twitter. "Kavala hätte keinen Tag hinter Gittern verbringen dürfen." Die Türkei-Expertin von Human Rights Watch (HRW), Emma Sinclair-Webb, sagte der Deutschen Presse-Agentur, es gebe "absolut keinen Beweis" für kriminelles Verhalten in der Anklageschrift. Kavala müsse bei der Fortsetzung der Verhandlung im Juli entlassen werden, forderte sie.

+++ 11.03 Uhr: Nachtclub in Schweden explodiert +++

In Schweden ist ein Nachtclub explodiert. Die Polizei ging davon aus, dass jemand die nächtliche Detonation in Örebro rund 170 Kilometer westlich von Stockholm vorsätzlich mit einem Sprengsatz herbeigeführt hat, wie sie mitteilte. Hintergründe der Tat sollten demnach im kriminellen Milieu liegen. Verletzte seien bislang nicht gefunden worden, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur.

+++ 10.51 Uhr: Mehr als hundert Festnahmen bei Großeinsatz gegen italienische Mafia +++

Eine groß angelegte Aktion der italienischen Polizei gegen die Mafia hat zu 126 Festnahmen geführt. Die Zugriffe erfolgten in der Provinz Neapel, aber auch andernorts in Italien und im Ausland, wie die Polizei mitteilte. Die Verdächtigen sollen Clans der neapolitanischen Mafia-Organisation Camorra angehören. Vorgeworfen werde ihnen Drogenhandel, Erpressung, Wucher, Geldwäsche und weitere "schwerwiegende Straftaten". Es seien Besitztümer in einem Gesamtwert von etwa 130 Millionen Euro beschlagnahmt worden. Innenminister Matteo Salvini sprach von einem "sehr harten Schlag" gegen die sogenannte Allianz von Secondigliano. 

In Italien sind mehrere Mafia-Organisationen beheimatet, die aber längst auch in anderen Ländern wie in Deutschland aktiv sind. Die kalabrische 'Ndrangheta gilt als bedeutendste Organisation im internationalen Drogenhandel in Südamerika und Europa.

+++ 10.32 Uhr: Zehn tote Migranten nach Unfall in der Türkei +++

Bei einem Verkehrsunfall sind in der nordosttürkischen Provinz Edirne zehn Migranten ums Leben gekommen. Die Gendarmerie, die in der Türkei eine paramilitärische Organisation ist, habe versucht, das Fahrzeug zu stoppen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf das Gouverneursamt. Der Fahrer habe versucht, mit dem Wagen zu fliehen. Er habe dann aber die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und sei in die Mauer eines Ladens gekracht. Mindestens 30 Menschen seien verletzt worden. Zur Nationalität der Opfer gab es zunächst keine Angaben. 

Edirne grenzt sowohl an Griechenland als auch an Bulgarien. Immer wieder versuchen Migranten, durch die Türkei in die EU zu gelangen. Eine weitere Route der Menschenschmuggler führt per Boot von der westtürkischen Küste aus zu den nahe gelegenen griechischen Inseln. Die Türkei hat offiziellen Angaben zufolge mehr als 3,5 Millionen Flüchtlinge aus dem benachbarten Bürgerkriegsland Syrien aufgenommen. Dazu kommen viele Flüchtlinge aus Afghanistan und anderen Ländern.

+++ 10.18 Uhr: Streit um regionale Fahrverbote in Österreich geht weiter +++

Der deutsch-österreichische Streit um regionale Fahrverbote in Tirol geht mit unverminderter Schärfe weiter. Deutschland müsse endlich an Maßnahmen arbeiten, speziell den Transit-Schwerverkehr zu reduzieren, forderte der Tiroler Ministerpräsident Günther Platter (ÖVP) in der "Passauer Neuen Presse". "Dabei ist eine Anhebung der in Deutschland niedrigen Lkw-Maut auf das Niveau von Österreich, die das Fünffache beträgt, das Gebot der Stunde", sagte Platter. Das Fahrverbot auf bestimmten Strecken an Wochenenden und die Lkw-Blockabfertigung an der Grenze seien absolut notwendig. "Die Belastungsgrenze für Mensch, Natur und Infrastruktur in unserem Land ist überschritten", so der Tiroler Spitzenpolitiker.

+++ 10.16 Uhr: EuGH macht strenge Vorgaben bei Messung von Luftschadstoffen +++

Bei der Messung von Luftschadstoffen in Europa gelten nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) strenge Vorgaben. Schon die Überschreitung von Grenzwerten an einzelnen Messstellen gelte als Verstoß gegen EU-Regeln, befanden die obersten Richter am Mittwoch in Luxemburg (Rechtssache C-723/17). Bürger können zudem bei Gericht überprüfen lassen, ob Messstationen richtig platziert sind. Das Urteil dürfte auch weitreichende Folgen für Deutschland haben. Im konkreten Fall hatten Einwohner der belgischen Hauptstadt Brüssel und eine Umweltorganisation belgische Behörden auf Erstellung eines ausreichenden Luftqualitätsplans und Einrichtung der nötigen Messstationen verklagt. Das belgische Gericht bat den EuGH um Auslegung des EU-Rechts. Die Platzierung von Messstellen und die Spielräume bei der Einhaltung von Grenzwerten sind in der Debatte über Diesel-Fahrverbote auch in Deutschland immer wieder strittig.

+++ 10.13 Uhr: 40 Afghanen überwinden Ungarns Grenzzaun +++

40 Flüchtlinge und Migranten aus Afghanistan haben in der Nacht zum Mittwoch den Grenzzaun zwischen Ungarn und Serbien überwunden. Kurz darauf stießen allerdings ungarische Grenzpolizisten auf die Gruppe am Rande der Ortschaft Asotthalom bei Szeged. Die 40 Männer wurden von den Polizisten unverzüglich über die Grenze nach Serbien zurückgeschoben, teilte die ungarische Polizei mit.

+++ 10.06 Uhr: Blitzschläge töten sechs Menschen in Nepal +++

Blitze haben sechs Menschen in Nepal getötet. Unter den Opfern sind zwei Elfjährige und ein zwölfjähriges Kind, wie die Polizei mitteilte. Das Unwetter fällt in die Regenzeit zwischen Juni und September, in der es in dem Land häufig zu Unwettern und Blitzeinschlägen kommt. Die drei Kinder wurden getroffen, als sie Früchte von einem Baum holen wollten, wie es weiter hieß. Weitere Opfer waren drei Bauern im Alter von 25, 60 und 65 Jahren, die während ihrer Arbeit auf einer Farm vom Blitz getroffen wurden. Blitzschläge sind in Nepal nach Angaben der Behörden eine sehr häufige Todesursache.

+++ 9.54 Uhr: Lars Schlecker tritt Haftstrafe an +++

Der Sohn des einstigen Drogeriemarktunternehmers Anton Schlecker, Lars Schlecker, hat seine Gefängnisstrafe angetreten. Er befinde sich seit kurzem in Haft, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Stuttgart am Mittwoch mit. Wo Lars Schlecker seine Strafe absitzt, wurde nicht mitgeteilt. Seine Schwester Meike ist noch nicht in Haft. Beide wurden vor wenigen Wochen zum Haftantritt geladen. Sie waren im April in letzter Instanz vom Bundesgerichtshof zu jeweils zwei Jahren und sieben Monaten Haft verurteilt worden.

+++ 9.41 Uhr: Spanien erwartet bis zu 44 Grad am Wochenende +++

Neben Deutschland und anderen Ländern Europas leidet auch Spanien derzeit unter einer für Juni ungewöhnlichen Hitzewelle. Heiße Luft aus Afrika soll Meteorologen zufolge noch mindestens bis Dienstag zu extrem hohen Temperaturen führen. Rekordwerte würden unter anderem in Saragossa im Nordosten des Landes, Logroño in der Provinz La Rioja sowie in der Hauptstadt Madrid erwartet, berichtete die Zeitung "El País" am Mittwoch. 

Auch die Urlauber auf Mallorca und den anderen Balearischen Inseln müssen in diesen Tagen bei Werten von rund 35 Grad schwitzen. Etwas angenehmer ist es auf den Kanaren und in Katalonien mit der bei Touristen beliebten Metropole Barcelona.

Laut Daten des staatlichen Wetterdienstes Aemet wurden am Mittwoch in der Gemeinde Arroyo del Ojanco in Andalusien bereits um 07.00 Uhr morgens 30,3 Grad gemessen. In mehreren anderen Orten lagen die Temperaturen um Mitternacht noch bei 30 Grad. Der Höhepunkt der "ola de calor" soll Spanien am Wochenende treffen: Dann würden in einigen Landesteilen Werte von bis zu 44 Grad erwartet, sagte Aemet-Sprecher Fernando García.

+++ 8.55 Uhr: Stephan E. gesteht Mord an Lübcke +++

Im Mordfall Lübcke hat der Tatverdächtige Stephan E. ein Geständnis abgelegt. Dies teilte Generalbundesanwalt Peter Frank am Mittwoch im Bundestags-Innenausschuss mit, wie aus Teilnehmerkreisen verlautete. Grund für die Tat sei seine Empörung über Lübckes Äußerungen im Jahr 2015 zur Flüchtlingspolitik gewesen, berichten NDR, WDR und SZ. Er habe alleine gehandelt und keine Mittäter und Mitwisser gehabt. Der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke (CDU) war Anfang Juni erschossen worden.     

+++ 8.24 Uhr: Vulkan Ulawun auf Neu-Guinea stößt Aschewolken aus +++

Der Vulkan Ulawun in Papua-Neuguinea, der als einer der gefährlichsten Vulkane der Welt gilt, hat am Mittwoch Asche ausgestoßen. Die vulkanische Aktivität habe am Morgen begonnen, nachdem es zuvor ein Grollen und einen leichten Ausstoß gegeben habe, sagte Leo Porikura von der örtlichen Katastrophenschutzbehörde. Die Behörden gaben eine Warnung der Stufe eins heraus, die auf einen möglicherweise bevorstehenden Ausbruch hinweist.

Facebook-Chef, Mark Zuckerberg, und Frankreichs Präsident, Emmanuel Macron, sitzen entspannt an einem Tisch.

+++  8.19 Uhr: Iran will Ruhani zufolge keinen Krieg mit USA +++

Irans Präsident Hassan Ruhani hat in einem Telefonat mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron versichert, sein Land wolle keinen Krieg mit den USA. Der Iran wolle "mit keinem Land" Krieg - auch nicht mit den USA, sagte Ruhani laut einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Irna vom Mittwoch in dem Telefongespräch. Der Iran habe auch kein Interesse daran, die Spannungen in der Region zu verschärfen.

+++ 8.08 Uhr: Starkes Erdbeben erschüttert Mittelamerika +++

Ein starkes Erdbeben hat die Küste von Costa Rica und Panama erschüttert. Nach Angaben des Geoforschungszentrums in Potsdam vom Mittwochmorgen hatte das Beben mit einer Stärke von 6,3 sein Epizentrum in der Grenzregion der beiden Länder. Die Erde bebte den Angaben zufolge in zehn Kilometern Tiefe. Über Schäden lagen zunächst keine Angaben vor.

+++ 7.59 Uhr: Mitglieder krank - Snow Patrol sagen Konzerte ab +++

Die britische Band Snow Patrol hat mehrere Konzerte in den kommenden Wochen abgesagt, weil Bandmitglied Johnny McDaid sich am Nacken verletzt hat und operiert werden muss. "Natürlich machen wir uns alle Sorgen um unseren Bruder Johnny", schrieb die Gruppe am Dienstag in einem Statement. "Wir werden ihm natürlich all die Zeit und Hilfe geben, die er braucht, sich zu erholen."

+++ 6.48 Uhr: Repräsentantenhaus stimmt für Freigabe von Hilfsgeldern für Migranten +++

Das US-Repräsentantenhaus hat für die Freigabe von 4,5 Milliarden Dollar (knapp vier Milliarden Euro) an Hilfsgeldern für die Migranten an der Grenze zu Mexiko gestimmt. Die demokratische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, sagte am Dienstagabend, das Geld solle Essen, Kleidung, Hygieneartikel, eine medizinische Versorgung und Unterkünfte für Migrantenkinder sicherstellen.

+++ 6.46 Uhr: Zwei US-Soldaten un Afghanistan getötet

 In Afghanistan sind zwei US-Soldaten getötet worden. Die Soldaten seien am Mittwoch umgekommen, teilte die Nato-Mission "Resolute Support" mit. Weitere Details wurden aus Rücksicht auf die Familienangehörigen zunächst nicht mitgeteilt. Seit Beginn des Jahres sind somit neun US-Soldaten in Afghanistan ums Leben gekommen.

+++ 6.11 Uhr: DGB sieht große Defizite bei Durchsetzung von Mindestlohn +++

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) sieht immer noch große Defizite bei der Durchsetzung des Mindestlohns. DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell sagte der "Saarbrücker Zeitung" (Mittwochsausgabe), 1,8 Millionen Beschäftigte würden um den gesetzlichen Mindestlohn "betrogen". Würden die Branchenmindestlöhne hinzugenommen, seien es sogar 2,2 Millionen Menschen. Hier müsse die Bundesregierung endlich handeln. "Das Hauptproblem ist, dass es immer noch viele unehrliche Arbeitgeber gibt, die sich nicht an den Mindestlohn halten", sagte Körzell. Häufig würden Arbeitgeber ihre Beschäftigten länger arbeiten lassen, als vertraglich vorgesehen. Die Unterlagen zur Aufzeichnung  der Arbeitszeit seien für Arbeitgeber "viel zu leicht manipulierbar".

+++ 5.08 Uhr: Scholz warnt SPD vor Kurs wie in Dänemark +++

Finanzminister Olaf Scholz (SPD) hat seine Partei davor gewarnt, einen ähnlichen Kurs wie die Sozialdemokraten in Dänemark zu fahren. "Abschottung und Ausgrenzung kann nicht unsere Politik sein. Ich setze auf Pragmatismus", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Mittwoch). Das bedeute, die Polizei besser auszustatten oder den Zoll zu verstärken, um die Schwarzarbeit zu bekämpfen. "Es bedeutet aber auch einen vernünftigen und humanitären Umgang mit Flucht und Migration. Und es bedeutet, dass wir auf gezielte Einwanderung setzen, um den Bedarf an Fachkräften zu decken." In Dänemark hatten Anfang Juni die Sozialdemokraten die Parlamentswahl gewonnen - auch dank einer strengen Einwanderungspolitik.

+++ 3.37 Uhr: Dänemark erhält sozialdemokratische Minderheitsregierung +++

Dänemark wird künftig von der Sozialdemokratin Mette Frederiksen regiert. Nach fast dreiwöchigen Verhandlungen einigte sich die 41-Jährige mit den weiteren Parteien des linksgerichteten Lagers auf eine Regierungsvereinbarung, wie die künftige Ministerpräsidentin um kurz vor Mitternacht in der Nacht zum Mittwoch in Kopenhagen bekanntgab. Ihre Partei will demnach mit einer rein sozialdemokratischen Minderheitsregierung regieren, die von den weiteren Parteien des sogenannten roten Blocks unterstützt wird.

+++ 3.27 Uhr: Sechs Tote sterben bei Hausbrand in USA - unter ihnen vier Kinder +++

Bei einem Hausbrand in Langlade im US-Staat Wisconsin im Mittleren Westen der Vereinigten Staaten sind sechs Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen vier Kinder. Das Feuer sei am frühen Dienstagmorgen (Ortszeit) in dem Holzgebäude ausgebrochen und habe sich rasend schnell ausgebreitet, berichtete der Sender CNN. Die Kinder - zwei Jungen und zwei Mädchen - waren nach Angaben der Ermittler zwischen zehn Monaten und sieben Jahren alt. Auch ein 32-jähriger Mann und eine 34 Jahre alte Frau starben in den Flammen. Ob und wie die Opfer verwandt sind, sei nicht bekannt. Zwei Frauen hätten sich aus dem brennenden Haus in Sicherheit gebracht.

+++ 02.38 Uhr: Rapperin Cardi B weist Schuld in handgreiflichem Streit zurück ++++

US-Rapperin Cardi B (26) hat ihre Schuld in einer Anklage wegen eines tätlichen Angriffs in einem Nachtclub zurückgewiesen. Die Musikerin plädierte vor einem New Yorker Gericht auf nicht schuldig, wie US-Medien berichteten. Nach Mitteilung der Staatsanwaltschaft müssen sich Cardi B und zwei Mitangeklagte unter anderem wegen versuchter Körperverletzung und Belästigung verantworten. Im Falle eines Schuldspruchs drohen jeweils bis zu vier Jahre Haft. US-Rapperin Cardi B (26) hat ihre Schuld in einer Anklage wegen eines tätlichen Angriffs in einem Nachtclub zurückgewiesen. Die Musikerin plädierte am Dienstag vor einem New Yorker Gericht auf nicht schuldig, wie US-Medien berichteten. Nach Mitteilung der Staatsanwaltschaft müssen sich Cardi B und zwei Mitangeklagte unter anderem wegen versuchter Körperverletzung und Belästigung verantworten. Im Falle eines Schuldspruchs drohen jeweils bis zu vier Jahre Haft.

+++ 02.20 Uhr: Gericht in Brasilien lehnt Freilassung von Ex-Präsident Lula ab +++

Der zu einer langjährigen Freiheitsstrafe verurteilte brasilianische Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva bleibt weiter in Haft. Der Oberste Gerichtshof wies einen Antrag der Anwälte des früheren Staatschefs (2003-2010) auf vorläufige Freilassung ab. Die Entscheidung in der 2. Kammer des Gerichtshofs fiel mit drei zu zwei Stimmen.  

+++ San Francisco verbietet den Verkauf von E-Zigaretten +++

Als erste US-Großstadt verbietet San Francisco faktisch den Verkauf von E-Zigaretten. Das Parlament der kalifornischen Stadt beschloss am Dienstag einstimmig einen Erlass, wonach elektrische Zigaretten nur dann verkauft werden dürfen, wenn sie eine Genehmigung der US-Gesundheitsbehörden haben. Dies ist bislang bei keiner E-Zigarette der Fall. Das Verbot gilt für den Verkauf in Geschäften und über das Internet.

+++ 00.12 Uhr: Chef der Grenzschutzbehörde tritt zurück +++

John Sandersrklärte Sanders in einem Schreiben, aus dem am Dienstag mehrere US-Medien zitierten. Er hatte die Leitung der Behörde im April übernommen, nachdem Grenzschutzchef Kevin McAleenan als Nachfolger von US-Heimatschutzministerin Kirstjen Nielsen nominiert worden war. Sanders nannte in dem Brief an die Mitarbeiter seiner Behörde keinen Grund für seinen Rücktritt, doch stand der Grenzschutz zuletzt wegen der katastrophalen Zustände in einem Auffanglager für minderjährige Einwanderer in Texas in der Kritik.

tis / DPA / AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(