Schalke 04 feuert Trainer Huub Stevens

16. Dezember 2012, 09:34 Uhr

Das 1:3 gegen den SC Freiburg war zuviel: Nach wochenlanger Erfolglosigkeit hat der FC Schalke 04 seinen Trainer Huub Stevens mit sofortiger Wirkung beurlaubt. Das teilte der Verein am Morgen mit.

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Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 hat seinen Trainer Huub Stevens mit sofortiger Wirkung beurlaubt. Das teilte der Verein am Sonntag offiziell mit. Ausschlaggebend war wohl, dass die Clubführung nach der 1:3-Heimniederlage gegen den SC Freiburg kein Vertrauen mehr darin hat, dass Stevens die "Knappen" wieder zum Erfolg führen kann. Die Entscheidung sei "nach einem persönlichen Gespräch mit Huub Stevens im beiderseitigen Einvernehmen" erfolgt, heißt es auf der Website des zuletzt wenig erfolgreichen Clubs. Auch Co-Trainer Markus Gisdol wird den Verein verlassen.

Das Training übernimmt ab sofort Jens Keller. Der frühere Chefcoach des VfB Stuttgart steht bereits in Diensten der Königsblauen - und kennt die Situation aus Stuttgart. Auch bei den Schwaben sprang er in der Saison 2010/2011 ein. Er war bisher Trainer der Schalker U17. Schon am Morgen leitete er die Trainingseinheit der Profis und wird die Mannschaft auf das Pokalspiel am kommenden Dienstag gegen den FSV Mainz 05 vorbereiten. Am Mittag soll Keller während einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Sechs sieglose Ligaspiele in Folge

Nach zuletzt sechs sieglosen Ligaspielen in Serie geht Schalke nur als Tabellensiebter in die Winterpause - zu wenig für die Ansprüche des Spitzenclubs, der das Erreichen der Champions League als Saisonsziel ausgegeben hat. Stevens hatte noch einen Vertrag bis zum Saisonende, über eine mögliche Ablösung war bereits in den vergangenen Wochen spekuliert worden. Es war Huub Stevens' zweite Amtszeit auf Schalke. Er hatte den Verein aus Gelsenkirchen bereits von 1996 bis 2002 trainiert.

Die Trennung von Stevens ist der dritte vorzeitige Trainerwechsel in der laufenden Bundesliga-Saison. Zuvor mussten Felix Magath beim VfL Wolfsburg und Markus Babbel bei 1899 Hoffenheim gehen.

dho/DPA
 
 
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